Die Tötung eines leiblichen Kindes
Biographische Selbstdeutungen und Verlusterfahrungen- Autor:innen:
- Reihe:
- Interdisziplinäre Beiträge zur Kriminologischen Forschung, Band 50
- Verlag:
- 28.03.2017
Zusammenfassung
Dem Tabu der Kindstötung wird in diesem Buch ein Verstehen der latenten Sinnstrukturen eines Falls entgegengesetzt, das eine Nachvollziehbarkeit des Umgangs mit biographischen Verlusterfahrungen ermöglicht. Neben dem Bezug zur Biographieforschung bezieht sich die Studie auf das gegenwärtige Verständnis von Trauer als subjektive Befindlichkeit und gleichzeitig als soziale Konstruktion. Die rekonstruktive Analyse von vier Fällen basiert auf einer TäterInnentypologie, für die Interviews mit 24 Müttern und Vätern inhaltsanalytisch ausgewertet wurden.
Im Ergebnis zeigen sich drei Erkenntnisstränge: Biographische Verinnerlichungs- und Identitätsprozesse; Beziehungen zwischen Überidentifizierung und Funktionalisierung und Strukturen der Bewältigung. Es lässt sich festhalten, dass sich Eltern, die ein Kind getötet haben emotionaler Konstruktionen bedienen, die vergeschlechtlicht sind, in der Tiefenstruktur der Fälle greift die Kategorie Geschlecht demnach nicht.
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Bibliographische Angaben
- Erscheinungsjahr
- 2017
- Erscheinungsdatum
- 28.03.2017
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3972-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8317-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Interdisziplinäre Beiträge zur Kriminologischen Forschung
- Band
- 50
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 210
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Transkriptionsregeln Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
- 1.1 Hintergründe eines gesellschaftlichen Tabus Kein Zugriff
- 1.2 Forschungsüberblick Kein Zugriff
- 2.1 Ausgewählte Ergebnisse der Hauptstudie Kein Zugriff
- Kontaktaufnahme Kein Zugriff
- Rücklauf Kein Zugriff
- Das Leitfadeninterview Kein Zugriff
- Sample-Beschreibung Kein Zugriff
- Negatives Selbstkonzept Kein Zugriff
- Mittleres Selbstkonzept Kein Zugriff
- Positives Selbstkonzept Kein Zugriff
- Symbiotische Beziehung zum Opfer Kein Zugriff
- Überforderte Beziehung zum Opfer Kein Zugriff
- Distanzierte Beziehung zum Opfer Kein Zugriff
- Typ 1: „Die depressiv Symbiotischen“ Kein Zugriff
- Typ 2: „Die gewaltbereiten Narzissten“ Kein Zugriff
- Typ 3: „Die überforderten Familienorientierten“ Kein Zugriff
- Typ 4: „Die unsicheren Verdränger“ Kein Zugriff
- Typ 5: „Die fürsorglichen Schuldzuweiser“ Kein Zugriff
- Typ 6: „Die empathieunfähigen Väter“ Kein Zugriff
- 3.1 Trauer als Reaktion auf Verlust Kein Zugriff
- 3.2 Trauerphasen und Aufgaben der Trauer Kein Zugriff
- 3.3 Komplizierte Trauer als Abweichung vom Trauerprozess Kein Zugriff
- 3.4 Sozial nicht anerkannte Trauer versus Verlusthierarchien Kein Zugriff
- 3.5.1 Zur Bedeutung von Geschlecht in Trauerprozessen Kein Zugriff
- 4.1 Verlusterfahrungen als Strukturierungselement der Biographie Kein Zugriff
- 5.1 Fallauswahl Kein Zugriff
- 6. Auswertungsmethoden Kein Zugriff
- 7.1.1 Biographische Skizze Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- 7.2.1 Biographische Skizze Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- 7.3.1 Biographische Skizze Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- 7.4.1 Biographische Skizze Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- 8.1 Zusammenfassender Fallvergleich Kein Zugriff
- 8.2 Biographische Verinnerlichungs- und Identitätsprozesse – „weil alles in mich eingebrochen ist“ – Kein Zugriff
- 8.3 Beziehungen zwischen Überidentifizierung und Funktionalisierung – „ich hab meine Kinder mit mir selbst glaube ich auch verglichen“ – Kein Zugriff
- 8.4 Strukturen der Bewältigung – „Und damit komme ich dann einigermaßen zurecht“ – Kein Zugriff
- 8.5 Schlussbetrachtung Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 201 - 210
Literaturverzeichnis (163 Einträge)
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