
Fogels Ordnungen
Aus der Werkstatt des Hamburger Mediziners Martin Fogel (1634–1675)- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- ZfBB Sonderband, Band 115
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Die Strategien von Wissensaneignung und die Bewertung von Wissensquellen rücken seit einiger Zeit in zunehmenden Maße ins Zentrum der Forschungen zur Gelehrtenrepublik des 17. Jahrhunderts. Die hier vorgelegte Studie soll den Grundstein legen für die Einordnung des außergewöhnlichen Nachlasses des Hamburger Gelehrten und Mediziners Martin Fogel, der als bedeutendster Schüler Joachim Jungius‘ gilt. Der Nachlass Fogels – eine Bibliothek mit über 3.600 Bänden, eine Zettelsammlung von rund 32.500 Blatt und Manuskripte – wurde 1678 von Gottfried Wilhelm Leibniz für Herzog Johann Friedrich von Braunschweig-Lüneburg angekauft, ausgeliehen und für eigene Forschungsprojekte genutzt. Er ist heute in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek Hannover als bemerkenswertes Zeugnis einer frühneuzeitlichen Gelehrtenwerkstatt überliefert. Die Bedeutung des Nachlasses für die Wissenschaftsgeschichte ergibt sich vor allem aus den Querbezügen, die sich zwischen den einzelnen Bestandteilen des Nachlasses herstellen lassen. Seine Erschließung in den letzten Jahren macht es nun möglich, ihn als eindrucksvolle Quelle der Forschung vorzulegen und erstmals die Grundzüge Fogels gelehrter Praxis zu beschreiben.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-465-04230-3
- ISBN-Online
- 978-3-465-14230-0
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- ZfBB Sonderband
- Band
- 115
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 336
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 24
- I.1 Die Bibliothek Kein Zugriff
- I.2 Die Zettelsammlung Kein Zugriff
- II.1 Inhalt und Funktion der Bibliothek Kein Zugriff
- II.2 Zur Ordnung der Bibliothek Kein Zugriff
- II.3 Buchgeschenke und Provenienzen Kein Zugriff
- II.4 Fogels Bücher als Sondersammlung in der Hofbibliothek Kein Zugriff
- III.1 Via et ratione. Methodisches zur Zettelsammlung Kein Zugriff
- III.2 Ad fontes. Bausteine des Wissens Kein Zugriff
- III.3 Fundgrube Zettelsammlung Kein Zugriff
- IV.1 Der Briefeschreiber Kein Zugriff
- IV.2 Publizieren. Eine vielfältige Praxis Kein Zugriff
- IV.3 Auf dem Weg zum Buch Kein Zugriff
- V. Themen und Arbeitsweise eines eigenwilligen Gelehrten Kein Zugriff Seiten 279 - 286
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 287 - 320
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 321 - 324
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 325 - 334
- Dank Kein Zugriff Seiten 335 - 336




