
Unwahrscheinliche Freundschaften
Sechs Geschichten gegen den Hass- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Unzählige Beziehungen zerbrechen, weil Freunde unvermittelt und unerwartet verfeindeten Lagern angehören. In der Ukraine berichten etwa siebzig Prozent der Bevölkerung von dieser Erfahrung. Oft können traumatische Verluste von geliebten Menschen den Hass verstärken. Isabel Schayani zeigt an sechs lebendig erzählten Beispielen, wie sich trotzdem die Gräben überwinden lassen. Ihre wahren Geschichten gegen den Hass machen Mut in einer Welt, in der das Freund-Feind-Denken auch bei uns rasant an Boden gewinnt. Ein Palästinenser verliert seine Frau durch den Mordanschlag eines radikalen Siedlers. Kurz darauf lernt er eine Israelin kennen. Doch am 7. Oktober 2023 bricht über sie ein Schicksal herein, dass dem des Freundes ähnlicher ist, als sie jemals hätte ahnen können. Die Ukrainerin Anna flieht aus dem russisch besetzten Donbas. Der Austausch mit ihrer Mutter Lilja, die bleibt, gilt plötz lich als Feindkontakt. In den USA halten sechs Freunde eng zusammen, obwohl sie gegensätzlichen politischen Lagern angehö ren. Diese und andere Geschichten zeigen, dass sich kaum jemand der Feindschaft zwischen Staaten, Völkern, Religionen oder politischen Lagern entziehen kann, erst recht nicht, wenn persönliche Verluste ins Spiel kommen. Isabel Schayanis zu Herzen gehende Geschichten machen Mut, mit Großherzigkeit und Demut, Realismus und gemeinsamen Visionen, mit Liebe und Humor auch unwahrscheinliche Freund schaften zu knüpfen und zu pflegen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-406-85086-8
- ISBN-Online
- 978-3-406-85088-2
- ePub ISBN
- 978-3-406-85087-5
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 175
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort: Können Feinde Freunde werden? Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- 1. Ein Riss durch Deutschland: Herr Radler, die AfD und ich Kein Zugriff Seiten 17 - 46
- 2. Abgründe des Nahostkonflikts: Frontlinie durch das Herz Kein Zugriff Seiten 47 - 74
- 3. Von Isfahan nach Köln: Ich kann Muslimen kaum trauen Kein Zugriff Seiten 75 - 108
- 4. Trump-Fans und Demokraten: Die Parkhaus-Freunde und die Liebe Kein Zugriff Seiten 109 - 124
- 5. Ukrainisches Leiden und sowjetisches Schweigen: Die Mutter als Feindkontakt Kein Zugriff Seiten 125 - 142
- 6. Die Schatten der Balkankriege: Lieber die Straßenseite wechseln Kein Zugriff Seiten 143 - 162
- Epilog: Über die Freundschaft Kein Zugriff Seiten 163 - 168
- Dank Kein Zugriff Seiten 169 - 170
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 171 - 173
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 174 - 174
- Vita Kein Zugriff Seiten 175 - 175





