
Marion Dönhoff
Die Gräfin, ihre Freunde und das andere Deutschland- Autor:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
"Freundschaft war für mich neben Freiheit immer das Wichtigste."
Marion Gräfin Dönhoff
Im Januar 1945 schwingt sich eine junge Frau aufs Pferd und reitet auf der Flucht vor der Roten Armee von Ostpreußen in den Westen. Ohne Hitlers Krieg hätte Marion Dönhoff ihr Leben vermutlich als Gutsherrin auf Schloss Friedrichstein verbracht, so wurde sie "die Gräfin" und eine Schlüsselfigur der Bundesrepublik. Gunter Hofmann geht den Spuren der großen deutschen Journalistin nach, die der ZEIT ihre Haltung gab, die mächtigsten Männer der Welt zu ihren persönlichen Freunden zählte und dabei stets von einer Aura der Unnahbarkeit umgeben blieb.
Die Lebensgeschichte von Marion Dönhoff ist die Geschichte einer Ausnahmefrau. Doch wer sie erzählt, der erzählt zugleich davon, wie die Bundesrepublik wurde, was sie ist. Nur wenige Menschen haben die Werte, auf denen nach der Diktatur die Demokratie gegründet wurde, so entschieden und so leidenschaftlich vertreten, mitgestaltet und vorgelebt wie Marion Dönhoff. Das Erbe Preußens und das Erbe des Widerstandes fließen in dieses Ringen um ein anderes, besseres Deutschland ebenso ein wie der Drang nach Freiheit und die Überzeugung, dass die Zukunft Deutschlands im transatlantischen Westen liegt. Zugleich war die "Gräfin" ein Genie der Freundschaft und von einer unerschütterlichenTreue. Auch davon erzählt diese hinreißend geschriebene Biographie.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-406-72592-0
- ISBN-Online
- 978-3-406-72593-7
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 481
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- «Mit Kant war man sich einig, dass es unsere Pflicht ist, nicht Bücher, sondern einen Charakter zu entwerfen, und nicht Schlachten und Provinzen, sondern Ordnung und Ruhe in unserem Verhalten zu gewin... Kein Zugriff Seiten 11 - 24
- I «Und dann begann der Auszug aus dem gelobten Land» Eine Art Stunde Null Kein Zugriff Seiten 25 - 42
- II «Der Versuch, das 19. Jahrhundert geistig zu überwinden» In memoriam 20. Juli 1944 Kein Zugriff Seiten 43 - 48
- III «Auf den Barrikaden sehen wir uns wieder» Der erste Kreis der Freunde Kein Zugriff Seiten 49 - 88
- IV «Ich habe einen Sack Carotten mitgebracht, und an denen nage ich zwischendurch» Lehr- und Wanderjahre Kein Zugriff Seiten 89 - 136
- V «Wenn Carl Schmitt jemals in der ZEIT schreibt, bin ich nicht länger da» Spreu und Weizen Kein Zugriff Seiten 137 - 176
- VI «Wer einmal die Flamme umschritt» Der zweite Kreis der Freunde Kein Zugriff Seiten 177 - 276
- VII «Ein Kreuz auf Preußens Grab» Die Journalistin im Sattel Kein Zugriff Seiten 277 - 306
- VIII «Sie gehörte schon in die Welt des 20. Juli, aber geistig» Ralf Dahrendorf, die Protestantische Mafia und der dritte Kreis der Freunde Kein Zugriff Seiten 307 - 330
- IX «Sehr geehrter Herr Wehler, Ihren Artikel über die preußischen Junker, die Sie als Steigbügelhalter Hitlers bezeichnen, fand ich schon überraschend» Das Lebensleitmotiv Kein Zugriff Seiten 331 - 374
- X «Die Frau, die emsig wie leise am Schleier der Selbstmythisierung wob» Fritz J. Raddatz Kein Zugriff Seiten 375 - 388
- XI «Die verlogene Moralität der FAZ wird immer unerträglicher» Joachim Fest versus Marion Dönhoff Kein Zugriff Seiten 389 - 400
- XII «Zivilisiert den Kapitalismus» – seit 1230 Die Dissertation 1935 und das Zeitalter der Globalisierung Kein Zugriff Seiten 401 - 414
- XIII «Ich habe nie gedacht, dass es so etwas gibt» Das Unfassbare, das Unerreichbare Kein Zugriff Seiten 415 - 438
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 439 - 468
- Dank Kein Zugriff Seiten 469 - 470
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 471 - 472
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 473 - 481




