Cohabitation und Europapolitik
Politische Entscheidungsprozesse im Mehrebenensystem- Autor:innen:
- Reihe:
- Regieren in Europa | Governance in Europe, Band 14
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Dirk Leuffen analysiert die Formulierung französischer Europapolitik unter den Bedingungen der Cohabitation. Was sind die strukturellen Auswirkungen einer gespaltenen Exekutive für das Regieren im europäischen Mehrebenen-system?
Auf der Basis vergleichender Fallstudien – unter anderem wurden in 35 Interviews neue Daten erhoben – zeigt Leuffen, dass die französischen Verhandlungspositionen in der Cohabitation im Sinne der Veto-Spieler-Theorie in Richtung des integrationspolitischen Status Quo tendieren. Die Veto-Spieler-Theorie kann also auch in einem exekutiven Kontext fruchtbare Anwendung finden. Im konkreten Fall wird die Wirkung jedoch durch die häufig übereinstimmenden Präferenzen der Konkurrenten geschmälert.
Die Arbeit wurde mit dem Lorenz-von-Stein-Preis 2006 ausgezeichnet.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-8329-2697-7
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0151-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Regieren in Europa | Governance in Europe
- Band
- 14
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 291
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Does Cohabitation Matter? Kein Zugriff Seiten 13 - 19
- Parteipolitik und Gewaltenverschränkung Kein Zugriff Seiten 20 - 22
- Die Cohabitation als «divided government à la française» Kein Zugriff Seiten 22 - 26
- Hemmschuh oder nicht? Die Folgen des divided government Kein Zugriff Seiten 26 - 33
- «La Constitution, rien que la Constitution, toute la Constitution!» Kein Zugriff Seiten 34 - 40
- Parteipolitik oder „nationales Interesse“? Kein Zugriff Seiten 40 - 43
- Eine Zwei-Ebenen-Konzeptualisierung der Europapolitik Kein Zugriff Seiten 43 - 46
- Konkurrenz, Handlungsressourcen und Entscheidungsprozesse Kein Zugriff Seiten 47 - 57
- Das Erklärungsangebot der Veto-Spieler-Theorie Kein Zugriff Seiten 57 - 60
- Zwei Veto-Spieler-Modelle Kein Zugriff Seiten 60 - 64
- Alternative exekutive Entscheidungsmodelle Kein Zugriff Seiten 64 - 71
- Methodik Kein Zugriff Seiten 72 - 81
- Empirie I: Europapolitik im unified government Kein Zugriff Seiten 82 - 85
- Der G 7 Gipfel von Tokio: «not the same procedure as every year »! Kein Zugriff Seiten 86 - 93
- Die «chaise musicale» von Den Haag Kein Zugriff Seiten 93 - 100
- Das Delors-I-Paket: Finanzpolitik in der ersten Cohabitation Kein Zugriff Seiten 100 - 123
- Das zweite Forschungsrahmenprogramm 1987-88 Kein Zugriff Seiten 123 - 129
- Die Etablierung des ERASMUS-Programms Kein Zugriff Seiten 129 - 131
- Die Neuverhandlung des Abkommens von Blair House Kein Zugriff Seiten 131 - 154
- Weißbuch „Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ Kein Zugriff Seiten 154 - 168
- Intra-exekutive Spannungen zu Europol Kein Zugriff Seiten 168 - 170
- Innovativ trotz Cohabitation? Konferenz für Stabilität und Sicherheit Kein Zugriff Seiten 170 - 172
- Der Gipfel von Amsterdam Kein Zugriff Seiten 172 - 193
- Der Vertrag von Nizza Kein Zugriff Seiten 193 - 205
- Die Agenda 2000 Kein Zugriff Seiten 205 - 222
- Wie kommt die Europapolitik in der Cohabitation zu Stande? Kein Zugriff Seiten 222 - 227
- Die Bremse hängt auch von den Fahrern ab Kein Zugriff Seiten 228 - 230
- Divided government im europäischen Haus Kein Zugriff Seiten 231 - 236
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 237 - 272
- Interview-Verzeichnis Kein Zugriff Seiten 273 - 276
- Übersetzung der französischen Zitate Kein Zugriff Seiten 277 - 291





