Postkolonialismus und Kanon
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Postkoloniale Studien in der Germanistik, Band 2
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Postkolonialismus und Kanon' – der Band erhellt einen blinden Fleck:
'Theoretische Studien' beziehen sich auf die Kriterien für einen evaluativen Umgang mit Literatur in postkolonialer Perspektive, eine Kritik der doppelten Standards in den Postkolonialen Studien, das Spannungsfeld von Kanon, Weltliteratur, Interkulturalität und Postkolonialismus und die Exklusionsmechanismen des literarischen Kanons.
Das Spektrum der 'Fallstudien' reicht von der Ästhetik des Erhabenen über den Faszinationsraum: ›Inneres Afrika‹ im 19. Jahrhundert, den literarischen Antisemitismus, den binneneuropäischen Kolonialismus und den Postkolonialismus-Boom in der späten DDR-Literatur bis zur aktuellen deutschsprachigen afrikanischen Migrationsliteratur.
Die Beiträge gehen zurück auf eine Tagung, die der Trierer Sonderforschungsbereich 600 'Armut und Fremdheit. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart' gemeinsam mit dem DFG-Netzwerk 'Postkoloniale Studien' veranstaltet hat.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-89528-872-2
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1491-5
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Reihe
- Postkoloniale Studien in der Germanistik
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 365
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Postkolonialismus als Provokation für die Literaturwissenschaft Kein Zugriff Seiten 7 - 36 Herbert Uerlings, Iulia-Karin Patrut
- Postkolonialismus und Kanon Kein Zugriff Seiten 39 - 66 Herbert Uerlings
- Doppelter Standard und postkoloniale Regelpoetik Kein Zugriff Seiten 67 - 112 Monika Albrecht
- ‚Kanon‘ und ‚Weltliteratur‘ auf interkulturellem und postkolonialem Prüfstand Kein Zugriff Seiten 113 - 134 Norbert Mecklenburg
- Konstellatives Lesen Kein Zugriff Seiten 135 - 154 Franziska Schößler
- Von der Kolonialfotografie zu Google Earth Kein Zugriff Seiten 157 - 180 Sabine Wilke
- „An dem glühenden Ofen Afrika’s, da ist mein Plätzchen“ Kein Zugriff Seiten 181 - 206 Florian Krobb
- „Der Folterer klopfte mit dem Hammer an die Daumschrauben“ Kein Zugriff Seiten 207 - 236 Gabriele Dürbeck
- Wer soll Gustav Freytags »Soll und Haben« lesen? Kein Zugriff Seiten 237 - 260 Andrea Geier
- Kafkas ‚Poetik des Anderen‘, kolonialer Diskurs und postkolonialer Kanon in Europa Kein Zugriff Seiten 261 - 288 Iulia-Karin Patrut
- Postkoloniale Radikalisierung? Kein Zugriff Seiten 289 - 314 Herbert Uerlings
- Postkoloniale Ästhetik? Kein Zugriff Seiten 315 - 326 Axel Dunker
- Deutsche Literatur afrikanischer Diaspora und die Frage postkolonialer Kanonrevision Kein Zugriff Seiten 327 - 360 Dirk Göttsche
- Zu den AutorInnen Kein Zugriff Seiten 361 - 365





