
Das Kaiserreich vermitteln
Brüche und Kontinuitäten seit 1918- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Wie kann das Deutsche Kaiserreich erinnert werden? Eine Bestandsaufnahme und Interpretation der historischen Forschung und didaktischen Vermittlung.
Die Gründung des Deutschen Kaiserreichs jährte sich 2021 zum 150. Mal. Wo aber steht die Forschung zum Deutschen Kaiserreich? Wo liegen Synergien zwischen Geschichtswissenschaft und aktueller Erinnerungspolitik? Dieses Buch wagt eine Bestandsaufnahme und unternimmt den Versuch, drei Bereiche zusammenzubringen: Erstens blickt es auf die Interpretationen des Deutschen Kaiserreichs, die sich in den Publikationen zum Jahrestag herauskristallisiert und zum Wiederaufleben von Kontroversen um seine Deutung geführt haben. Zweitens bilanziert es die sich ausdifferenzierende Forschung, die jenseits historiografischer Auseinandersetzungen immer neue Themen für die deutsche Geschichte zwischen 1871 und 1918 bearbeitet. Drittens wird die didaktische Vermittlung des Kaiserreichs in Schule, Museum und an historischen Orten diskutiert: welche Aspekte aus der neueren Forschung werden in der Vermittlung aufgegriffen, und in welchen Formaten ist dies möglich? Expertinnen und Experten aus historischer Forschung und institutioneller Praxis steuern so zu einer Diskussion bei, die auch im Anschluss an den Jahrestag 2021 noch nicht abgeschlossen sein wird.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5140-0
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4819-6
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 293
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Grußwort des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- »Eindeutigkeit hat ihren Preis.« Das Kaiserreich zwischen historiographischer Differenzierung und didaktischer Vermittlung Kein Zugriff Seiten 11 - 32 Torsten Riotte
- Nationalismus – Imperialismus – Obrigkeitsstaat – Demokratie. Warum soll man sich heute noch mit dem Kaiserreich auseinandersetzen? Kein Zugriff Seiten 35 - 60 Christian Jansen
- Ambivalente Moderne. Das Kaiserreich als doppelte Vorgeschichte von Demokratie und Diktatur Kein Zugriff Seiten 61 - 80 Christoph Nonn
- »… da hilft auch das älteste Erbrecht nichts.« Kaiser Wilhelm II. als Monarch zwischen Funktion und Versagen Kein Zugriff Seiten 81 - 106 Frank Lorenz Müller
- »Die gewollte Idee klar zum Ausdruck bringen«. Paradigmatische Kunstmöbel für Kaiser Wilhelm II. Kein Zugriff Seiten 109 - 134 Jörg Meiner
- Monarchie und Markennamen in der modernen Konsumgesellschaft Kein Zugriff Seiten 135 - 166 Eva Giloi
- Das Deutsche Kaiserreich in der ersten Globalisierung Kein Zugriff Seiten 167 - 192 Cornelius Torp
- Veganer avant la lettre. Warum es eine Gratwanderung ist, das Kaiserreich anhand der Reformbewegungen zu vermitteln Kein Zugriff Seiten 193 - 210 Florentine Fritzen
- Das Kaiserreich in der stadtgeschichtlichen Vermittlung. Bedeutung, Methoden und Ausstellungsformate Kein Zugriff Seiten 213 - 242 Markus Häfner
- Das Deutsche Kaiserreich (1871-1918) als Lerngegenstand im Geschichtsunterricht. Probleme und Potenziale Kein Zugriff Seiten 243 - 258 Markus Bernhardt
- Ein Museum für den Kaiser? »Huis Doorn« in den Niederlanden als Zeitmaschine und Erinnerungsort Kein Zugriff Seiten 259 - 290 Jacco Pekelder
- Verzeichnis der Autor:innen Kein Zugriff Seiten 291 - 293




