Das dialektische Verhältnis des Menschen zur Natur
Philosophische Studien zu Marx und zum westlichen Marxismus- Autor:innen:
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Karl Marx ist einer der ersten Denker, der die Gefahren der gegenwärtigen Produktionsweise für die natürliche Lebenswelt der Menschen erkannt und bedacht hat. Dies wahrzunehmen hinderte der allgemeine Zeitgeist, demzufolge die Erkundung der Natur allein den mathematischen Naturwissenschaften überlassen werden kann und ein eigenes philosophisches Bedenken der Natur für überflüssig erachtet wird.
Dem entgegen versuchte bereits die Erstauflage des Buches (1984), die doppelte Naturdialektik bei Marx aus dem philosophischen Diskussionshorizont von Kant, Schelling und Hegel aufzuklären. Doch stieß damals, mitten im System-Wettkampf des westlichen Kapitalismus und des real-existierenden Staatssozialismus, eine solche Horizonterweiterung noch kaum auf Interesse. Inzwischen hat sich die Diskussion grundlegend gewandelt, die ökologische Krise hat sich in den letzten drei Jahrzehnten dramatisch verschärft, die globalen Folgen der menschlichen Eingriffe in die Biosphäre sind nicht mehr zu leugnen. Immer mehr wird deutlich, dass die Versuche zu kurz greifen, der ökologischen Krise allein mit ökonomischen Anreizen, politisch-rechtlichen Gesetzen und wissenschaftlich-technischen Reparaturmaßnahmen entgegenzuwirken.
Insofern scheint jetzt der Zeitpunkt gekommen, das Buch 'Das dialektische Verhältnis des Menschen zur Natur' – erweitert um die Diskussion im westlichen Marxismus: Adler, Wittfogel, Bloch, Marcuse, Sohn-Rethel, Lefebvre – erneut in die Debatte einzubringen. Denn nur eine philosophische Klärung des doppelten Verhältnisses von Mensch und Natur kann uns einen Weg zur Emanzipation aus der gegenwärtig gefährdeten Dialektik weisen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-495-49018-1
- ISBN-Online
- 978-3-495-81770-4
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 264
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Vorwort (2018) Kein Zugriff Seiten 11 - 20
- Vorwort (1984) Mensch und Natur – eine gefährdete Dialektik Kein Zugriff Seiten 21 - 28
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- Friedrich Engels Kein Zugriff
- Nikolai Bucharin Kein Zugriff
- Georg Lukács Kein Zugriff
- Jean-Paul Sartre Kein Zugriff
- 3. Das doppelte dialektische Verhältnis von Mensch und Natur – bei Marx Kein Zugriff
- Karl August Wittfogel Kein Zugriff
- Max Adler Kein Zugriff
- Alfred Sohn-Rethel Kein Zugriff
- Herbert Marcuse Kein Zugriff
- Ernst Bloch Kein Zugriff
- Henri Lefebvre Kein Zugriff
- 1. Hegel und die Theorie der Geschichtlichkeit des Geistes Kein Zugriff
- 2. Marx und die Theorie der Geschichtlichkeit menschlicher Praxis Kein Zugriff
- 3. Eros oder die Triebstruktur und Bildsamkeit der menschlichen Natur Kein Zugriff
- 4. Kritische Genealogie der Eindimensionalität wissenschaftlich-technischer Rationalität Kein Zugriff
- 5. Antizipation einer »neuen Sinnlichkeit und Solidarität« Kein Zugriff
- Schlussbemerkung Kein Zugriff
- I. Kein Zugriff
- II. Kein Zugriff
- III. Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- 1. Das Dilemma neuzeitlicher Wissenschaften und ihre Aufklärung durch Kant Kein Zugriff
- 2. Schelling und die Prozessualität der Natur Kein Zugriff
- 3. Die Aufgegebenheit der Geschichte Kein Zugriff
- Schlussbemerkungen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 243 - 256
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 257 - 264





