»Ich habe mich geschämt, daß ich zu denen gehöre…«
Rettungswiderstand in der Wehrmacht im besetzten Polen 1939 bis 1945- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Mit dem Überfall auf Polen im September 1939 begann für die Bevölkerung eine Besatzungszeit, die gekennzeichnet war durch Terror und Ausbeutung. Nur wenige Wehrmachtsangehörige versuchten, in ihren Einsatzbereichen der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik entgegenzuwirken, indem sie Verfolgten halfen. Die vorliegende Studie untersucht Beispiele von »Rettungswiderstand« durch Wehrmachtsangehörige im besetzten Polen auf Grundlage einer sehr breiten Quellenbasis (u.a. Akten über die »Gerechten unter den Völkern« aus der Gedenkstätte Yad Vashem.)Wie gelang es ihnen, Verfolgte vor der Vernichtung durch den deutschen Besatzungsapparat zu bewahren? Handelten sie allein oder bezogen sie Mithelfer ein? Halfen sie spontan oder planten sie ihr Vorgehen? Wie verlief ihr Lebensweg nach 1945? Hatten sie auch nach dem Krieg Kontakt zu den Geretteten?
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-7758-1413-3
- ISBN-Online
- 978-3-7489-4313-6
- Verlag
- v. Hase & Koehler 1797, Weilerswist-Metternich
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 388
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- 1.1 Forschungsstand zum Thema Rettungswiderstand Kein Zugriff
- 1.2 Forschungsstand zum Thema Rettungswiderstand in der Wehrmacht Kein Zugriff
- 1.3 Fragestellung Kein Zugriff
- 1.4 Methodisches Vorgehen Kein Zugriff
- 1.5 Quellengrundlage Kein Zugriff
- 2.1 Ideologie und Kameradschaft innerhalb der Wehrmacht Kein Zugriff
- 2.2 Militärische Tugenden und Soldatenethos Kein Zugriff
- 2.3 Kenntnis über den Unrechtscharakter des Krieges Kein Zugriff
- 3.1.1 »Germanisierungspolitik« und die Entnationalisierung Polens Kein Zugriff
- 3.1.2 Ausbeutung, Plünderungen und die Bedeutung Polens für die deutsche Rüstungsproduktion Kein Zugriff
- 3.2 Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik gegen die polnischen Juden Kein Zugriff
- 4.1 Wehrmacht und Einsatzgruppen – Zusammenwirken und Dispositionen Kein Zugriff
- 5.1.1 Gerhard Kurzbach im Heereskraftfahrpark 547 Bochnia Kein Zugriff
- 5.1.2 Eduard Rügemer im Heereskraftfahrpark 539 in Tarnopol Kein Zugriff
- 5.1.3 Karl Plagge im Heereskraftfahrpark 562 in Wilna Kein Zugriff
- 5.1.4 »Mit den Nazis ist die Normalität baden gegangen« – Eberhard Helmrich im Ernährungsamt in Drohobycz Kein Zugriff
- 5.1.5 Karl Laabs – Rettungsbemühungen als Kreisbaurat in Krenau Kein Zugriff
- 5.1.6 Willi Garbrecht im Feldbekleidungsamt der Luftwaffe in Zawiercie Kein Zugriff
- 5.1.7 Wilm Hosenfeld – Rettung in der Wehrmachtssportschule in Warschau Kein Zugriff
- 5.1.8 Weitere Fälle von Rettungswiderstand in funktionellen Einrichtungen Kein Zugriff
- 5.2.1 Kurt Reinhard in Tarnów Kein Zugriff
- 5.2.2 Fritz Müller im Landwirtschaftsbetrieb Choroszcz Kein Zugriff
- 5.2.3 Leonard Bartlakowski – Deserteur und Judenretter Kein Zugriff
- 5.2.4 Günter Krülls »Retternetzwerk« in Pinsk Kein Zugriff
- 5.2.5 Ewald und Danuta Kleisinger – gemeinsame Rettung in Warschau Kein Zugriff
- 5.2.6 Herbert Coehn Kein Zugriff
- 5.2.7 Adolf Otto in Zawiercie Kein Zugriff
- 5.2.8 Otto Landmann in Luzk Kein Zugriff
- 5.2.9 Weitere Fälle von Verstecken und Fluchthilfe Kein Zugriff
- 5.3.1 »Das schlimmste, was sie mit uns machen können, ist, dass sie uns erschießen« – Albert Battel und Max Liedtke in Przemyśl Kein Zugriff
- 5.3.2 Fritz Fiedler – Ortskommandant in Horodenka Kein Zugriff
- 6.1.1 Rettung durch Arbeitseinsatz in rückwärtigen Wehrmachtseinrichtungen Kein Zugriff
- 6.1.2 Rettung durch Verstecken und Fluchthilfe Kein Zugriff
- 6.1.3 Rettung durch Wehrmachtsangehörige in höheren Positionen Kein Zugriff
- 6.2.1 Bedingungen, unter denen Rettungswiderstand geleistet wurde Kein Zugriff
- 6.2.2 Zeitpunkt und Verläufe des Rettungswiderstandes Kein Zugriff
- 6.2.3 Risiken und Folgen für »Retter in Uniform« Kein Zugriff
- 6.2.4 Entwicklung der politischen Haltung und Intention zum Rettungswiderstand Kein Zugriff
- 6.2.5 Motive Kein Zugriff
- 6.2.6 Individuelle Prägungen Kein Zugriff
- 6.3 Einfluss durch Feindbilder, Kriegspropaganda und Ideologie Kein Zugriff
- 6.4 Ambivalenzen und Gewissenskonflikte Kein Zugriff
- 6.5.1 Auseinandersetzung mit den Kriegserlebnissen und Thematisierung der eigenen Rettungsbemühungen Kein Zugriff
- 6.5.2 Kontakt zwischen »Rettern« und Geretteten Kein Zugriff
- 6.5.3 Ehrungsinitiativen in Deutschland Kein Zugriff
- 6.5.4 Wege zur Ehrung als »Gerechte unter den Völkern« und ihre Bedeutung für die deutsche Erinnerungskultur Kein Zugriff
- 7. Fazit Kein Zugriff Seiten 345 - 349
- Anhang Kein Zugriff Seiten 350 - 362
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 363 - 363
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 364 - 364
- Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 365 - 384
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 385 - 388





