Kulturtechnik Aberglaube
Zwischen Aufklärung und Spiritualität. Strategien zur Rationalisierung des Zufalls- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Edition Kulturwissenschaft, Band 19
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Wahrheit wird immer wieder neu konstruiert – und damit auch, was nicht dazugehört. Was nicht den jeweils aktuellen, allgemein akzeptierten oder hegemonial durchgesetzten Deutungsweisen der Realität entspricht, gilt als falsches Wissen oder falscher Glaube. Aberglaube definiert sich also nicht selbst. Er wird durch Diskurse bestimmt, die den Abstand zu ihm suchen und ihn als irrational oder kurios einstufen.Die Beiträge in diesem Band zeigen: Die Praktiken des Aberglaubens lassen sich neu lesen als in sich logische Vorstufen moderner Popularmagie – aber auch als Symptome einer defizitären Aufklärung. In transdisziplinär angelegtem Bogen nähern sie sich den historischen und gegenwärtigen Strategien einer der größten Ängste des Menschen: der Angst vor dem Zufall.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2014
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8376-2110-5
- ISBN-Online
- 978-3-8394-2110-9
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Edition Kulturwissenschaft
- Band
- 19
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 584
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Zum Geleit Kein Zugriff Seiten 9 - 16 Eva Kreissl
- Probleme mit der Geschichte des Aberglaubens Kein Zugriff Seiten 19 - 40 Karl-Heinz Göttert
- Aberglaube Kein Zugriff Seiten 41 - 82 Christoph Daxelmüller
- Für einen Wandel der Diskurse um Superstition - Irrationalität - Spiritualität Kein Zugriff Seiten 83 - 106 Angela Treiber
- Wider-Glaube Kein Zugriff Seiten 107 - 122 Martin Scharfe
- Aberglaube in der psychotherapeutischen Praxis Kein Zugriff Seiten 125 - 144 Bernd Rieken
- Aberglaube und Kriminalwissenschaft um 1900 Kein Zugriff Seiten 145 - 168 Christian Bachhiesl
- »Anti-Aberglaubiana« oder Mittel wider den Aberglauben der Leute Kein Zugriff Seiten 169 - 192 Nicole Waibel
- Ein steirischer Arzt des 17. Jahrhunderts als Quelle für die magischen Praktiken seiner Zeit Kein Zugriff Seiten 193 - 208 Elfriede Grabner
- Krimineller Aberglaube im Umfeld von Schwangerschaft und Geburt Kein Zugriff Seiten 209 - 230 Sonja Maria Bachhiesl
- Das magische Narrativ Kein Zugriff Seiten 231 - 252 Toni Distelberger
- Das Ding dreht sich Kein Zugriff Seiten 253 - 268 Hubert Knoblauch
- »Gauckeleyen« und »ungeziemende abergläubische Seegensprüchereyen« Kein Zugriff Seiten 271 - 298 Eva Labouvie
- Benediktus-Medaille, Benediktus-Kreuz und Benediktus-Segen Kein Zugriff Seiten 299 - 326 Johann Tomaschek
- Perlmilch, Krötenfuß und Menschenfett Kein Zugriff Seiten 327 - 358 Elke Hammer-Luza
- Die Heilerin vom Strader Wald Kein Zugriff Seiten 359 - 390 Harald Stadler
- Der magische Kreis - Wissen ohne Zufall Kein Zugriff Seiten 393 - 416 Andreas J. Obrecht
- Alltagslogiken der Popularmagie im Kulturvergleich Kein Zugriff Seiten 417 - 424 Andreas Hartmann
- Die Heil bringende Mazza Kein Zugriff Seiten 425 - 450 Annette Weber
- Museen und Aberglaube Kein Zugriff Seiten 453 - 472 Adela Pukl
- Glaube und Aberglaube Kein Zugriff Seiten 473 - 486 Peter Keller
- Musealisierte Sorgen Kein Zugriff Seiten 487 - 504 Karl C. Berger
- P. Romuald Pramberger Kein Zugriff Seiten 507 - 518 P. Mag. Benedikt Plank
- »Ich selbst habe mit Vorteil zwei Sympathiemittel angewendet…« Kein Zugriff Seiten 519 - 536 Michael J. Greger
- Gewiss - ungewiss Kein Zugriff Seiten 537 - 558 Gabriele Ponisch
- Aberwissen und Popularmagie in der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 559 - 574 Eva Kreissl
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 575 - 582 Eva Kreissl
- Kein Zugriff Seiten 583 - 584 Eva Kreissl





