
Felix Nussbaum und die Holocaust-Kunst
Das Selbstbildnis mit Judenpass- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Jürgen Kaumkötter zeigt, welche große Bedeutung das als »Selbstbildnis mit Judenpass« bekannt gewordene Werk von Felix Nussbaum für die Holocaust-Kunst hat. Im Jahr 1943 malt der 39-jährige Felix Nussbaum ein kleinformatiges Selbstbildnis. 1944 versteckt er es in einem Depot in Brüssel. 1975 gerät es in die Sammlung des Kulturgeschichtlichen Museums Osnabrück und damit in die Stadt, von der er sich mit diesem Bild entschieden distanzierte. Heute ist das als »Selbstbildnis mit Judenpass« bekannte Porträt eines der berühmtesten Kunstwerke des 20. Jahrhunderts und gilt als Symbol der Verfolgung der Juden Europas. Seine herausragende künstlerische Qualität erfährt jedoch kaum Wertschätzung. Ein ikonographisch-biografisches Deutungsmuster engt bis heute die Wahrnehmung des Malers Nussbaum ein und verstellt den Blick auf das Meisterwerk. Jürgen Joseph Kaumkötter entwickelt auf der Basis seiner langjährigen Forschungen zur Kunst aus dem politischen Territorium der Verfolgung durch das NS-Regime einen neuen methodischen Ansatz zur Beurteilung der Holocaust-Kunst. Eine Rückbesinnung auf vor-ikonologische kunsthistorische Methoden – ohne die »modernen« Techniken zu vernachlässigen – ermöglicht dabei einen freieren Blick auf das Genre. Jetzt ist ein Umdenken über den Umgang mit der Holocaust-Kunst an der Zeit.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5029-8
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8406-4
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 348
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 11
- Bruch mit dem Deutschen Kein Zugriff Seiten 18 - 23
- Unbezeichnet – die Entstehung des Titels Kein Zugriff Seiten 24 - 31
- Übermacht der Biografie Kein Zugriff Seiten 34 - 46
- Rezeption bis 1998 Kein Zugriff Seiten 47 - 51
- Rezeption ab 1998 Kein Zugriff Seiten 52 - 57
- Klassizismen Kein Zugriff Seiten 62 - 73
- Kunstmarkt 1938 Kein Zugriff
- „Freie Deutsche Kunst“ in Paris Kein Zugriff
- Spiel mit den Ismen der 1910er- und 1920er-Jahre Kein Zugriff
- Genre als Strukturierung Kein Zugriff Seiten 101 - 103
- Selbstbildnis mit Tod und Teufel Kein Zugriff Seiten 110 - 119
- Opfer und Täter Kein Zugriff Seiten 120 - 126
- Opfer ohne Täter Kein Zugriff Seiten 127 - 137
- Täterperspektive Kein Zugriff Seiten 138 - 140
- Produktions- und Rezeptionsästhetik Kein Zugriff Seiten 141 - 142
- Darstellbarkeit Kein Zugriff Seiten 143 - 147
- Bildkonstruktion Kein Zugriff Seiten 152 - 172
- Beleuchtung und Bildraum Kein Zugriff Seiten 173 - 180
- Farbe auf Bildträger Kein Zugriff Seiten 181 - 187
- Farbwerte Kein Zugriff Seiten 188 - 194
- Zeitlichkeit des Bildes Kein Zugriff Seiten 195 - 196
- Adressaten Kein Zugriff Seiten 197 - 207
- Selbstbildnis in der Mauerecke von Felix Nussbaum Kein Zugriff
- „Rue Triste“ von Felix Nussbaum Kein Zugriff
- Das Lagersystem Kein Zugriff
- Kunst in Auschwitz Kein Zugriff
- Waldemar Nowakowski Kein Zugriff
- Marian Ruzamski Kein Zugriff
- Peter Kien Kein Zugriff
- Yehuda Bacon Kein Zugriff
- Michel Kichka Kein Zugriff
- Sigalit Landau Kein Zugriff
- Kanon Kein Zugriff Seiten 310 - 315
- Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 317 - 317
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 318 - 327
- Aufstellung aller von Felix Nussbaum betitelten Kunstwerke Kein Zugriff
- Selbstbildnisse Felix Nussbaums Kein Zugriff
- Stillleben Kein Zugriff
- Selbstbildnisse Kein Zugriff
- Sprichwörter Kein Zugriff
- Historienbilder/Ereignisbilder Kein Zugriff
- Tabelle Kein Zugriff
- Register der Abbildungen Kein Zugriff Seiten 341 - 343
- Dank Kein Zugriff Seiten 344 - 345
- Abbildungsnachweise Kein Zugriff Seiten 346 - 347
- Impressum Kein Zugriff Seiten 348 - 348



