Europa als Wertegemeinschaft
Eine theologisch-ethische Studie zum politischen Selbstverständnis der Europäischen Union- Autor:innen:
- Reihe:
- Denkart Europa | Mindset Europe, Band 9
- Verlag:
- 2009
Zusammenfassung
Dieses Buch geht neue Wege bei der Analyse und Bewertung des politischen Europabewusstseins und der Zugehörigkeit zur Europäischen Union, indem es die Debatten über europäische Werte in den Mittelpunkt einer innovativen und kritischen Untersuchung stellt.
Der Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Antwort, die der EU-Verfassungskonvent auf die Frage nach dem politischen Selbstverständnis der Europäischen Union gegeben hat: Der Verfassungsvertrag – ebenso wie der Vertrag von Lissabon – sehen die EU als eine Wertegemeinschaft. In welchem historischen und politischen Kontext hat sich dieser Ausdruck als Identitätsvokabel für die EU durchsetzen können? Welche Bedeutung hat die Bezeichnung als Wertegemeinschaft für die EU als politische Institution? Und welche Rolle spielt die Kontroverse über die religiösen Wurzeln Europas?
Wer eine kritische Aufarbeitung der EU als Wertegemeinschaft sucht, findet in diesem Band eine eingehende Analyse der politischen Debatten, eine genaue Untersuchung der Konsequenzen für das politische Selbstverständnis der EU und eine ethische Einordnung und Bewertung des schillernden Begriffs der „Wertegemeinschaft“. Schließlich legt das Buch eine sozialphilosophisch wie ethisch reflektierte Theorie der Wertfundamente politischer Institutionen im pluralistischen Kontext vor.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2009
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4615-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1880-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Denkart Europa | Mindset Europe
- Band
- 9
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 269
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- „Wertegemeinschaft“ ist die Antwort auf ein Problem Kein Zugriff Seiten 13 - 15
- „Wertegemeinschaft“ ist Mittelpunkt eines Selbstverständigungsprozesses Kein Zugriff Seiten 15 - 16
- „Wertegemeinschaft“ als Gegenstand der ethischen Analyse und Bewertung Kein Zugriff Seiten 16 - 19
- Zum Vorgehen Kein Zugriff Seiten 19 - 22
- Politische Wertüberzeugungen im demokratischen Gemeinwesen – eine ethische Annäherung Kein Zugriff Seiten 23 - 29
- Traditionelle Christliche Gesellschaftslehre: Gemeinwohl statt Wertüberzeugungen Kein Zugriff Seiten 29 - 31
- Güter statt Wertüberzeugungen Kein Zugriff Seiten 31 - 34
- Der Wertbegriff – ein Fremdkörper in der kirchlichen Sozialverkündigung Kein Zugriff Seiten 34 - 37
- Das problematische Erbe der philosophischen Wertethik Kein Zugriff Seiten 37 - 39
- Das Gerechte und das Gute – die Diskussion in der jüngeren theologischen Ethik Kein Zugriff Seiten 39 - 47
- Aufgaben einer strebensethischen Hermeneutik der „Wertegemeinschaft“ Kein Zugriff Seiten 47 - 48
- Methodische Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 49 - 54
- Wertegemeinschaft und Werte im Verfassungsentwurf Kein Zugriff Seiten 54 - 55
- Der Vorentwurf vom 28.10.2002 Kein Zugriff Seiten 55 - 56
- Der Entwurf der „Kopfartikel“ I-1 bis I-16 vom 06.02.2003 Kein Zugriff Seiten 56 - 64
- Exkurs: Der „Präambelstreit“ – religiöse Grundlagen Europas? Kein Zugriff Seiten 64 - 69
- Die Endfassung des Werte-Artikels I-2 vom 12.06.2003 Kein Zugriff Seiten 69 - 71
- Vergleich mit Artikel 6 EUV Kein Zugriff Seiten 71 - 74
- Das weitere Schicksal des Werte-Artikels bis zum Vertrag von Lissabon (2007) Kein Zugriff Seiten 74 - 79
- „Gemeinsame Rechtstraditionen“: die Bedeutung der EuGH-Rechtsprechung Kein Zugriff Seiten 79 - 82
- Die dynamische Anfangsphase der europäischen Einigung Kein Zugriff
- Politische Werte im Schatten der wirtschaftlichen Integration Kein Zugriff
- Neue Aufmerksamkeit für Werte im wiedervereinigten Europa Kein Zugriff
- Ergebnis: Wertegemeinschaft und politische Identität als ethische Fragestellung Kein Zugriff Seiten 98 - 102
- Begriffliche Vorklärung Kein Zugriff Seiten 103 - 106
- „Identität“ der Europäischen Union – zur Geschichte eines Problems Kein Zugriff Seiten 106 - 109
- Elemente der Identitätsproblematik Kein Zugriff Seiten 109 - 112
- Die Reflexivität von „Kultur“ Kein Zugriff Seiten 112 - 117
- Das Problem einer kulturellen Identität der Europäischen Union Kein Zugriff Seiten 117 - 119
- Politische Identität Kein Zugriff Seiten 119 - 122
- Politische Identität und politische Kultur Kein Zugriff Seiten 122 - 123
- Ergebnis Kein Zugriff Seiten 123 - 126
- Die Standarddefinition: Werte und Prinzipien als Optimierungsgebote Kein Zugriff Seiten 127 - 131
- Kritik an der Standarddefinition Kein Zugriff Seiten 131 - 132
- Werte und Recht – ein problematisches Verhältnis. Böckenförde und Habermas Kein Zugriff Seiten 132 - 134
- Das Janusgesicht der Werte Kein Zugriff Seiten 134 - 136
- Ergebnis: Prinzipien im Recht, Werte in vorrechtlicher Hinsicht Kein Zugriff Seiten 136 - 138
- Der Topos der Integration durch Verfassung und der Bezug auf Rudolf Smend Kein Zugriff Seiten 138 - 140
- Rechtsgemeinschaft – eine Alternative zur Wertegemeinschaft? Kein Zugriff Seiten 140 - 144
- Starke Wertungen, moralische Landkarten und Identität Kein Zugriff Seiten 145 - 154
- Metaethische Zwischenüberlegung Kein Zugriff Seiten 154 - 158
- Die Artikulation starker Wertungen Kein Zugriff Seiten 158 - 162
- Der Übergang von Wertungen zu Werten Kein Zugriff Seiten 162 - 165
- Werte als Sprechweisen in der pluralistischen Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 165 - 168
- Kritik an der Wertbegrifflichkeit Kein Zugriff Seiten 168 - 176
- Werte und Normen – oder: Ethik der Werte Kein Zugriff Seiten 176 - 184
- Gemeinschaftswerte und Wertegemeinschaft Kein Zugriff Seiten 185 - 190
- Werte der Europäischen Union als Wertegemeinschaft Kein Zugriff Seiten 190 - 197
- Universelle Werte und partikulare politische Identität Kein Zugriff Seiten 197 - 201
- Die Fragilität und Diskursbedürftigkeit der Wertbindung Kein Zugriff Seiten 201 - 208
- Religiöse Rede in öffentlichen Werte-Debatten Kein Zugriff Seiten 208 - 215
- Metaethische Diskursbegleitung Kein Zugriff Seiten 215 - 218
- Ethik des Führens von Wertedebatten Kein Zugriff Seiten 218 - 222
- Materiale Ethik der europäischen Wertegemeinschaft Kein Zugriff Seiten 222 - 226
- Grenzen des Selbstverständnisses als Wertegemeinschaft Kein Zugriff Seiten 226 - 230
- Schluss: Theologische Ethik und Wertegemeinschaft Kein Zugriff Seiten 231 - 240
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 241 - 260
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 261 - 264
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 265 - 269





