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Monographie Kein Zugriff

Demokratisierung nach Auschwitz

Eine Geschichte der westdeutschen Sozialwissenschaften in der Nachkriegszeit
Autor:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Verschwiegenheit, Kooperation und Konflikt: Über die Sozialwissenschaften in Westdeutschland nach 1945.

Die Sozialwissenschaften Westdeutschlands erfuhren von 1945 bis Ende der 1960er Jahre einen massiven Ausbau. Unter amerikanischem Einfluss entstanden neue private Forschungsinstitute und sozialwissenschaftliche Seminare an den Universitäten, nach 1933 geschlossene Institutionen wurden wieder eröffnet. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war, dass die Sozialwissenschaften für den nachkriegszeitlichen Demokratisierungsprozess relevantes Wissen bereitstellen konnten: Untersuchungen über das politische Bewusstsein der Deutschen oder die soziale Lage arbeitsloser Jugendlicher boten der demokratischen Erziehungspolitik Orientierung. Für diesen Prozess waren zwei soziale Gruppen innerhalb der westdeutschen Sozialwissenschaften zentral: Sozialwissenschaftler, die aus ihrem Exil nach Westdeutschland zurückkehrten, und solche, die während des NS-Regimes ihre Karrieren begonnen hatten und diese nach 1945 weiterführten. Als repräsentative Vertreter der beiden Gruppen fungieren Max Horkheimer und Helmut Schelsky sowie ihre engsten Mitarbeiter.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-8353-5198-1
ISBN-Online
978-3-8353-4873-8
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
638
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
  3. Einleitung: Sozialwissenschaften in Westdeutschland nach 1945: Verschwiegenheit – Kooperation – Konflikt Kein Zugriff Seiten 11 - 18
      1. 1.1. Die »Stunde Null« der Sozialwissenschaften Kein Zugriff
      2. 1.2. Das soziale Feld der Sozialwissenschaften in Westdeutschland nach 1945 Kein Zugriff
      3. 1.3. Rückkehrer und Dabeigewesene: Die Akteursgruppen um Horkheimer und Schelsky Kein Zugriff
      1. 2.1. Die Etablierung der Sozialwissenschaften in Westdeutschland durch Kooperationen Kein Zugriff
      2. 2.2. Sozialwissenschaftler als Produzenten von Demokratisierungswissen Kein Zugriff
      3. 2.3. Fragmentierungen sozialwissenschaftlichen Erkennens in der Nachkriegszeit Kein Zugriff
      1. 3.1. Denkstile, Idiome, Übersetzungen Kein Zugriff
      2. 3.2. Allianzen und Institutionalisierungen Kein Zugriff
      3. 3.3. Produktion und Zirkulation sozialwissenschaftlichen Wissens Kein Zugriff
    1. 4. Das Quellenkorpus Kein Zugriff
      1. 5.1. Die Herausbildung von Denkstil und Idiom des Denkkollektivs um Horkheimer in Frankfurt Kein Zugriff
      2. 5.2. Ein neuer deutsch-amerikanischer Denkstil Kein Zugriff
      1. 6.1. Der Leipziger soziologische Denkstil und seine Bedeutung für Helmut Schelskys wissenschaftlich-politisches Denken Kein Zugriff
      2. 6.2. Die Neukonfiguration von Schelskys sozialwissenschaftlichem Denken nach 1945 Kein Zugriff
      1. 7.1. Frankfurt am Main Kein Zugriff
      2. 7.2. Hamburg Kein Zugriff
      3. 7.3. Ausgangslage um 1950 Kein Zugriff
      4. 7.4. Neue und alte Allianzen: Kooperationsverhältnisse – Konkurrenzlagen – Konfliktpotenziale Kein Zugriff
      1. 8.1. Das »Gruppenexperiment« des IfS: Demokratisierung durch kritische Sozialforschung (1950 /51) Kein Zugriff
      2. 8.2. Helmut Schelskys sozialempirische Analysen sozialen Wandels Kein Zugriff
      1. 9.1. Ich-Stärke und Nonkonformismus gegen totalitäre Barbarei Kein Zugriff
      2. 9.2. Von der »nivellierten Mittelstandsgesellschaft« zur »wissenschaftlichen Zivilisation« Kein Zugriff
      1. 10.1. Gesellschaftskritische Individuen für Politik und Verwaltung Kein Zugriff
      2. 10.2. Die Erziehung zum Wirklichkeitsbewusstsein und die Ausbildung der zukünftigen Verwaltungselite Kein Zugriff
      1. 11.1. Ein Treffen in Frankfurt am Main am 1. März 1957 Kein Zugriff
      2. 11.2. Schelskys Ortsbestimmung der deutschen Soziologie 1959 Kein Zugriff
      1. 12.1. Auschwitz als Angelpunkt demokratischer Erziehung Kein Zugriff
      2. 12.2. Technischer Sachzwang und Bildungsreform Kein Zugriff
      1. 13.1. Poppers Thesen Kein Zugriff
      2. 13.2 Adornos Erwiderung Kein Zugriff
      3. 13.3 Emanzipation oder Reprovinzialisierung? Kein Zugriff
  4. D. Schlussbetrachtungen: Fragmentierte Sozialwissenschaften, unvollständige Demokratisierung Kein Zugriff Seiten 559 - 570
    1. 1. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff
    2. 2. Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff
  5. Personenregister Kein Zugriff Seiten 627 - 638

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