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Monographie Kein Zugriff

In Weisheit altern

Unzeitgemäße Betrachtungen mit Cicero und Schopenhauer
Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Alter(n) - das ist nicht nur ein Thema von großer Aktualität, sondern auch eines mit Zukunft, betrifft es doch uns alle: Keiner kann sich, solange er lebt, dem Vorgang des Alterns entziehen. ebenso wenig lässt sich das Altern unserer Gesellschaft leugnen. Über den demographischen Wandel und seine Folgen ist längst eine öffentliche Debatte entbrannt. desgleichen wird das Alter(n) schon seit längerem von Medizinern, Biologen und Psychologen - um nur einige Vertreter der multidisziplinär betriebenen Gerontologie zu nennen - wissenschaftlich erforscht. In diesem Buch soll hingegen auf unzeitgemäßere Weise über das Alter(n) nachgedacht werden. Es möchte der philosophischen Frage nach dem Sinn des Alter(n)s im menschlichen Lebenslauf wieder Geltung verleihen, denn in ihrer Beantwortung liegt sowohl der Schlüssel zur wirklichen Bewältigung und Vollendung unseres Daseins als auch zum besseren Verständnis von Weisheit. Was Weisheit für den Menschen bedeutet, kann anhand der Lektüre zweier philosophischer Schriften deutlich gemacht werden: Ciceros Cato maior de senectute und Arthur Schopenhauers Vom Unterschiede der Lebensalter. Diese Werke decken nicht nur den Zusammenhang von Weisheit und Alter(n) auf, sondern helfen uns jenen scheinbar antiquierten Begriff Weisheit wieder mit Leben zu füllen, so dass dessen ursprüngliche Bedeutung als Lebensweisheit sichtbar bleibt und auch wir noch im Alter(n) Wege zu ihr finden können. Dem Ziel der Lebens- bzw. Willenssättigung, das Cicero und Schopenhauer umreißen, können wir aber nur aus eigener Kraft näher kommen. In Weisheit zu altern und im Alter lebensgesättigt zur geistigen Reife zu gelangen, das erweist sich als die eigentliche Herausforderung unseres Daseins.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-495-48774-7
ISBN-Online
978-3-495-80787-3
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
208
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 12
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 19
    1. Wissenschaft ohne Weisheit? Kein Zugriff
    2. »Erfolgreiches Altern« – älter werden ohne Weisheit? Kein Zugriff
    3. Weisheitsforschung ohne Weisheit? Kein Zugriff
  4. Philosophische Wegweiser zur Weisheit Kein Zugriff Seiten 40 - 43
    1. Widmung und Einleitung (I, 1–2) Kein Zugriff
    2. Die Figuren (I, 3) Kein Zugriff
    3. Vorgespräch (II, 4 – V, 14) Kein Zugriff
        1. Einwand: Abnehmende Gedächtniskraft (VII, 21) Kein Zugriff
        2. Allgemeine Altersklagen (VIII, 25/26) Kein Zugriff
        1. Einwand: Körperkraft auch im Alter als conditio sine qua non (IX, 28) Kein Zugriff
        2. Einwand: Nachlassende Körperkräfte als Folge des Alters (X, 33) Kein Zugriff
        3. Einwand: Keine Körperkräfte im Alter (XI, 34) Kein Zugriff
        4. Einwand: Drohender Kräfteverfall im Alter (XI, 35) Kein Zugriff
        5. Über den Vorrang des menschlichen Geistes (XI, 36) Kein Zugriff
        1. Einwand: Sinkende voluptas-Intensität im Alter (XIV, 47–50) Kein Zugriff
        2. Zu den Freuden eines Lebens in und mit der Natur (XV, 51 – XVII, 60) Kein Zugriff
        3. Auctoritas als Krone des Alters (XVII, 61 – XVIII, 64) Kein Zugriff
        4. Einwand: Negative Eigenheiten alter Leute (XVIII, 65) Kein Zugriff
        1. Einwand: Reduzierte Lebenszeit im Alter (XIX, 68) Kein Zugriff
        2. Quantitative Aspekte des Lebens (XIX, 69/70) Kein Zugriff
        3. Alter und Reife (XIX, 71 – XX, 72) Kein Zugriff
        4. Praemeditatio mortis (XX, 74/75) Kein Zugriff
        5. Satietas vitae (XX, 76) Kein Zugriff
        6. De immortalitate animorum (XXI, 77 – XXIII, 84) Kein Zugriff
    4. Schluss (XXIII, 85) Kein Zugriff
      1. Altern als geistig-seelischer Entwicklungsprozeß Kein Zugriff
      2. Die geistig-seelischen Entwicklungsstufen menschlichen Lebens Kein Zugriff
      3. »L’âge des illusions est passé« – das Ende der Illusionen Kein Zugriff
      4. Zum Hauptunterschied zwischen Jugend und Alter Kein Zugriff
      5. Reife und Lebenserfahrung Kein Zugriff
      6. Subjektives Zeitempfinden Kein Zugriff
      7. Alter(n) und Lebenskraft Kein Zugriff
      8. Zur Bedeutung des Charakters Kein Zugriff
      9. Die »besten Jahre« Kein Zugriff
      10. Das Alter – die Zeit für Philosophie Kein Zugriff
      11. Lebenserfahrung und geistige Leistungskraft Kein Zugriff
      12. Glückliche Jugend, trauriges Alter? Kein Zugriff
      13. Krankheit und Langeweile als Schicksal des Alters? Kein Zugriff
      14. »Euthanasie des Willens« Kein Zugriff
      1. Älter werden als Naturnotwendigkeit Kein Zugriff
      2. Zur Steuerbarkeit allgemeiner Alternsprozesse Kein Zugriff
      3. Altern als geistige Weiterentwicklung Kein Zugriff
      4. Lebenssättigung als Ziel geistiger Reifung Kein Zugriff
  5. In Weisheit altern – eine Lebensaufgabe Kein Zugriff Seiten 173 - 183
  6. Abschließende Betrachtungen: Was ist Weisheit? Kein Zugriff Seiten 184 - 192
    1. Philosophen Kein Zugriff
    2. Sekundärliteratur Kein Zugriff

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