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Posenidentifikation optischer Systeme zur automatisierten, modellbasierten Justage am Beispiel eines externen Fabry-Perot-Resonators

Autor:innen:
Verlag:
 2023

Zusammenfassung

Die Montage und insbesondere die Feinjustage optischer Systeme ist im industriellen Kontext oft ein zeit- und damit kostenintensiver Prozess, bei dem viele Arbeitsschritte nur teilweise automatisiert sind und noch manuell von geschultem Personal mit passiven oder aktiven Justiereinrichtungen durchgeführt werden. Mit den stetig steigenden Anforderungen an die Qualität optischer Systeme steigen auch die Toleranzanforderungen und damit die Notwendigkeit, die einzelnen optischen Komponenten mit hoher Genauigkeit zueinander auszurichten. Insbesondere die Feinjustage positionssensitiver optischer Systeme ist fehleranfällig und stellt daher eine Herausforderung für die Automatisierung dar. So entstehen bei manueller Handhabung oft lange Durchlaufzeiten einzelner Montageschritte und somit hohe Montagekosten. Im Rahmen dieser Dissertation wird das Ziel einer automatisierten Justage optischer Systeme verfolgt. Dieser Prozess wird durch Mehrdeutigkeiten in den zur Justage verwendeten Messdaten erschwert. Übergeordnetes Ziel dieser Arbeit besteht in der Entwicklung eines modellbasierten Ansatzes, der die räumliche Lageinformation optischer Komponenten während des Justageprozesses identifiziert und dieses Wissen für nachfolgende Justageschritte zur Verfügung stellt. Hierbei sollen sowohl die inhärenten Mehrdeutigkeiten, die sich aus der Geometrie der optischen Komponenten ergeben, als auch die Konvergenz des Justageprozesses sichergestellt werden. Obwohl der Anspruch erhoben wird, die entwickelten Algorithmen auf beliebige optische Systeme anwenden zu können, wird im Rahmen dieser Arbeit exemplarisch das Problem der Einkopplung in einen externen Fabry-Perot-Resonator hoher Finesse betrachtet. Dabei handelt es sich um ein sensitives optisches System mit hohen Anforderungen an die Positionierungsgüte. Als Messgröße zur Posenidentifikation wird dazu erstmals die Lagekorrelation einzelner transmittierter Leistungsmaxima im freien Spektralbereich von Resonatoren genutzt. Das optische System wird in einer Simulationsumgebung ausgelegt und im Rahmen einer Dimensionsreduktion auf die für die Justage notwendigen beweglichen Freiheitsgrade unter Berücksichtigung der Genauigkeitsanforderungen des optischen Designs reduziert. Um diese Anforderungen auch in der Realität umzusetzen, werden darauf aufbauend zwei unterschiedliche mechanische Konzepte des optischen Designs entwickelt und anschließend verglichen. Durch Aufzeigen der Grenzen klassischer Identifikations- und Filterverfahren zur Posenidentifikation in einer Simulationsumgebung wird die Entwicklung eines neuartigen hybriden Filteransatzes zur Feinjustage optischer Systeme motiviert. Dieser baut auf klassischen Ansätzen Bayesscher Filter auf und beruht zudem implizit auf Methoden der Triangulation, um das Problem der Mehrdeutigkeit zu adressieren. Die experimentelle Validierung des entwickelten Verfahrens erfolgt schließlich am realen Versuchsaufbau.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
ISBN-Online
978-3-95900-846-4
Verlag
TEWISS, Garbsen
Reihe
Berichte aus dem imr
Sprache
Deutsch
Seiten
167
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Danksagungen Kein Zugriff
    2. Kurzdarstellung Kein Zugriff
    3. Abstract Kein Zugriff
    4. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
    5. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff
    6. Tabellenverzeichnis Kein Zugriff
    7. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff
    1. 1.1 Motivation und Problemdefinition Kein Zugriff
    2. 1.2 Ziele und wissenschaftlicher Beitrag Kein Zugriff
    3. 1.3 Fachliche Gliederung der Arbeit Kein Zugriff
    1. 2.1 Allgemeiner Überblick Kein Zugriff
    2. 2.2 Strahlenoptik Kein Zugriff
    3. 2.3 Wellenoptik Kein Zugriff
    1. 3.1 Funktionsprinzip und Anwendung Kein Zugriff
    2. 3.2 Moden und Intensitätsverteilungen Kein Zugriff
    1. 4.1 Allgemeine Problemdefinition Kein Zugriff
    2. 4.2 Vorarbeiten und Stand der Wissenschaft Kein Zugriff
    3. 4.3 Optomechatronische Zustandsschätzung Kein Zugriff
    1. 5.1 Optische Auslegung Kein Zugriff
    2. 5.2 Dimensionsreduktion des optischen Designs Kein Zugriff
    3. 5.3 Mechanische Umsetzung Kein Zugriff
    1. 6.1 Laser Kein Zugriff
    2. 6.2 Aktorik Kein Zugriff
    3. 6.3 Messtechnik Kein Zugriff
    1. 7.1 Berechnung von FSB-Simulationen Kein Zugriff
    2. 7.2 Beschränkungen des Zustandsraums Kein Zugriff
    3. 7.3 Sensitivitätsanalyse Kein Zugriff
    4. 7.4 Manuelle Vorjustage Kein Zugriff
    5. 7.5 Lageidentifikation auf Basis neuronaler Faltungsnetzwerke Kein Zugriff
    6. 7.6 Zustandsraumdarstellung Kein Zugriff
    7. 7.7 Konventionelle Filterverfahren Kein Zugriff
    8. 7.8 Entwicklung eines hybriden Zustandsschätzers Kein Zugriff
    1. 8.1 Simulation Kein Zugriff
    2. 8.2 Reales System Kein Zugriff
  1. 9. Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff Seiten 139 - 142
  2. 10. Literatur Kein Zugriff Seiten 143 - 154
  3. Anhang Kein Zugriff Seiten 155 - 167