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Sammelband Kein Zugriff

Die Kunst der Intervention

22 Therapeutinnen und Therapeuten im Gespräch
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2023

Zusammenfassung

Therapeut*innen ist es nicht möglich, nicht zu intervenieren. Die bloße leibliche Anwesenheit in ihrem Bezug auf die Patient*innen und den Hilfeauftrag ist therapeutisch unhintergehbar. Jede körperliche Bewegung, jedes Räuspern, jedes Schweigen stehen im Kontext des therapeutischen Kontakts. Die Kunst der Intervention besteht also darin, jede Regung, Handlung und Verhaltensweise so zu nutzen, dass bewusste Impulse gesetzt werden können, die den Patient*innen weiterhelfen. Gleichwohl können Interventionen ins Leere laufen oder verpuffen, wenn sie zu einer ungünstigen Zeit kommen, verfrüht sind oder aus anderen Gründen als unangemessen oder zumindest zunächst wirkungslos erscheinen. Die 22 erfahrenen Therapeut*innen geben Auskünfte über ihre Arbeit und zeigen: Auch sie entkommen ihrem eigenen Setting nicht.

Das Buch enthält Interviews mit Hartmut Berger, Brigitte Boothe, Silke B. Gahleitner, Mathias Hirsch, Gitta Jacob, Matthias Klosinski, Andreas Knuf, Hans-Ludwig Kröber, Claas-Hinrich Lammers, Georg Milzner, Klaus Obert, Ewald Rahn, Brigitte Schigl, Friederike Schmidt-Hoffmann, Ulrich Schultz-Venrath, Günther Schwarz, Timo Storck, Bernhard Strauß, Tobias Teismann, Roland Voigtel, Stefan Weinmann und Wolfgang Wöller.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
ISBN-Print
978-3-8379-3244-7
ISBN-Online
978-3-8379-7932-9
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Therapie & Beratung
Sprache
Deutsch
Seiten
155
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
    1. Wahrnehmen, verstehen, intervenieren Kein Zugriff Seiten 9 - 12
    2. »Ein kreativer, fast künstlerischer Prozess« Kein Zugriff Seiten 13 - 18
      Autor:innen:
    1. »Im persönlichen Erzählen steckt immer ein Wunschdenken« Kein Zugriff Seiten 21 - 26
      Autor:innen:
    2. »Wer tief in einer Gefühlsregung steckt, der schweigt« Kein Zugriff Seiten 27 - 32
      Autor:innen:
    3. »Gute Gespräche sind für Demenzkranke immer hilfreich« Kein Zugriff Seiten 33 - 38
      Autor:innen:
    4. »Gute Therapiebeziehung und Konfrontationen schließen sich nicht aus« Kein Zugriff Seiten 39 - 44
      Autor:innen:
    5. »Hilfeangebote schreiben oft negativ erlebte Erfahrungen fort« Kein Zugriff Seiten 45 - 50
      Autor:innen:
    6. »Wir müssen unsere Selbstreflexion mitdenken« Kein Zugriff Seiten 51 - 56
      Autor:innen:
    1. »Wir sollten mehr über soziale Beziehungen sprechen« Kein Zugriff Seiten 59 - 64
      Autor:innen:
    2. »Psychotherapeuten müssen raus aus ihren Therapiezimmern« Kein Zugriff Seiten 65 - 70
      Autor:innen:
    3. »Hausbesuche tragen zum Entstehen von Vertrauen bei« Kein Zugriff Seiten 71 - 76
      Autor:innen:
    4. »All das sind Momente von Beziehung« Kein Zugriff Seiten 77 - 82
      Autor:innen:
    5. »Neugierig auf narzisstische Patientinnen und Patienten« Kein Zugriff Seiten 83 - 88
      Autor:innen:
    6. »Affektfokussierte Fragen stellen, statt besserwisserische Antworten zu geben« Kein Zugriff Seiten 89 - 94
      Autor:innen:
    7. »Der Köper ist eben nicht allein unser ›Werkzeug‹« Kein Zugriff Seiten 95 - 100
      Autor:innen:
    8. »Bei schweren dissoziativen Störungen finden wir sogar ein gespaltenes Persönlichkeitssystem« Kein Zugriff Seiten 101 - 106
      Autor:innen:
    9. »Vieles in der Borderlineerkrankung basiert auf Resignation« Kein Zugriff Seiten 107 - 112
      Autor:innen:
    10. »Präventiv sein, ohne hellsehen zu können« Kein Zugriff Seiten 113 - 118
      Autor:innen:
    11. »Der ursprüngliche Täter hat häufig zahlreiche Nachfolger« Kein Zugriff Seiten 119 - 124
      Autor:innen:
    12. »Mehr Gewalterfahrungen als die durchschnittlichen Inhaftierten« Kein Zugriff Seiten 125 - 130
      Autor:innen:
    13. »Was immer noch bleibt, ist Containment« Kein Zugriff Seiten 131 - 136
      Autor:innen:
    14. »Ein Gefühl dafür, dass es noch etwas Anderes in der Welt gibt« Kein Zugriff Seiten 137 - 142
      Autor:innen:
    1. Methodenvielfalt Bernhard Strauß: »Das Mehrperspektivische wird sich durchsetzen« Kein Zugriff Seiten 145 - 150
    2. Veröffentlichungshinweise Kein Zugriff Seiten 151 - 155

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