Alles schon mal dagewesen
Was wir aus Pandemie-Filmen für die Corona-Krise lernen können- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Binnen weniger Wochen hat sich unser aller vermeintlich so sicheres Leben geändert: Lockdown, Homeoffice, Kontaktbeschränkungen, tägliche Bulletins von Virologen, Protestbewegungen und Verschwörungsfantasien.
Hätten wir darauf vorbereitet sein können? Aber ja – alles schon mal dagewesen: Im Kino!
Science-Fiction-Filme und -Serien setzen sich seit je her auf spekulative Weise mit der Zukunft und ihrem möglichen Verlauf, den sozialen Veränderungen und Konfliktfeldern auseinander, und haben viele Fragen, die mit der Viruserkrankung Covid-19 aufgeworfen wurden, bereits vorausgedacht, durchgearbeitet und versuchsweise beantwortet.
Der Blick auf einschlägige Filme wie Contagion (USA/AE 2011), Children of Men (USA/UK 2006) und Blindness (Die Stadt der Blinden, BR/CA/JP 2008) kann Handlungsoptionen aufzeigen und auf spielerischem Wege auf Konfliktlinien, die im Vorfeld, im Verlauf und im Nachgang von Pandemien gesellschaftlich relevant werden können, verweisen, sodass die aufmerksame und kritische Betrachtung Hilfestellung beim Umgang mit der Pandemie leisten kann.
Denis Newiak entziffert die von diesen Filmen aufgeworfenen Diskurse und Konfliktfelder und setzt sie in Bezug zu unseren aktuellen Erfahrungen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-7410-0117-8
- ISBN-Online
- 978-3-7410-0368-4
- Verlag
- Schüren, Marburg
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 120
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Das war absehbar. Ein persönliches Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 15
- Erläuterungen Kein Zugriff Seiten 16 - 16
- Die Warnungen und Ratschläge der Pandemiefilme Kein Zugriff Seiten 17 - 22
- Science-Fiction als Methode. Orientierung für die Herausforderungen der Spätmoderne Kein Zugriff Seiten 23 - 28
- Komplexität, Gefahr, Einsamkeit. Wie Film und Fernsehen durch die Spätmoderne führen Kein Zugriff Seiten 29 - 34
- Ungehörte Propheten, unerhörte Profiteure. Selbstreflexive Vorahnungen Kein Zugriff Seiten 35 - 44
- Gefährliche Unwissenheit, unbelehrbare Ignoranten und die Krisenprofis Kein Zugriff Seiten 45 - 52
- Gefährdung, Demoralisierung und Einsamkeit von Helfenden und Entscheidern Kein Zugriff Seiten 53 - 58
- Gealt, Pogrome, Terrorismus. Gesellschaft am Abgrund Kein Zugriff Seiten 59 - 66
- Bioterrorismus und missglückte Experimente. Krisenmanagement gegen unsichtbare Feinde Kein Zugriff Seiten 67 - 76
- Hoffnungslosigkeit und Angst. Leben ohne Zukunft Kein Zugriff Seiten 77 - 88
- Plötzlich allein. Wie übersteht man eine Quarantäne? Kein Zugriff Seiten 89 - 100
- Urbane Ikonografie der Pandemie. Das Scheitern der Städte Kein Zugriff Seiten 101 - 108
- Die Einsamkeit der Nachmoderne und die Hoffnung auf neue Gemeinschaften Kein Zugriff Seiten 109 - 114
- Besprochene Filme Kein Zugriff Seiten 115 - 116 Bildnachweis
- Literatur Kein Zugriff Seiten 117 - 120





