
Vom »Volkskörper« zum Individuum
Das Bundesministerium für Gesundheitswesen nach dem Nationalsozialismus- Autor:innen:
- |
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Gesundheitspolitik in der Demokratie: Das Bundesministerium für Gesundheitswesen in den 1960er und 1970er Jahren.
Im Herbst 1961 – zwölf Jahre nach Entstehung der Bundesrepublik – wurde das Bundesministerium für Gesundheitswesen (BMGes) gegründet. Lutz Kreller und Franziska Kuschel untersuchen erstmals auf breiter Quellenbasis die Geschichte dieses »verspäteten« bundesdeutschen Gesundheitsressorts von den Anfängen bis Mitte der 1970er Jahre.
Sie analysieren die Biografien leitender Beamtinnen und Beamten des BMGes und deren im Kaiserreich, in der Weimarer Republik und während des »Dritten Reiches« geprägtes Selbstverständnis. Zudem zeigen Kreller und Kuschel den maßgeblichen Einfluss des BMGes bei der Gestaltung zentraler gesundheitspolitischer Themen der 1960er und 1970er Jahre auf: etwa der Reform des ärztlichen Standes- und Zulassungswesens, des Gesetzes zur freiwilligen eugenisch indizierten Sterilisation, der Krebsbekämpfung, der Nikotinprävention und dem Verbraucherschutz.
Welche Rolle spielte dabei die Hypothek der Medizinverbrechen des Nationalsozialismus? Welche Faktoren bestimmten die Neuausrichtung der Bonner Gesundheitspolitik? Wie gestaltete sich der Entwicklungsprozess einer Gesundheitspolitik unter den Bedingungen der liberal-parlamentarischen Demokratie?
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5201-8
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4875-2
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 368
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung: Gesundheit als Hypothek Kein Zugriff Seiten 7 - 20Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Besonderheiten: Die Anfänge der Gesundheitsverwaltung im Deutschen Reich Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Erste Weltkrieg als Zäsur: Gesundheitspolitik in der Weimarer Republik Kein ZugriffAutor:innen:
- Entgrenzung und Polykratie: Gesundheit und Medizin als Ideologien im NS-Staat Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Zusammenbruchsgesellschaft: Die Gesundheitsbürokratien der westlichen Besatzungszonen Kein ZugriffAutor:innen:
- Kein Bundesressort 1949: Die Gesundheitsabteilung im Bundesministerium des Innern Kein ZugriffAutor:innen:
- Das BMGes 1961: Gesundheit als neue Priorität? Kein ZugriffAutor:innen:
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- Erfahrene Beamte: Alter – Geschlecht – Professionen Kein ZugriffAutor:innen: |
- Lebenswege und Netzwerke: Der Faktor NS-Vergangenheit Kein ZugriffAutor:innen: |
- Abteilungskulturen und generationeller Wechsel: Von den 1960er zu den 1970er Jahren Kein ZugriffAutor:innen: |
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- Walter Bargatzky: Von der Sicherheit zur Gesundheit Kein ZugriffAutor:innen: |
- Ludwig von Manger-Koenig: Der erste Mediziner Kein ZugriffAutor:innen: |
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- Elisabeth Schwarzhaupt: Christdemokratin ohne Rückhalt Kein ZugriffAutor:innen: |
- Käte Strobel: Sozialdemokratischer Wandel Kein ZugriffAutor:innen: |
- Katharina Focke: Routiniertes Management Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Reichsärzteordnung 1935: Vom freien Arzt zum Staatsdiener Kein ZugriffAutor:innen:
- Kompromiss und Kontinuität: Die Bestallungsordnung von 1953 Kein ZugriffAutor:innen:
- Mehr als Wortklauberei: Der Konflikt zwischen Bund, Ländern und ärztlichen Verbänden um die »Approbation« in den 1960er Jahren Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Josef Stralau: NS-Rassenhygieniker im öffentlichen Gesundheitsdienst des »Dritten Reiches« Kein ZugriffAutor:innen:
- Oberhausener Radikalität: Stralau und die Extreme der NS-Gesundheitspolitik Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Legalität von Unrecht: Josef Stralau und die Nichtentschädigung der NS-Zwangssterilisierten in der frühen Bundesrepublik Kein ZugriffAutor:innen:
- Bonner Eugenik: Stralaus Initiativen für ein Sterilisationsgesetz in den 1960er Jahren Kein ZugriffAutor:innen:
- Eugenik am Ende, Opfer verdrängt: Die 1960er Jahre und ihre langfristigen Folgen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Deutschland an der Weltspitze: Die Entwicklung der Krebsforschung ab 1900 Kein ZugriffAutor:innen:
- Krebs im »Dritten Reich«: Der Nationalsozialismus als Zäsur der deutschen Krebsforschung Kein ZugriffAutor:innen:
- Angst und Tabu: Der bundesdeutsche Umgang mit dem Krebs in den 1950er Jahren Kein ZugriffAutor:innen:
- Wandlungsprozesse: Das BMGes und der Krebs bis Anfang der 1970er Jahre Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- »Der Führer raucht nicht!«: Tabak als geduldetes Tabu zwischen 1933 und 1945 Kein ZugriffAutor:innen:
- Gesundheitsprävention der 1950er und 1960er Jahre: Von der »Freiheit des Rauchers« Kein ZugriffAutor:innen:
- Bremsklotz: Das BMGes und die Tabaklobby bis Anfang der 1970er Jahre Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Anfänge des Umweltschutzes auf Bundesebene: Das BMGes und die Luftreinhaltung im Wandel der 1960er Jahre Kein ZugriffAutor:innen:
- Skandale und Zusatzstoffe: Lebensmittelsicherheit als Verbraucherschutz Kein ZugriffAutor:innen:
- Das BMGes und die Lernprozesse in der Gesundheitspolitik nach 1945. Eine Bilanz Kein Zugriff Seiten 315 - 328Autor:innen: |
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 329 - 331
- Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 332 - 368




