Lesen als Deutung
Moderne Romane Großbritanniens und ihre Lektüre im dritten Lebensalter- Autor:innen:
- Reihe:
- Edition Kulturwissenschaft, Band 187
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Das Erzählen von Geschichten ist eine Grunderfahrung zwischenmenschlicher Interaktion. Im Gegensatz zu Alltags- und Lebensgeschichten, in denen subjektive Wahrheit und Realitätserfahrungen dargestellt werden, zeichnen sich literarische Werke durch ihren Möglichkeitshorizont aus.Auf der Grundlage einer psychoanalytisch erweiterten kultursemiotischen Theorie, in der das Unbewusste nicht als Widervernünftiges, sondern als diagnostisch generatives Kulturmodell verstanden wird, erschließt Hans-Christoph Ramm ausgewählte moderne Romane Großbritanniens als hermeneutische Deutungsräume. Im dialogischen Bezug zwischen Rezipient_innen des dritten Lebensalters und Romanen von Thomas Hardy, D.H. Lawrence und Virginia Woolf zeigt er, wie Fähigkeiten zur Kreativität im Alter auf den Rätselcharakter der Werke treffen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-8376-4580-4
- ISBN-Online
- 978-3-8394-4580-8
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Edition Kulturwissenschaft
- Band
- 187
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 186
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
- 0. Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 16
- 2. Problemaufriss Kein Zugriff Seiten 17 - 22
- 3. Kultursemiotik und Psychoanalyse als Kulturwissenschaft Kein Zugriff Seiten 23 - 30
- 4. Psychoanalytische Kulturtheorie. Sigmund Freuds Schrift »Das Unbehagen in der Kultur« Kein Zugriff Seiten 31 - 34
- 5. Die Problematik des Sinnverlusts in moderner Literatur im Wechselbezug zwischen Werk und Rezipientinnen des dritten Lebensalters Kein Zugriff Seiten 35 - 46
- 6. Die Doppelstruktur gerotranszendenter ästhetischer Erfahrungsmöglichkeiten Kein Zugriff Seiten 47 - 54
- 7. Ist die Kunst heiter? Kein Zugriff Seiten 55 - 58
- 8. Die Romane Thomas Hardys, D.H. Lawrences und Virginia Woolfs in Rahmen einer kultursemiotisch psychoanalytischen Kulturwissenschaft Kein Zugriff Seiten 59 - 168
- 9. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 169 - 172
- 10. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 173 - 186





