Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft. Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis. Homepage: www.leviathan.nomos.de
Zur Überwindung der „schreienden sozialen Ungerechtigkeit“, mit der die Währungsunion finanzökonomisch begründete Austeritäts- und Reformzwänge durchsetzt, fordert Habermas die Übertragung weiterer Hoheitsrechte auf die Union und einen...
Dieser Beitrag antwortet auf Positionen, die Auswege aus der technokratischen Falle der EU in einem Transfer neuer Kompetenzen an die europäische Ebene sowie in einer Stärkung des Europäischen Parlaments sehen, von der sie eine Demokratisierung...
Nationalstaaten haben ihre Populationen mit Personaldokumenten ausgestattet und die Bürger sowohl für sich als auch wechselseitig adressierbar gemacht. Mit der wachsenden Bedeutung des Internets werden diese auf Papier basierenden Systeme...
Wenngleich formal als neutrale Bürokratie errichtet, wird die EU-Kommission zunehmend politischer. Auf der Basis neuer Daten zum beruflichen Hintergrund und zu parteipolitischer Orientierung der Kommissare analysieren wir, wo eine unausgeglichene...
Immanente Kritik wird oft als der methodische Kern der Kritischen Theorie bezeichnet. Selten wird jedoch untersucht, welche Konsequenzen sich daraus für das Vorgehen bei der Analyse von sozialen Problemen ergeben. Anhand von Rahel Jaeggis...
Der Investitionsschutz als Teil des Handelsabkommens zwischen der EU und den USA (TTIP) wird von Befürwortern als Verbesserung des Eigentumsschutzes gesehen, von Kritikern wird befürchtet, dass Unternehmen durch die Androhung oder die Erhebung von...