Symbolische Ordnungen
Beiträge zu einer soziologischen Theorie der Institutionen- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
NEU
Der Band versammelt Aufsätze von Karl-Siegbert Rehberg. Seine hier vorgelegte kritische Institutionentheorie untersucht Mechanismen der Herstellung, Stabilisierung und Wandlung von „symbolischen Ordnungen“, auch in historisch-vergleichender Perspektive. Institutionelle Prozesse sind für individuelle ebenso wie für kollektive Sozialbeziehungen, von der Paarbildung bis zu komplexen Organisationsstrukturen prägend und wirken durch die Selbstsymbolisierung stabilisierend: Dazu gehören institutionelle Eigengeschichten (mittels der Suggestion von Kontinuität durch Zeitrechnungen, Gedenktage etc.), Eigenräume (vom heiligen Hain bis zu Eindrucksarchitekturen) und Formen der Kanonisierung des Wissens etc. Ausgehend von diesen Schlüsselkategorien wird auch die für institutionelle Prozesse typische Doppelstruktur von Machtsteigerung durch Sichtbarkeit und Machtverdeckung durch das behauptete Eigenrecht institutioneller Leitideen sichtbar.
<hr>
ALT
Heute scheint es oft so, als ob in einer Welt der globalen Systemvernetzungen und der Individualisierung die Bedeutung von Institutionen abnehme. Die hier vorgelegte kritische Institutionentheorie untersucht Mechanismen der Herstellung, Stabilisierung und Wandlung von „symbolischen Ordnungen“, auch in historisch-vergleichender Perspektive. Institutionelle Prozesse sind für individuelle ebenso wie für kollektive Sozialbeziehungen, von der Paarbildung bis zu komplexen Organisationsstrukturen prägend und wirken durch die Selbstsymbolisierung stabilisierend: Dazu gehören institutionelle Eigengeschichten (mittels der Suggestion von Kontinuität durch Zeitrechnungen, Gedenktage etc.), Eigenräume (vom heiligen Hain bis zu Eindrucksarchitekturen) und Formen der Kanonisierung des Wissens etc. Ausgehend von diesen Schlüsselkategorien wird auch die, für institutionelle Prozesse typische Doppelstruktur von Machtsteigerung durch Sichtbarkeit und Machtverdeckung durch das behauptete Eigenrecht institutioneller Leitideen sichtbar.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8487-0783-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4947-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 494
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Editorische Notiz Kein Zugriff Seiten 9 - 9
- Nachweise Kein Zugriff Seiten 10 - 12
- Eine Grundlagentheorie der Institutionen: Arnold Gehlen. Mit systematischen Schlußfolgerungen für eine kritische Institutionentheorie Kein Zugriff Seiten 13 - 42
- Institutionen als symbolische Ordnungen. Leitfragen und Grundkategorien zur Theorie und Analyse institutioneller Mechanismen Kein Zugriff Seiten 43 - 84
- Die „Öffentlichkeit“ der Institutionen. Grundbegriffliche Überlegungen im Rahmen der Theorie und Analyse institutioneller Mechanismen Kein Zugriff Seiten 85 - 118
- Institutionenwandel und die Funktionsveränderung des Symbolischen Kein Zugriff Seiten 119 - 146
- Die stabilisierende „Fiktionalität“ von Präsenz und Dauer. Institutionelle Analyse und historische Forschung Kein Zugriff Seiten 147 - 174
- Weltrepräsentanz und Verkörperung. Institutionelle Analyse und Symboltheorien. Eine Analyse in systematischer Absicht Kein Zugriff Seiten 175 - 230
- Zur Konstruktion kollektiver „Lebensläufe“. Eigengeschichte als institutioneller Mechanismus Kein Zugriff Seiten 231 - 248
- Institutionelle Machtprozesse im historischen Vergleich. Einleitende Bemerkungen Kein Zugriff Seiten 249 - 256
- nstitutionelle Analyse und historische Komparatistik. Zusammenfassung der theoretischen und methodischen Grundlagen und Hauptergebnisse des Sonderforschungsbereiches 537 „Institutionalität und Geschic... Kein Zugriff Seiten 257 - 286
- Sichtbarkeit und Invisibilisierung der Macht durch die Künste. Die DDR-„Konsensdiktatur“ als Exemplum Kein Zugriff Seiten 287 - 324
- Der doppelte Ausstieg aus der Geschichte. Thesen zu den „Eigengeschichten“ der beiden deutschen Nachkriegsstaaten Kein Zugriff Seiten 325 - 356
- Schatzhaus, Wissensverkörperung und „Ewigkeitsort“. Eigenwelten des Sammelns aus institutionenanalytischer Perspektive Kein Zugriff Seiten 357 - 398
- Mäzene und Zwingherrn. Kunstsoziologische Beobachtungen zu Auftragsbildern und „Organisationskunst“ Kein Zugriff Seiten 399 - 454
- Dresden als Raum des Imaginären. „Eigengeschichte“ und Mythenbildung als Quelle städtischer Identitätskonstruktionen Kein Zugriff Seiten 455 - 466
- Rationalität vs. Leidenschaft. Max Weber im Kampf gegen die „erotische Bewegung“ auf dem Monte Verità Kein Zugriff Seiten 467 - 482
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 483 - 494





