Die Soldatenmatrix
und andere psychoanalytische Zugänge zur Beziehung von Individuum und Gruppe- Autor:innen:
- Reihe:
- Forum Psychosozial
- Verlag:
- 01.05.2018
Zusammenfassung
Das Konzept der Soldatenmatrix beschreibt psychosoziale Konstellationen, die in Gesellschaften stattfinden, die von Krieg und Gewalt geprägt sind. Existenzielle Ängste, hierarchische Strukturen von Befehl und Gehorsam und Bedürfnisse nach Ruhm und Ehre führen zu einer Überidentifikation mit Positionen der Macht. Aggressionshemmende Gefühle wie Scham, Schuld und Empathie verlieren an Bedeutung. Hiervon sind nicht nur ehemalige Soldaten betroffen, sondern ein »soldatenhaftens Selbst« nimmt Einfluss auf alle Rollen und Beziehungen in der Gesellschaft.
Robi Friedman versammelt im vorliegenden Band Beiträge zu seinem Konzept der Soldatenmatrix und zu den Themen Gruppenanalyse, Erinnerungsarbeit, Traumerzählung und Pathologie als Beziehungsphänomen. Er stellt verschiedene therapeutische Ansätze zur Bearbeitung emotionaler Schwierigkeiten vor, wobei der Fokus stets auf der Beziehung zwischen Individuum und Gruppe liegt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- Erscheinungsdatum
- 01.05.2018
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2785-6
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7388-4
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Forum Psychosozial
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 141
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Die Angst vor der Großgruppe Kein Zugriff Seiten 7 - 22
- Die Gruppe in der Soldatenmatrix Kein Zugriff Seiten 23 - 38
- Gruppenanalyse heute Kein Zugriff Seiten 39 - 46
- In der Gruppenanalyse heilen die Störungen einander Kein Zugriff Seiten 47 - 76
- Das Erzählen von Träumenals eine Bitte nach Containment Kein Zugriff Seiten 77 - 94
- Traumarbeit in der Gruppe Kein Zugriff Seiten 95 - 112
- Erinnerungsarbeit als Herausforderung Kein Zugriff Seiten 113 - 124
- Frieden und Versöhnung nach dem Krieg Kein Zugriff Seiten 125 - 141





