Cap Arcona-Friedhof Haffkrug
Internationale Mahn- und Gedenkstätte. Eine Dokumentation- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Am 3. Mai 1945 versenkte die britische Royal Air Force das deutsche Passagierschiff Cap Arcona und den Frachter Thielbek in der Lübecker Bucht. Ein fataler Irrtum, denn auf dem Schiff befanden sich nicht deutsche Truppen und SS-Angehörige auf der Flucht nach Norwegen, sondern vor allem Häftlinge aus dem KZ Neuengamme. Mehr als 7000 Menschen kamen ums Leben. Der Cap Arcona-Friedhof Haffkrug ist Gedenkort für die Opfer der Katastrophe und für weitere Verfolgte des NS-Regimes: Häftlinge des Arbeitserziehungslagers Kiel-Hassee, Zwangsarbeiter, Displaced Persons, Verstorbene, die von Lüneburg, Hamburg, Kaltenkirchen und aus anderen Orten umgebettet wurden. Der Friedhof wurde als zentraler Friedhof für Massengräber rund um die Neustädter Bucht angelegt. Durch Umbettungen aus anderen Regionen erlangte er überregionale Bedeutung. Dann aber wurde er für über 40 Jahre ein Friedhof der „namenlosen Toten“. Seine historische Bedeutung wurde nicht aufgearbeitet. Unbeachtet blieb, dass über 390 Opfer namentlich bekannt sind. Erstmals liegt nun eine Dokumentation vor, die die Geschichte des Cap Arcona-Friedhofs übersichtlich und detailliert darstellt.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-86331-858-1
- ISBN-Online
- 978-3-7489-7558-8
- Verlag
- Metropol Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 225
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Die Tragödie der Cap Arcona Kein Zugriff Seiten 9 - 10Autor:innen:
- Grußwort Kein Zugriff Seiten 11 - 12Autor:innen: |
- Licht ins Dunkel bringen Kein Zugriff Seiten 13 - 14Autor:innen:
- 1. Schicksalstag – 3. Mai 1945 Kein Zugriff Seiten 15 - 19
- 2. Von Notbestattungen zur Entscheidung über die Anlegung des Cap Arcona-Friedhofs in Haffkrug Kein Zugriff Seiten 20 - 25
- 3. Planung und Gestaltung des Ehrenfriedhofs durch Liddy Maasz Kein Zugriff Seiten 26 - 32
- 4. Erste Umbettungen aus Haffkrug zum Cap Arcona-Friedhof (1950) Kein Zugriff Seiten 33 - 40
- 5. Bestattungen von Kriegsopfern in Sierksdorf Kein Zugriff Seiten 41 - 49
- 6. Umbettungen vom „Ausländerfriedhof“ Sierksdorf zum Cap Arcona-Friedhof in Haffkrug (1954) Kein Zugriff Seiten 50 - 60
- 7. Umbettungen von Neustadt (1958), Lübeck-Travemünde (1958), Kiel-Eichhof (1958) und Fehmarn (1959/1960) Kein Zugriff Seiten 61 - 109
- 8. Umbettungen aus anderen Orten Kein Zugriff Seiten 110 - 115
- 9. Gräber von Wehrmachtsangehörigen auf dem Cap Arcona-Friedhof Kein Zugriff Seiten 116 - 120
- 10. Grabfelder des Cap Arcona-Friedhofs nach Abschluss der Umbettungen Kein Zugriff Seiten 121 - 129
- 11.Überführungen von Opfern in Heimatländer und Heimatorte Kein Zugriff Seiten 130 - 141
- 12. Cap Arcona-Friedhof Haffkrug als internationaler Gedenkort Kein Zugriff Seiten 142 - 149
- 13. Bau der Autobahn, Planungen für Bahntrasse und Starkstromleitung (380 kV) mit ihren Auswirkungen auf den Cap Arcona-Friedhof Kein Zugriff Seiten 150 - 159
- 14. Wahrnehmungen des Cap Arcona-Friedhofs –Distanz und Akzeptanz Kein Zugriff Seiten 160 - 179
- 15.Cap Arcona-Friedhof Haffkrug als internationale Mahn- und Gedenkstätte für Opfer des Zweiten Weltkriegs Kein Zugriff Seiten 180 - 186
- 16. Namensliste der Toten des Arbeitserziehungslagers Nordmark (Kiel-Hassee) und weiterer Zwangsarbeitslager (Kiel) Kein Zugriff Seiten 187 - 206
- 17. Namensliste der bestatteten Polinnen und Polen mit Ergänzung der polnischen Schreibweise der Namen Kein Zugriff Seiten 207 - 214
- 18. Literatur- und Archivverzeichnis Kein Zugriff Seiten 215 - 221
- 19. Erläuterungen zur Textabfassung und Danksagung Kein Zugriff Seiten 222 - 224






