
Bunte Steine
Texte 1984–2021- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Marianne Schuller (*1942, †2023) hat ihr Leben lang über Texte, Schreiben und Schreibverfahren nachgedacht – und darüber geschrieben. Ihre Arbeiten behandeln nicht nur literarische, sondern auch politische Texte und deren Textgestalt. Insbesondere forschte sie zur Frage der Weiblichkeit in der Literatur (vor allem: Rahel Varnhagen) und in Institutionen sowie zum Verhältnis von Literatur und Wissen. Walter Benjamin, Freud und Lacan waren ihr dabei wichtige Referenzen. Besonders angezogen war sie von Autoren wie Kleist, Stifter (dessen Erzählungsband der Buchtitel entnommen ist), Robert Walser, Else Laske-Schüler und Kafka. Denkern also einer tröstlichen oder bedrohlichen Nachträglichkeit der Sinnstiftung, die in ihrem Werk nicht so sehr auf Vollendung, auf vollendete Darstellung aus waren, sondern ein Ungenügen – Unfertiges, Unvollendetes, Nichtvollendbarkeit – zur Darstellung brachten, im Falle Kafkas gar im Wege eines Schreibverfahrens des Entzugs. Der Band bietet eine vielschichtige Auswahl ihrer Texte und erlaubt so einen exemplarischen Einblick in ihre Schriften.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-95832-368-1
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1692-5
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 200
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Marianne Schuller (1942–2023). Lesen und Schreiben an den Rändern der Sprache Kein Zugriff Seiten 7 - 11
- Hörmodelle. Sprache und Hören in den Hörspielen und Libretti [Ingeborg Bachmanns] Kein Zugriff Seiten 12 - 20
- Wenn’s im Feminismus lachte … Kein Zugriff Seiten 21 - 30
- Literatur im Übergang. Zur Prosa Else Lasker-Schülers Kein Zugriff Seiten 31 - 45
- Zum Abschied. Eine Miszelle Kein Zugriff Seiten 46 - 53
- Unterwegs. Zum Gedächtnis. Nach Aby Warburg Kein Zugriff Seiten 54 - 65
- »Fremdsein ist gut.« Das Schreibprojekt Rahel Levin Varnhagens und die Frage nach der jüdischen Texttradition Kein Zugriff Seiten 66 - 76
- Wunde und Körperbild. Zur Behandlung des Wunden-Motivs bei Goethe und Kafka Kein Zugriff Seiten 77 - 97
- Zeit der Kritik bei Rosa Luxemburg. Eine Miszelle Kein Zugriff Seiten 98 - 104
- Gesang vom Tierleben. Kafkas Erzählung Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse Kein Zugriff Seiten 105 - 118
- Ein Trauerspiel? Zu Kleists Penthesilea Kein Zugriff Seiten 119 - 130
- Robert Walsers Poetik des Winzigen. Ein Versuch Kein Zugriff Seiten 131 - 138
- Ost-West-Ost-Passagen. Sabina Spielrein Kein Zugriff Seiten 139 - 150
- Kindheit schreiben – Kindheit lesen. Zu Walter Benjamins "Berliner Kindheit um neunzehnhundert" Kein Zugriff Seiten 151 - 162
- Junggesellen. Zu einer Textfigur bei Keller und Walser Kein Zugriff Seiten 163 - 173
- Theorien und ihre Affektökonomien. Warum Althusser, warum Freud zum Beispiel? Déjà-vu einer Annäherung Kein Zugriff Seiten 174 - 184
- Wiederholungen. Zu Zeitverhältnissen in Stifters "Nachsommer" Kein Zugriff Seiten 185 - 197
- Nachweise Kein Zugriff Seiten 198 - 200




