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Savignys Weg in die juristische Moderne

Romantik, Gender, Religion, Wissenschaft
Authors:
Publisher:
 2023

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2023
ISBN-Print
978-3-7574-0108-5
ISBN-Online
978-3-7574-0109-2
Publisher
Schwabe, Basel / Berlin
Language
German
Pages
478
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 1 - 16
  2. Vorwort No access Pages 17 - 18
    1. I. Die Frage nach dem Kontext: Zwischen Aufklärungsjurisprudenz und Romantik No access
    2. II. Die Lektüre von Jhering: Savigny als Kantianer No access
      1. 1) Begriffsjurisprudenz versus Romantik No access
      2. 2) Vereinnahmungen durch die NS-Jurisprudenz No access
      1. 1) Wirrwarr der Stilelemente: Humanismus, Vernunftrecht, Klassik, Romantik No access
      2. 2) Geschichtsphilosophische Irritationen No access
      3. 3) Zwischenergebnis No access
      1. 1) Angemessene Würdigung der Leistungen des 19. Jahrhunderts als Desiderat der Wissenschaft No access
      2. 2) «Begriffsjurisprudenz» in den Einleitungen des «Palandt» von 1981 bis 2022 No access
      1. 1) Epochen der Rechtsgeschichte: Kreisförmige Bewegung von Fortschritt und Regression No access
      2. 2) Die Epoche «nach der Aufklärung» als der «zweite entscheidende Schritt zur europäischen Moderne» No access
      3. 3) Resümee No access
      1. 1) Der erste Teil: Der junge Savigny – zwischen Frühromantik und Rechtswissenschaft (Kapitel 2‍–‍6) No access
      2. 2) Der zweite Teil: Judenfeindlichkeit bei Savigny? (Kapitel 7‍–‍11) No access
      3. 3) Der dritte Teil: «Autonomie» als Kernelement von Savignys Methodenprogramm (Kapitel 12 und Schlussbemerkung) No access
  3. Teil 1 Der junge Savigny – zwischen Frühromantik und Rechtswissenschaft No access Pages 61 - 66
    1. I. Politik der freien Geselligkeit: Neue Formen der Gruppenbildung No access
      1. 1) Was «in Kants System durchaus fremd sey» No access
      2. 2) Folgerungen für das Recht No access
      1. 1) Gegen den Trott des «gewöhnlichen Lebens» No access
      2. 2) Neue Systementwürfe im Zeichen eines Primats des Besonderen vor dem Allgemeinen No access
      3. 3) Kritik der instrumentellen Vernunft No access
      4. 4) Exkurs: Deus in nobis, civitas dei und romantischer Messianismus No access
    2. IV. Kritik des mechanistischen Paradigmas beim jungen Savigny No access
    3. V. Zum Problem der Meinungsfreiheit und der Manipulation durch «Partei- und Sektenabsicht» No access
      1. 1) Zur «prinzipiellen Rehabilitierung» von Friedrich Schlegel No access
      2. 2) Der Jurist als solcher: «Prototyp eines selbstreferenziell geschlossenen Systems»? No access
      1. 1) Kritik des bürgerlichen Modells der Geschlechterrollen No access
      2. 2) Exkurs: Deus in nobis als Element einer intersubjektiven Konzeption der Moral No access
    1. III. Savignys Reaktion auf Friedrich Schlegels ‹Theorie der Weiblichkeit› No access
    2. IV. Friedrich Schleiermacher: Die Frauen als «Stifter der besseren Gesellschaft» No access
    3. V. Forderung des jungen Savigny: Ein Platz für Frauen als «selbständige Wesen» No access
    4. VI. «Lieber Freund»: Savigny an Karoline von Günderrode No access
    5. VII. Folgerungen für das Familienrecht No access
    1. I. Keine Scheu vor allem, «was nur jemals die Gelehrsamkeit berührt hat» No access
      1. 1) Der Republikanismus-Vorwurf No access
      2. 2) «Republikanismus» als Auslöser des Streits zwischen Hegel und Gans No access
      3. 3) Savigny – ein «erzkonservativer Monarchist»? No access
      4. 4) Savigny im Visier der Demagogenverfolger No access
    2. III. «Und beinahe liebe ich ihn zu sehr, zu uneigennützig» No access
      1. 1) Zur «quantitativen Bestimmung» romantischer Liebe No access
      2. 2) Freundschaft und Geschwisterliebe im Schatten romantischer Liebe No access
    3. V. Die «Sache», die zwischen Karoline, Gunda und Savigny verhandelt wird No access
    1. I. Nachbarinnen: Karoline von Günderrode und Hölderlins ‹Diotima› No access
    2. II. Das Rätsel um die Hölderlin-Abschrift in Savignys Mappe No access
    3. III. Susette Gonthard und Gunda Brentano – gemeinsame Reise nach Weimar und Jena im Sommer 1799 No access
      1. 1) Karoline von Günderrode liest Hölderlins Hyperion No access
      2. 2) Clemens Brentano trifft Isaac von Sinclair No access
      3. 3) Bettines Anteilnahme an Hölderlins Schicksal No access
    4. V. Ausblick No access
    1. I. Das Konditionalschema als kausal-mechanische Methode No access
    2. II. «Ableitungen» und «Abhängigkeiten»: Merkmale der kausal-mechanischen Methode No access
    3. III. Konstellationen statt Einflüsse No access
    4. IV. Der «Grunddefekt» par excellence: Das Fortschrittsdenken der Aufklärung No access
    5. V. Gemeinsame Denkräume statt ‹Einflüsse› No access
      1. 1) Autonomie der Jurisprudenz im entwickelten römischen Recht No access
      2. 2) Autonomie der Wissenschaft im gelehrten Recht des Mittelalters No access
  4. Teil 2 Judenfeindlichkeit bei Savigny? No access Pages 185 - 186
      1. 1) Von Marburg nach Paris und zurück: Savignys «trefflicher Lehrer Weis» No access
      2. 2) Die beiden jüngsten Brentano-Schwestern Bettine und Meline 1805 und 1806 in Marburg No access
      3. 3) Bettine im Kreis des Marburger Universitätslebens No access
      4. 4) «Weißt Du denn, wer meine erste Bekanntschaft ist, die ich hier gemacht hab?» No access
      1. 1) Bettines Begegnung mit der Jüdin Veilchen im «Frühlingskranz» No access
      2. 2) Der Streit über die Frankfurter «Städtigkeit» von 1807: Goethes Anfrage bei Bettine No access
      3. 3) Bettines Selbstgespräche mit Savigny über Vorurteile gegen Juden No access
      4. 4) Der Dialog über Ephraim zwischen Bettine und den «Savignys» im Forsthof No access
      1. 1) Zur Methode: Drei Interpretationslinien No access
      2. 2) Folgerungen für die Savigny-Forschung No access
    1. IV. Nachtrag – zu einem Kommentar von Adolf Stoll: «Weltbürgertümelei» oder «durch und durch deutsch»? No access
    1. I. War Savigny ein lernfähiger Denker? No access
    2. II. Savignys Rezension des Werks von Pfeiffer: Zur Differenz von Einheimischen und Fremden No access
      1. 1) Niebuhrs Bittschrift an den Syndikus Johann Albrecht Friedrich Eichhorn No access
      2. 2) Universitätspolitische Streitigkeiten: Schleiermacher versus Fichte No access
      3. 3) Savignys Votum im Fall Brogi vom 23. März 1812 No access
      4. 4) Fehldeutungen des Begriffs «Sitte»: Nur «mechanischer Cultus», keine Sitte? No access
      1. 1) Reflexionen über «Polemik» und «Formendienst» im Brief an Jacob Grimm vom 29. Dezember 1817 No access
      2. 2) Die Befähigung der Juden zu einem «inneren Zeugnis»: Brief an Ringseis vom 1. Februar 1817 No access
      3. 3) Verfehlungen der Juden als «Denkzeichen»: Zwei Briefe aus dem Jahre 1821 No access
      4. 4) Toleranz auch gegenüber Heiden und Atheisten: Brief an Sohn Leo Ostern 1836 No access
    3. V. Fortsetzung: «Sitte» als soziales Verhaltensmuster No access
    4. VI. Zwischenergebnis No access
      1. 1) Für immer «Fremdlinge» aufgrund «unglückseliger Nationalexistenz»? No access
      2. 2) Ist die Behauptung einer eigenen Nationalexistenz der Juden ‹antijudaistisch›? No access
      3. 3) Entweder individuelle oder kollektive Gleichstellung der Juden No access
      4. 4) Zwar «menschenfreundlich», aber «nichts weniger als wohlthätig» No access
      5. 5) «Trostlose Aufklärerey»? No access
    1. II. Zwischenergebnis No access
      1. 1) Savignys Überlegungen zur «Assimilation» No access
      2. 2) «Ein Hinweis auf die Aufgabe des sittlich-religiösen Begründungsmusters für den Antijudaismus (1849)» No access
    2. IV. Resümee No access
        1. Einwände von Gans gegen Savigny No access
        2. Die Kontroverse über das Gewohnheitsrecht No access
        3. Rechtskunde oder Rechtswissenschaft? No access
        4. Persisches, indisches, chinesisches oder römisches Recht? No access
      1. 2) «Antijudaismus» – ein Hindernis für eine Annäherung Savignys an Gans? No access
      2. 3) Savignys Gutachten über den Gesetzentwurf einer Judenordnung von 1823 No access
    1. I. Zur Vorgeschichte des «in Bayern erfahrenen Einflusses der Erweckungsbewegung» No access
      1. 1) Kausalitäten zwischen Erweckungsbewegung und «christlich fundiertem Antijudaismus»? No access
      2. 2) Anliegen und Merkmale der Allgäuer Erweckungsbewegung No access
      3. 3) Exkurs: Friedrich Schleiermacher und die Erweckungsbewegung No access
      4. 4) Fortsetzung: Unterschiede der Erweckungsbewegung zur orthodoxen Kirche No access
      5. 5) Die besondere Rolle der Frauen No access
      6. 6) Zwischenergebnis No access
    2. III. Das besondere Interesse von Pietismus und Erweckungstheologie am Judentum No access
    3. IV. Der reformierte Theologe Johann Christian Gottlob Ludwig Krafft über Israel, die Juden und das Alte Testament No access
    4. V. Zwischenergebnis und Ausblick: Konversion versus Eschatologie No access
    1. I. Friedrich Julius Stahl: Stationen seines Lebens und Laufbahn als Hochschullehrer No access
    2. II. «Der christliche Staat und sein Verhältnis zu Deismus und Judentum» No access
    3. III. Zwischen den «beiden Polen des ächten selbständigen Judenthums» No access
      1. 1) Erwartung der Wiederherstellung des Tempelstaates No access
      2. 2) Gründe gegen eine Assimilation der Juden No access
      3. 3) Das Kriterium der Differenz: Fremdheit der Juden No access
      1. 1) Konvergenzen mit erweckungstheologischen Positionen No access
      2. 2) Neue Gründe gegen «Assimilation» No access
    4. VI. Savignys Position von 1816 im Licht von Stahls Differenzidee No access
    5. VII. Überlegungen zur Assimilation im ersten Band des Systems des heutigen Römischen Rechts von 1840 No access
  5. Teil 3 «Autonomie» als Kernelement von Savignys Methodenprogramm No access Pages 339 - 342
    1. I. Spuren von Religion im Rechtsdenken Savignys No access
    2. II. Von der Gefühlsreligion zur Begriffsjurisprudenz? No access
      1. 1) «Selbstspezifikation der Elemente des Systems durch das System» No access
      2. 2) Die Entscheidung des Juristen «modo legislatoris» No access
      1. 1) Übereinstimmungen oder Unterschiede? Ein geschichtsphilosophisches Problem No access
      2. 2) Querelle des anciens et des modernes: Das römische Recht als Bildungsmittel No access
      3. 3) Zur Grundlegung einer Wissenschaft außerhalb der christlichen Epoche No access
      1. 1) Die «Erinnerung» von Moritz August von Bethmann-Hollweg aus dem Jahre 1867 No access
      2. 2) Strikte Trennung von Recht und Sitte als Merkmal der Privatrechtswissenschaft im 19. Jahrhundert? No access
      3. 3) Ethische Defizite im Privatrecht als Folge einer «christlichen Rechtswissenschaft»? No access
      4. 4) Zur Aktualität der Bestimmung von Recht und Sitte durch die Romanisten No access
    3. VI. «Von frei zu sozial»: Die Vermengung zweier Epochen der Rechtsgeschichte am Beispiel der «Politik» von Friedrich Julius Stahl No access
    4. VII. Stahl zum Terminus «Historische Rechtsschule»: Epoche statt Schule? No access
      1. 1) Opposition auch gegen kirchliche Ableger des Absolutismus No access
      2. 2) «Weitgehende Parallelen zwischen der rechtswissenschaftlichen und der theologischen Erkenntnis»? No access
      1. 1) Unterschiede zwischen Religion und Wissenschaft No access
        1. Selbständigkeit des Rechts gegenüber der Ethik No access
        2. Selbständigkeit des Rechts gegenüber der Geschichte No access
        3. Selbständigkeit des Rechts gegenüber dem Staat No access
        4. Selbständigkeit des Rechts gegenüber der Religion No access
    1. Erstaunliche Beharrlichkeit der Resultate überkommener Formalismusforschung No access
    2. Erstaunliche Langlebigkeit auch des Subjektivismus-Vorwurfs No access
    3. Reprise des Subjektivismus-Arguments nach der Wende zum 21. Jahrhundert No access
    4. «Ein Recht, das sich selbst macht»? Fremdsteuerung durch Selbststeuerung No access
    5. Der «praktische Rechtsgelehrte» – ein Relikt vergangener Zeiten? No access
    6. «Auseinanderdenken des Römischen und des heutigen Rechts» No access
    7. Die Beschreibung autonomer Rechtssysteme als «theoriehaltige» Gebilde No access
    8. Aussonderung der Rechtsgeschichte aus dem Rechtssystem? No access
    9. Aussonderung der Rechtswissenschaft aus dem Rechtssystem? No access
    10. Statt eines Resümees: Eher Hegel als Savigny? No access
  6. Quellen- und Literaturverzeichnis No access Pages 431 - 462
  7. Personenregister No access Pages 463 - 468
  8. Sach- und Ortsregister No access Pages 469 - 478

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