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Monograph Open Access Full access

KI-gestützte Teilhabeplanung für Menschen mit (drohender) Behinderung

Ethische, soziale und professionsspezifische Implikationen
Authors:
Publisher:
 2026

Summary

How well is social work prepared for the implementation of artificial intelligence? This sociological analysis examines the opportunities and challenges of AI-based decision-making systems across the dimensions of technology, decision-making, and professional practice. Drawing on extensive interviews with experts from service providers and funding agencies, it compares current practices in integration assistance with potential changes brought about by the use of AI. The study develops seven scenarios for the application of AI in participation planning for individuals with disabilities and discusses the implications for the social work profession. The book concludes with actionable recommendations for decision-makers in welfare state institutions. This title is also available as open access.

Keywords



Bibliographic data

Edition
1/2026
Copyright Year
2026
ISBN-Print
978-3-7560-3544-1
ISBN-Online
978-3-7489-6608-1
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Nomos Universitätsschriften – Soziale Arbeit
Volume
2
Language
German
Pages
734
Product Type
Monograph

Table of contents

ChapterPages
  1. Download chapter (PDF)
    1. Danksagung
    2. Inhaltsverzeichnis
    3. Abbildungsverzeichnis
    4. Tabellenverzeichnis
    5. Abkürzungsverzeichnis
  2. Download chapter (PDF)
    1. 1.1 Gliederung der Arbeit
      1. 1.2.1 Algorithmische Entscheidungsunterstützungssysteme
      2. 1.2.2 Teilhabeplanung für Menschen mit (drohender) Behinderung
  3. Download chapter (PDF)
    1. 2.1 Der Computer in Verwaltung und Sozialer Arbeit
    2. 2.2 Befürchtung 1: DSS bilden aufgrund der fragmentierten Datensätze lediglich einen Teil der Realität ab
    3. 2.3 Befürchtung 2: DSS befördern durch die Orientierung an statistischen Verfahren und Klassifikationen ein medizinisches Paradiga von Behinderung
    4. 2.4 Befürchtung 3: DSS begünstigen die Automatisierung von Entscheidungen
    5. 2.5 Befürchtung 4: DSS gehen von einer vereinfachten Kausalität aus und befördern evidenzbasierte Ansätze
    6. 2.6 Forschungslücke und Erkenntnisinteresse
  4. Download chapter (PDF)
      1. 3.1.1 Vision Assessment
      2. 3.1.2 Konzeptionelle Übertragung für diese Arbeit
      1. 3.2.1 Methodische Instrumente: leitfadengestützte, fokusorientierte Expert:innen-Interviews
      2. 3.2.2 Rekrutierung und Samplebeschreibung
      3. 3.2.3 Datenerhebung
      4. 3.2.4 Datenauswertung
    1. 3.3 Ergebnisdarstellung
  5. Download chapter (PDF)
          1. 4.1.1.1 Begriff und Gegenstand der Teilhabeplanung
          2. 4.1.1.2 Fehlentscheidungen und ihre Konsequenzen
          1. 4.1.2.1 Leistungsberechtigte Personen als Verantwortungsadressat:innen
          2. 4.1.2.2 Leistungsträger als Verantwortungsinstanz
          3. 4.1.2.3 Änderungen des Verantwortungssubjekts aufgrund neuer Zuständigkeiten
          4. 4.1.2.4 Voraussetzungen für Verantwortungsübernahme bei Leistungserbringung
          1. 4.1.3.1 Verantwortung wahrnehmen: Ermessen ausüben
          2. 4.1.3.2 Verantwortung zurückweisen: Sich selbst nicht in Verantwortung sehen
          3. 4.1.3.3 Verantwortung teilen: Gemeinsame Entscheidungen
          1. 4.1.4.1 Kriterien für gutes Handeln
          2. 4.1.4.2 Professionsspezifische Werte und deren methodische Implikation
        1. 4.1.5 Konstanten und Veränderungen der Verantwortlichkeit – ein Zwischenfazit
          1. 4.2.1.1 Zuständigkeit aufgrund der wesentlichen Behinderung
          2. 4.2.1.2 Feststellung der wesentlichen Behinderung
          1. 4.2.2.1 Stellenwert des Bedarfsermittlungsinstruments
          2. 4.2.2.2 Bedarfserhebung: Anforderungen und Prozess
          1. 4.2.3.1 Identifikation und Festlegen von Zielen
          2. 4.2.3.2 Maßnahmenplanung
          3. 4.2.3.3 Festlegen der Leistungen
        1. 4.2.4 Durchführung bewilligter Leistungen
        2. 4.2.5 Evaluation
        3. 4.2.6 Stetiger Begleiter: Bedarfsermittlungsinstrument und seine Funktionen – ein Zwischenfazit
        1. 4.3.1 Funktionen der Dokumentation
          1. 4.3.2.1 Kriterien für und Anforderungen an die Dokumentation
          2. 4.3.2.2 Fehlende und nicht-vorhandene Daten
        2. 4.3.3 Qualität der Daten
        3. 4.3.4 Bedeutung der Daten und Dokumentation – ein Zwischenfazit
        1. 4.4.1 Technikeinsatz und ‑wahrnehmung vorhandener und zukünftiger Technologien
        2. 4.4.2 Algorithmen, Entscheidungsunterstützungssysteme und künstliche Intelligenz
          1. 4.4.3.1 Datenformate und algorithmische Datenverarbeitung
          2. 4.4.3.2 Genauigkeit algorithmischer Analysen
          3. 4.4.3.3 Einhaltung von Richtlinien und Vorschriften
        3. 4.4.4 Technologie und Datenverarbeitung – ein Zwischenfazit
          1. 4.5.1.1 Aktuellen Workflow unterstützen
          2. 4.5.1.2 Spezifisches Wissen bereitstellen
          3. 4.5.1.3 Dokumentationen zusammenfassen
          4. 4.5.1.4 Erfahrungswissen bereitstellen
          5. 4.5.1.5 Prognostik
          6. 4.5.1.6 Subjektive Urteile objektivieren
          7. 4.5.1.7 Fallgruppen identifizieren
        1. 4.5.2 Rolle der DSS im sozialrechtlichen Dreieck
        2. 4.5.3 Funktion und Rolle von DSS im Entscheidungsprozess – ein Zwischenfazit
          1. 4.6.1.1 Ergebnisse und Daten interpretieren
          2. 4.6.1.2 Motivation, in Analysen zu vertrauen
          3. 4.6.1.3 Handlungen ableiten
          4. 4.6.1.4 Einfluss von Unsicherheit und Effekt der Verunsicherung
          1. 4.6.2.1 Obsoleszenz der Fachkraft
          2. 4.6.2.2 Kampf um Deutungshoheit
          3. 4.6.2.3 Stabilität der Profession
        1. 4.6.3 Profession im Wandel – ein Zwischenfazit
  6. Download chapter (PDF)
      1. 5.1.1 Bewusste Auslassungen und Dokumentation auf Metaebene
      2. 5.1.2 Fehlende semantische Interoperabilität
      1. 5.2.1 Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Teilhabeplanung
      2. 5.2.2 Zukünftige Rolle und Status leistungsberechtigter Personen
      1. 5.3.1 Kompetenzen und Anforderungen im Umgang mit DSS
      2. 5.3.2 Soziale Rolle der DSS und Verantwortlichkeiten der Fachkräfte
    1. 5.4 Limitationen der Studie
  7. 6 Fazit und AusblickPages 667 - 676 Download chapter (PDF)
  8. A.1 Consolidated criteria for reporting qualitative studies (COREQ)Pages 677 - 680 Download chapter (PDF)
  9. A.2 InterviewleitfadenPages 681 - 690 Download chapter (PDF)
  10. LiteraturverzeichnisPages 691 - 734 Download chapter (PDF)

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