Gesellschaftliches Selbstbewusstsein und politische Kultur im postsowjetischen Russland
Eine Studie zu den Deutungsmustern "eigen", "unser" und "fremd"- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Band 14
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Eine Soziologie der postsowjetischen Gesellschaft ist nicht etabliert worden, allerdings stellen der soziale Wandel und die Veränderungen des gesellschaftlichen Selbstbewusstseins nach dem Fall des Sowjetimperiums 1991 ein einzigartiges und spannendes soziales Phänomen dar, das untersucht werden muss. Den Übergang ins postsowjetische Zeitalter und die postsowjetische Entwicklung haben die Gesellschaften nicht zufällig so unterschiedlich gemeistert.
In qualitativen Interviews mit jungen Menschen der ersten postsowjetischen Generation werden Deutungsmuster der gegenwärtigen politischen Kultur in Russland sichtbar. In Anlehnung an die Theorien des „Eigenen“ und „Fremden“ aus der Psychologie, der Soziologie und der Demokratietheorie wird mit den gewonnenen Deutungsmustern der soziale Wandel nach 1991 und bis heute analysiert.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2011
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6878-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3270-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
- Band
- 14
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 299
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12Autor:innen:
- Problemfeld: Das Selbstbewusstsein der postsowjetischen Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 13 - 17Autor:innen:
- Eigene/fremde Erfahrung und gesellschaftliche Entwicklungspotenziale Kein Zugriff Seiten 17 - 21Autor:innen:
- Die Erziehung des „neuen Menschen“ in der Sowjetunion Kein Zugriff Seiten 21 - 27Autor:innen:
- Das Kollektiv als Erziehungsinstrument Kein Zugriff Seiten 27 - 30Autor:innen:
- Die Konsequenzen der kollektiven ideologischen Erziehung für gesellschaftliche Deutungsmuster Kein Zugriff Seiten 30 - 33Autor:innen:
- Beobachtungen aus dem Alltagsleben sowie der medialen und politischen Landschaft des gegenwärtigen Russlands Kein Zugriff Seiten 33 - 43Autor:innen:
- Einschlägige Untersuchungen zu den Deutungsmustern „eigen“, „unser“ und „fremd“ Kein Zugriff Seiten 43 - 60Autor:innen:
- Ein- und Abgrenzung der Begriffe Kein Zugriff Seiten 61 - 68Autor:innen:
- Die lebenslange Identitätsfrage und die Rolle des „Anderen“ Kein Zugriff Seiten 68 - 73Autor:innen:
- Autor:innen:
- Der theoretische und politische Vorgänger Meads – John Dewey Kein ZugriffAutor:innen:
- Rollenübernahme als Entwicklungsmechanismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Zusammenhang zwischen Kognition und sozialer Integration Kein ZugriffAutor:innen:
- Vereinbarkeit der Einzigartigkeit mit der Kollektivität Kein ZugriffAutor:innen:
- Die ungewissen Grenzen der individuellen Identifikation Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Erforschung der kognitiven Entwicklung – kognitive Reife Kein ZugriffAutor:innen:
- Bewusstwerdung der eigenen und der fremden Perspektive Kein ZugriffAutor:innen:
- Verschränkung des „Eigenen“ mit dem „Fremden“ Kein ZugriffAutor:innen:
- Erik H. Erikson Kein Zugriff Seiten 89 - 91Autor:innen:
- Autor:innen:
- Gruppenmitgliedschaft als Selbst-Positionierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Veränderung sozialer Kategorisierung und Minderung der Identitätsängste als individuelle Entwicklungsstrategien Kein ZugriffAutor:innen:
- Kognitive Umstrukturierung in der Moderne Kein Zugriff Seiten 96 - 104Autor:innen:
- Die „neuen Fremden“ in modernen Gesellschaften. Der „Fremde“ als Annäherung an das Allgemeinmenschliche: Georg Simmel Kein Zugriff Seiten 104 - 111Autor:innen:
- Fremdheit als soziale Konstruktion Kein Zugriff Seiten 111 - 117Autor:innen:
- Autor:innen:
- Ambivalente Vorstellungen von Zugehörigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Der nicht mehr offensichtliche Zusammenhalt Kein ZugriffAutor:innen:
- Grundprinzipien der demokratischen Gesellschaftsordnung Kein Zugriff Seiten 124 - 134Autor:innen:
- Autor:innen:
- Dezentrierung und Entwicklung formaler Weltkonzepte als Bedingungen kommunikativen Handelns Kein ZugriffAutor:innen:
- Das „Fremde“ als konstitutive Voraussetzung der Konstruktion und der Erkenntnis des „Eigenen“. Perspektivenübernahme im Prozess der gegenseitigen Anerkennung Kein ZugriffAutor:innen:
- Konsequenzen für die politische Kultur: Begründung von Toleranz Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Zentraler Stellenwert der kritischen Reflexion Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Frage der Zugehörigkeit in der Gegenwartsdemokratie Kein ZugriffAutor:innen:
- Antitotalitäre bzw. antiautoritäre Basis der Demokratie: Ideen- und Ideologiekritik Kein ZugriffAutor:innen:
- Wie sehr darf sich das „Eigene“ der Demokratie auf das „Fremde“ einlassen? Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Bewusstsein eigener Grenzen als normatives Gebot der Demokratie: notwendige Balance zwischen dem Einbeziehen des „Anderen“ und dem Erhalt des „Eigenen“ Kein ZugriffAutor:innen:
- Das „Eigene“ und das „Fremde“ in dem demokratischen Projekt der Moderne Kein Zugriff Seiten 165 - 169Autor:innen:
- Autor:innen:
- Fragebogen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Interviewleitfaden Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- „Unser“ Mensch aus der Sicht der St. Petersburger Studierenden Kein ZugriffAutor:innen:
- „Nicht unser“ Mensch: kein Gegenbild zu „unserem“ Menschen Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Mensch, den ich „eigen“ nennen will: die ungelöste Frage des Vertrauens Kein ZugriffAutor:innen:
- Wer ist mir „fremd“? Kein ZugriffAutor:innen:
- Relevante Daten zu ausgewählten thematischen bzw. situativen Fragen Kein ZugriffAutor:innen:
- Qualitative Analyse des Antwortverhaltens innerhalb der Fragebögen: Übernahme der vorgegebenen Begriffe und Protesthaltungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Zusammenfassende Bemerkungen zu der Befragung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Fallbeispiel 1: Swetlana Kein ZugriffAutor:innen:
- Fallbeispiel 2: Tanja Kein ZugriffAutor:innen:
- Fallbeispiel 3: Pawel Kein ZugriffAutor:innen:
- Fallbeispiel 4: Denis Kein ZugriffAutor:innen:
- Zusammenfassende Bemerkungen zu den Interviews Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Deutungsmuster „eigen“: Imperativ der Nähe und die Angst vor dem Verrat Kein Zugriff Seiten 237 - 240Autor:innen:
- Die nicht gelöste „Frage der Zugehörigkeit“: Solidarischer Imperativ und die Frage der Loyalität Kein Zugriff Seiten 240 - 243Autor:innen:
- Der „Fremde“: Mehrdeutigkeit des Begriffs und die eindeutige Ablehnung Kein Zugriff Seiten 243 - 246Autor:innen:
- Die Inflation des Unbestimmten und der Einbruch des Vertrauens Kein Zugriff Seiten 246 - 248Autor:innen:
- Deutungsmuster der Loyalität und problematisches Selbstverständnis Kein Zugriff Seiten 248 - 251Autor:innen:
- Übertragung privater Kategorien auf den politischen Kontext. Mangelnde Einsicht in die politische Relevanz Kein Zugriff Seiten 251 - 253Autor:innen:
- Zusammenführung der theoretischen Ansätze: Gemeinsame Begriffe und Erkenntnisse Kein Zugriff Seiten 254 - 259Autor:innen:
- Inhalte der sozialen Integration: Das Schicksal der integrativen Basis in den demokratischen Gesellschaften Kein Zugriff Seiten 259 - 264Autor:innen:
- Beziehung zum „Eigenen“ und „Fremden“ in Russland und das damit korrespondierende gesellschaftliche und politische Selbstbewusstsein Kein Zugriff Seiten 264 - 272Autor:innen:
- Selbstbild und der Umgang mit der Erfahrung: Konsequenzen für die gesellschaftlichen Entwicklungspotenziale Kein Zugriff Seiten 272 - 276Autor:innen:
- Literatur Kein Zugriff Seiten 277 - 290Autor:innen:
- Anhang Kein Zugriff Seiten 291 - 299Autor:innen:





