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Cover des Buchs: Non-Citizens in the City
Sammelband

Collegium Politicum

Contributions to Classical Political Thought
Verlag: Verlag Karl Alber, Baden-Baden
Das Collegium Politicum ist ein internationales Forschungsnetzwerk, das die Antike Politische Theorie und ihre Rezeption in der Geschichte des politischen Denkens untersucht. Das Netzwerk wurde 2000 von Francisco L. Lisi gegründet und organisiert jährliche Treffen seiner Mitglieder, die hauptsächlich an Europäischen Universitäten verschiedener Länder lehren. Unter den Mitgliedern findet eine Vielzahl an Aktivitäten und Kooperationen statt wie gemeinsame Workshops, international Tagungen, gemeinsame Publikationen und der Austausch von Dozenten, Master- und Promotionsstudenten sowie Postdocs. Unsere Buchserie publiziert nicht bloß die Veröffentlichungen der ständigen Mitglieder und der Jahrestreffen, sondern alle innovativen und qualitativ hochwertigen Beiträge zum klassischen politischen Denken und zu dessen Rezeption. Wir heißen sowohl Veröffentlichungen von arrivierten Gelehrten willkommen wie auch Beiträge von jungen Forschern und Forscherinnen am Anfang ihrer Karriere. Letzteres schließt herausragende Doktorarbeiten und Habilitationsschriften ein. Alle bei den Herausgebern eingereichten Arbeiten werden einer double-blind peer review unterzogen und müssen vom wissenschaftlichen Beirat akzeptiert sein.
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Cover des Buchs: Socrates and the Socratic Philosophies
Sammelband
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
In der Reihe International Socrates Studies erscheinen Monografien und Sammelbände zur Person und Philosophie Sokrates’, seinem geschichtlichen Kontext und den ihn betreffenden Beweisquellen. Die Reihe veröffentlicht vor allem Manuskripte, die den Schwerpunkt auf sowohl positive als auch negative Reaktionen auf Sokrates, die erste Generation der sokratischen Bewegung und die Rezeptionsgeschichte Sokrates’ von der Antike bis hin zur Gegenwart legen.
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Cover des Buchs: Ironie der Legalität
Monographie

kontrovers

Reihe für interdisziplinäre Gesellschaftstheorie zu Politik, Ökonomie und Recht
Verlag: Verlag Karl Alber, Baden-Baden
Recht, Politik und Ökonomie – auf diesen Feldern entstehen die Möglichkeiten und Formen individueller und sozialer Selbstbestimmung in modernen Gesellschaften. Doch diese Wirklichkeit der Freiheit ist prekär. Nicht nur begrenzt das Recht die politische und ökonomische Selbstbestimmung. Nicht nur stellt die Politik die Legitimität des Rechts immer wieder infrage und begrenzt die Spielräume der Ökonomie. Auch die sozialen Formen, insbesondere die im weitesten Sinne ökonomischen Beziehungen der Menschen zueinander, produzieren Machtverhältnisse, die die Idee der rechtlichen und politischen Selbstbestimmung unterminieren. Ein zentrales Anliegen der Reihe ist die Dezentrierung der jeweiligen Standpunkte und Deutungsansprüche. Ökonomie, Recht und Politik der Moderne sind Teil liberaler Gesellschaften und deshalb auch nur von diesen Gesellschaften her zu verstehen. Alle ökonomischen, rechtlichen und politischen Handlungen sind zugleich gesellschaftliche und kulturelle Handlungen. Daher bleiben politische, rechtliche und ökonomische Systeme in den Grenzen, die ihnen durch Gesellschaft und Kultur gezogen werden. Gesellschaft und Kultur sind aber eingebettet in eine Ökonomie, die sie trägt und erhält. Sie werden durch rechtliche Rahmenvorgaben strukturiert und bedürfen der Infrastruktur einer politischen Ordnung aus demokratischer Verfassung und einem Netz globaler Institutionen. Die Einsicht der reflexiven Moderne besteht darin, dass Freiheit in diesem Gefüge keine Voraussetzung ist, sondern erst hervorgebracht wird und deshalb nicht gegen die Kontingenzerfahrung der Gesellschaften abgeschirmt oder ausgespielt werden kann. In der modernen Freiheitskultur wirken Machtverhältnisse und Konflikte, die gehegt und regiert werden müssen. Diese Regierung der Freiheit zeigt vor allem, dass Gesellschaften und ihre Formen der Selbstverwirklichung nur als Kraftfelder sozialer, kultureller, rechtlicher, ökonomischer und politischer Gestaltung verstanden werden können. Die Reihe für interdisziplinäre Gesellschaftswissenschaften will der Dynamik einer zerklüfteten Moderne dadurch gerecht werden, dass sie die Erwartungen, Konflikte und Krisen moderner Gesellschaften durch die Beteiligung der einschlägigen Wissenschaften sichtbar und sagbar macht. Die Publikationen der Reihe stellen sich den Kritiken, dass die sozial- und kulturwissenschaftlichen, politiktheoretischen und (rechts-)philosophischen Theorietraditionen in vielerlei Hinsicht methodologisch-nationalistisch, eurozentrisch, heteronormativ, kolonialistisch und von den ökonomischen Praktiken des Kapitalismus geprägt sind. Die Reihe versteht sich als Publikations- und Diskussionsplattform für neue Deutungen und kritische Zugänge, die kontroverse Debatten anstößt.
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Cover des Buchs: Kapital als Medium
Monographie
Verlag: Verlag Karl Alber, Baden-Baden
Die Reihe Elementa Œconomica versammelt Quellen und Untersuchungen aus Philosophie und Dichtung, Kunst und Wissenschaft, die in unterschiedlicher Weise zu einer neuen Bestimmung der Ökonomie beitragen. Diese noch zu entwerfende Ökonomie versteht sich als ein Wissen vom Ganzen der Sinnbezüge des menschlichen Daseins (oikos) aus dem Gewährenden und Zuteilenden dieses Ganzen (nomos). Sie richtet sich nicht an der modernen, methodischen Wirtschaftswissenschaft aus, indem sie dieser etwa im Nachhinein eine wissenschaftstheoretische Grundlage oder eine funktionale Normativität anfügt. Vielmehr setzt sie das in einem gewandelten Sinn ökonomische Denken in einer – Wirtlichkeit genannten – Dimension an, aus der die heutige, kaum noch zukunftsoffene Ökonomie zunehmend ausgeschlossen ist. Wirtlich heißt: Eigenes und Fremdes freundlich aufnehmend, so dass beides sich im Selben findet und, in solcher Gleichheit, als Verschiedenes deutlicher in seinem Wesen gespart ist.
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