

recht:zeitig
Der Debatten-Podcast über Recht in bewegten Zeiten. Verlag:
In einer polarisierten Gesellschaft brauchen rechtliche Fragen mehr als schnelle Antworten. recht:zeitig greift aktuelle Kontroversen auf, ordnet sie juristisch ein und diskutiert ihre gesellschaftliche Tragweite. Im Mittelpunkt stehen die großen Fragen unserer Zeit zu Rechtsstaat, Demokratie,...
Folgenbeschreibung
Wie erklärt man ein Urteil, das viele Menschen emotional kaum nachvollziehen können? Und was passiert, wenn gerichtliche Entscheidungen nicht nur juristisch bewertet, sondern in Öffentlichkeit, Politik und sozialen Medien zum Gegenstand massiver Empörung werden?
Ausgangspunkt dieser Folge ist das Urteil des Landgerichts Saarbrücken im Fall des in Völklingen getöteten Polizeioberkommissars Simon Bohr. Der Fall löste bundesweit Bestürzung aus. Nach der Urteilsverkündung kam es zu teils heftigen Reaktionen, Kritik am Gericht und massiven Drohungen gegen die zuständige Richterin.
Hostin Prof. Dr. Liane Wörner spricht mit Jürgen Renz, Dr. Marc Petit und Dr. Şirin Özfirat darüber, wie Gerichte Urteile kommunizieren können und sollten, welche Rolle Medien, Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz dabei spielen und wo die Grenzen öffentlicher Kritik verlaufen. Es geht um Verständlichkeit, Vertrauen in den Rechtsstaat, die besondere Belastung emotional aufgeladener Strafverfahren und die Frage, wie Justiz in Zeiten sozialer Medien sichtbar bleiben kann, ohne sich dem Druck der Öffentlichkeit zu unterwerfen.
Transkript dieser Folge herunterladen Ausgangspunkt dieser Folge ist das Urteil des Landgerichts Saarbrücken im Fall des in Völklingen getöteten Polizeioberkommissars Simon Bohr. Der Fall löste bundesweit Bestürzung aus. Nach der Urteilsverkündung kam es zu teils heftigen Reaktionen, Kritik am Gericht und massiven Drohungen gegen die zuständige Richterin.
Hostin Prof. Dr. Liane Wörner spricht mit Jürgen Renz, Dr. Marc Petit und Dr. Şirin Özfirat darüber, wie Gerichte Urteile kommunizieren können und sollten, welche Rolle Medien, Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz dabei spielen und wo die Grenzen öffentlicher Kritik verlaufen. Es geht um Verständlichkeit, Vertrauen in den Rechtsstaat, die besondere Belastung emotional aufgeladener Strafverfahren und die Frage, wie Justiz in Zeiten sozialer Medien sichtbar bleiben kann, ohne sich dem Druck der Öffentlichkeit zu unterwerfen.
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