Immer noch wird der Bürokratieaufwand in der Sozial-wirtschaft unterschätzt. Traditionelle Verfahren und Arbeitsabläufe, verkrustete Prozessstrukturen und Kommunikationskanäle sowie veraltete Gesetzes-grundlagen verhindern oder erschweren den...
Immobilien bilden in Sozialunternehmen in der Regel den größten Posten der Aktivseite der Bilanz. Aber sie werden häufig in den jeweiligen Organisationen nicht als wesentlicher Produktionsfaktor wahrgenommen. Das Management der Immobilien wird...
Die Ausgestaltung des Gebäudemanagements bei freien Trägern ist von zahlreichen Faktoren abhängig, wie beispielhaft an der Umsetzung neuer inklusiver Wohnformen für Menschen mit geistiger Behinderung gezeigt werden kann.
Jährliche Geschäftsberichte kosten bei der Erstellung viel Zeit und werden oft wenig gelesen. Ein Träger der Eingliederungshilfe in Baden-Württemberg geht deshalb andere Wege und legt »Wirkungsberichte« vor. Mit dem Format des Social Reporting...
Das Qualitätsmanagement wird in der Praxis als zeitraubend und als wenig ergebnisorientiert erlebt. Seine Umgestaltung in eine Art »Prozessbibliothek« mit jeweils anpassbaren Modulen könnte innovationssteigernd und gleichzeitig kostendämpfend...
Das Projekt SONIANetz entwickelt einerseits eine Internet-Plattform zur Stärkung lokaler Vernetzung und andererseits eine App, die der Kommunikation zwischen ambulanten Pflegediensten und informell Pflegenden dient.
Die Entwicklung des Sozialstaates und der Sozialen Arbeit unterlag in der Geschichte zahlreichen wirtschaftlichen Einflüssen. Heute lassen sich einige weitere Faktoren nennen, die das Potenzial haben, die soziale Versorgung zu verändern.
Wirtschaftliche Geschäftsbetriebe und ihre Besteuerung gewinnen in der Sozialwirtschaft an Bedeutung, zum einen weil gemeinnützige Körperschaften zusätzliche Möglichkeiten der Mittelgewinnung nutzen, zum anderen weil die Finanzverwaltung...
In den letzten Jahren wurden in Deutschland zahlreiche neue Genossenschaften gegründet. Darunter befinden sich auch Neugründungen von Sozialunternehmen zur gemeinsamen Leistungserbringung oder zur Förderung der lokalen Infrastruktur. Allerdings...
Die Zunahme von Arbeitsteilung und Wissen führt zu einer erhöhten Bedeutung von Vernetzungen. Diese Entwicklung macht auch vor der Sozialwirtschaft nicht Halt. Doch Kooperationen sind keine Schönwetter-Veranstaltung; wenn sie für alle...
Die ab 1980 geborenen jungen Menschen werden als Fachkräfte auch in der Sozialwirtschaft dringend gebraucht. Als »Generation Y« stellen sie jedoch besondere Ansprüche an Arbeitgeber und Führungskräfte, wie Veröffentlichungen zeigen und wie...
Für individuelle und gemeinschaftliche Freizeitangebote für behinderte Menschen werden deren Wünsche erhoben und unter anderem mit Freiwilligen aus dem Stadtteil umgesetzt. Diese werden auch auf einem Ehrenamtstag mit »Engagement-Speed-Dating«...
Wenn zwei etablierte örtliche Wohlfahrtsverbände den Bedarf für ein neues Angebot sehen, bietet sich eine Kooperation an. Diese ist erfolgreich, wenn klare Absprachen getroffen und eingehalten werden wie ein Beispiel aus Stuttgart zeigt.
Change-Projekte erfordern oft eine Kulturveränderung in der Organisation und sind deshalb meist ein langwieriges Vorhaben. Als Führungskraft kann man jedoch einiges dafür tun, damit alle die Suche nach den erforderlichen Neuerungen durchhalten.
Das gesetzliche und das faktische Renteneinstiegsalter steigt. Und viele Betriebe sind dankbar für ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unter anderem weil sonst die Sorgen der Personalverantwortlichen noch größer wären. Dennoch gilt es im...
Die Personalbeschaffung wird in vielen Sozialunternehmen zu einem entscheidenden Faktor für Qualität und Umfang des Leistungsangebots. Deshalb sollte über einige eingefahrene Standards wie beispielsweise Bewerbungsfristen nachgedacht werden,...
Die Organisation von betreuten Urlaubszeiten für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen auf der griechischen Insel Rhodos bedarf der Zusammenarbeit und verlässlichen Abstimmung zahlreicher Partner in Deutschland und vor Ort.
Das Bundesteilhabegesetz zielt auf mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung. Die Folgen für Einrichtungen der Behindertenhilfe sind noch nicht völlig absehbar; dennoch lassen sich einige Handlungsempfehlungen bereits heute geben, meint...