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psychosozial
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Michael B. Buchholz | Pradeep Chakkarath | Oliver Decker | Jörg Frommer | Benigna Gerisch | Rolf Haubl | Marie-Luise Hermann | Vera King | Carlos Kölbl | Joachim Küchenhoff | Jan Lohl | Katja Sabisch | Jürgen Straub | Hans-Jürgen Wirth
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Jahrgang 41 (2018), Heft 4
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 4
Drei an der Tiefenhermeneutik orientierte Interpreten wenden sich arbeitsteilig der Novelle Die andere Seite (1916) von Franz Werfel zu: Achim Würker unterzieht sie nach den methodischen Vorgaben Alfred Lorenzers einer tiefenhermeneutischen...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 4
Nach einem kurzen Rückblick auf die Philosophiegeschichte legt der Autor die komplexe Struktur des Verzeihungsvorgangs frei. Das »entgegenkommende« Verzeihen der in ihrer Integrität verletzten Person hat die Kraft, aufseiten des Schädigers den...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 4
Psychoanalytische Psychotherapie ist heute auf die Förderung von Entwicklung über die gesamte Lebensspanne ausgerichtet. Zu den Therapiezielen jüngerer Menschen kommt mit dem Älterwerden die Auseinandersetzung mit den Lebensmöglichkeiten...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 4
Die Psychologie des Gedächtnisses zeigt, dass Menschen ihre subjektive Vergegenwärtigung und soziale Darstellung der eigenen Vergangenheit einer steten Revision unterwerfen. Von besonderer Brisanz ist das dort, wo Menschen im Nachhinein mit dem...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 4
Ausgehend von einer literarischen Darstellung der Zeitfigur der Nachträglichkeit (Walter Benjamin) wird zunächst anhand der Fallgeschichte »Emma« aus dem »Entwurf einer Psychologie« (Freud, 1950c [1895]) das Konzept der Nachträglichkeit bei...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 4
Der Beitrag exploriert den infrage stehenden Zusammenhang im Kontext von Sterbeerzählungen. Im Anschluss an die Diskussion der narrationsbezogenen Lebensendforschung werden auf der Grundlage einer systematischen Unterscheidung von...
Die Psychoanalytiker der ersten Generationen verfolgten zunächst die aufklärerische Idee, dass Menschen sich von ihren Krankheitssymptomen befreien, indem sie die Macht des Vergangenen, insbesondere die Wirkung früher traumatisierender...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 4
Die Autobiografie weiter leben. Eine Jugend (1992) von Ruth Klüger und der Roman von Imre Kertész Roman eines Schicksallosen (1996) verweisen nicht nur auf ein breites Spektrum literarischer Auseinandersetzungen mit der Shoah, mit ihnen steht auch...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 3
Die Child Survivors, deren seelische Entwicklung am nachhaltigsten von der Nazi-Verfolgung geprägt und beschädigt wurde, werden oftmals noch heute nicht wahrgenommen und anerkannt. Während Tilo Held in der Zeitschrift Psyche (8/2014) über eben...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 3
In den Ermittlungen zur Mordserie des NSU ist eine eklatante Blindheit der Sicherheitsbehörden in der Wahrnehmung von Rassismus sichtbar geworden. Es stellt sich daher die Frage, ob die Kategoriensysteme zur Erfassung rassistischer Gewalt...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 3
Kinder und Jugendliche wurden in der internationalen Migrationsforschung lange Zeit eher vernachlässigt. Der Ansatz der transnationalen Migration hat ihre Perspektive als Akteure verstärkt in den Diskurs einbezogen. Dieser Beitrag diskutiert die...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 3
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 3
Der Artikel verknüpft die Zeitlichkeit der Prokrastination mit ästhetischen Aktivitäten und Strategien des Aufschiebens. Prokrastination weist eine starke Verbindung zu Melancholie und Krise auf und beeinflusst wie diese die Beziehung von...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 3
Ausgehend von dem Befund, dass mit dem Einsetzen der psychologischen Forschung zur Prokrastination ein Bedeutungswandel von einer neutralen bis positiven Konnotation zu einer überwiegend negativen Konnotation stattgefunden hat, wird Prokrastination...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 3
In »Prokrastination und die Gunst der Stunde« nimmt Anja Kauß eine kulturhistorische Ortsbestimmung des Prokrastinationsbegriffs vor. Entgegen gegenwärtiger Auffassungen von Prokrastination als dysfunktionales Aufschieben unangenehmer Aufgaben...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 3
Der erste Teil des Beitrags ist praxisbezogen, der Inhalt leitet sich direkt aus der beruflichen Erfahrung ab. Die Subjektivierung von Arbeit und die von der Gesellschaft weitestgehend akzeptierte Forderung, alle beruflichen Tätigkeiten sofort und...
Das Konzept Prokrastination beinhaltet positive und negative Seiten, die in verschiedenen Epochen und Kulturen anders bewertet werden, von dem antiken Rom bis heute, von Westen bis Osten. Wir werden diese Aspekte betrachten und versuchen sie zu...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 2
Der Beitrag rekonstruiert die Vorgeschichte der gegenwärtigen Selbsttrackingund Selbstoptimierungsverfahren. Dazu erweist es sich als sinnvoll, auf eine Sachlage zurückzugreifen, die das Phänomen der Datenverarbeitung als Problem seiner...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 2
Es ist keine leicht zu bewältigende Aufgabe, mit der Wirklichkeit des Bösen fertig zu werden, das eine Provokation für das Weltverständnis und die Werte darstellt. Die Psychoanalyse ermöglicht es, individuelle und kollektive destruktive...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 2
Jener erziehungswissenschaftliche Fachbereich, der als Psychoanalytische Pädagogik tradiert wird und dessen Erkenntnisinteresse vor allem die Reflexion des Interaktionsfelds Pädagoge-Edukand betrifft, vermag den paradigmatischen,...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 2
In dem Artikel wird die Rolle der Medien bei der Entwicklung des Fundamentalismus – ob jüdischer, christlicher oder islamischer Art – beschrieben. Ein Rückblick auf die Entstehung des Monotheismus zeigt, wie eng dieser selbst mit dem neu...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 2
Der Autor versteht Identität als dynamisches Zusammenspiel von Positivität (Kontinuität, Kohärenz) und Negativität (Entfestigung, Veränderungsoffenheit). In traditionellen Lebenswelten ist Identität durch Positivität dominiert, Kontingenz...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 2
Zahlen bieten im Kontext der Individualisierung und Beschleunigung von Lebensverhältnissen spezifische Vorteile gegenüber narrativen Selbstthematisierungen. Selbstvermessungspraktiken werden aufgrund der Objektivitätsfiktion, der universalen...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 2
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 2
Der Artikel analysiert den Fokus von Lifelogging-Praktiken auf Gesundheitsund Fitnessanwendungen mithilfe einer verdinglichungstheoretischen Perspektive. Dabei versteht er das Ringen um die Kontrolle über den eigenen Körper als Rückzug der...
Psychosozial-Verlag, Gießen 2018
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Jahrgang 41 (2018), Heft 2
Anknüpfend an Befunde aus einem Projekt über »Aporien der Perfektionierung in der beschleunigten Moderne«, in dem Folgen und Paradoxien von zeitgenössischen Optimierungsund Perfektionierungsanforderungen in ihrem Wechselspiel mit individuell...