Erzwungene Demokratie
Politische Neuordnung nach militärischer Intervention unter externer Aufsicht- Autor:innen:
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Um eine erneute Gewalteskalation zu verhindern und den Frieden zu sichern, induzieren externe Akteure nach humanitären oder demokratischen Interventionen Rechtsstaat und Demokratie. Jedoch: Lässt sich Demokratie erzwingen?
Die Autorin untersucht erstmals systematisch die Legalität, Legitimität und Effektivität der externen Demokratisierung von 1945 bis heute und zeigt die damit verbundenen Dilemmata auf. Im Fokus der empirischen Untersuchung stehen die externe Supervision in Bosnien-Herzegowina, die internationale Übergangsverwaltung im Kosovo, die multilaterale Supervision in Afghanistan und die US-Besatzung im Irak. Ein kritischer Rückblick auf die Transformation Westdeutschlands unter alliierter Besatzung rundet die Analyse ab. Es zeigt sich: Die Dilemmata der externen Demokratisierung sind kaum aufzulösen und die Erfolge bleiben begrenzt.
Dr. Sonja Grimm arbeitet an der Universität Konstanz im Bereich Internationale Beziehungen und Konfliktforschung über die Folgen von Demokratieförderung in Nachkriegsgesellschaften.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5028-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2104-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
- Band
- 6
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 420
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Verzeichnis der Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 13 - 16
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 17 - 32
- Das Konzept der militärischen und politischen „Intervention“ Kein Zugriff Seiten 33 - 39
- Legalität und Legitimität der militärischen Intervention Kein Zugriff Seiten 39 - 53
- Gerechtigkeitskriterien und das Kriterium des Erfolgs Kein Zugriff Seiten 53 - 57
- Legalität und Legitimität der Intervention zur politischen Neuordnung Kein Zugriff Seiten 57 - 68
- Fazit: Pflicht zur externen Demokratisierung Kein Zugriff Seiten 68 - 70
- Zentrale externe Akteure und ihre Strategien Kein Zugriff Seiten 70 - 80
- Ausgangsbedingungen für die Transformation Kein Zugriff Seiten 80 - 98
- Transformationsraster der externen Demokratisierung Kein Zugriff Seiten 98 - 114
- Legitimationsprobleme externer Akteure Kein Zugriff Seiten 114 - 118
- Fazit: Dilemmata der externen Demokratisierung Kein Zugriff Seiten 118 - 126
- Erzwungener Transfer demokratischer Institutionen Kein Zugriff Seiten 127 - 132
- Typen und Phasen externer Demokratisierung 1945-2008 Kein Zugriff Seiten 132 - 147
- Bilanz der militärischen Interventionen nach 1990 Kein Zugriff Seiten 147 - 167
- Bilanz der politischen Neuordnungen nach 1990 Kein Zugriff Seiten 167 - 179
- Fazit: Gemischte Bilanz der Demokratisierungsversuche Kein Zugriff Seiten 179 - 180
- Neuordnung nach humanitärer Intervention I: Bosnien-Herzegowina Kein Zugriff Seiten 180 - 208
- Neuordnung nach humanitärer Intervention II: Kosovo Kein Zugriff Seiten 208 - 232
- Neuordnung nach demokratischer Intervention I: Afghanistan Kein Zugriff Seiten 232 - 259
- Neuordnung nach demokratischer Intervention II: Irak Kein Zugriff Seiten 259 - 288
- Fazit: Externe Aufsicht unter Erfolgsdruck Kein Zugriff Seiten 288 - 299
- Historische Analogie Kein Zugriff Seiten 299 - 301
- Neuordnung nach zwischenstaatlichem Krieg: Westdeutschland Kein Zugriff Seiten 301 - 322
- Fazit: Keine Blaupause für externe Demokratisierung Kein Zugriff Seiten 322 - 323
- Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 324 - 339
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 340 - 342
- Anhang Kein Zugriff Seiten 343 - 363
- Verzeichnis der Dokumente Kein Zugriff Seiten 364 - 374
- Verzeichnis der Datensätze Kein Zugriff Seiten 375 - 376
- Verzeichnis der Literatur Kein Zugriff Seiten 377 - 415
- Index Kein Zugriff Seiten 416 - 420





