Ohne Staat und Nation ist keine Demokratie zu machen
Bosnien und Herzegowina, Kosovo und Makedonien nach den Bürgerkriegen- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Band 17
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Seit geraumer Zeit bekommen Nachbürgerkriegsgesellschaften den Aufbau einer Demokratie verordnet, die den innerstaatlichen Frieden sichern soll. Demokratie kann allerdings dauerhaft nur funktionieren, wenn intakte staatliche Institutionen bestehen und alle früheren Kriegsparteien den gemeinsamen Staat akzeptieren. In vielen ethnisch gespaltenen Nachbürgerkriegsgesellschaften fehlt es an diesen Voraussetzungen.
Das Buch untersucht, inwieweit die Friedensstrategie Demokratisierung dennoch gelingen kann. Es bilanziert die Nachkriegsentwicklungen in Bosnien und Herzegowina, im Kosovo und in Makedonien, wo vergleichsweise günstige Ausgangsbedingungen auf das außergewöhnlich großes Engagement externer Mächte trafen. Sollte selbst hier die Demokratisierung scheitern, stehen ihre Chancen auf Erfolg anderswo noch viel schlechter.
„Eine hervorragende Arbeit zu den Schwierigkeiten des Statebuilding in Nachkriegsländern“, Florian Bieber, Kompetenzzentrum Südosteuropa, Karl-Franzens-Universität Graz.
„Der empirische Reichtum der Fallstudien, der Analyserahmen und die Einbettung in die Gesamtforschung überzeugen“, Sonja Grimm, Universität Konstanz.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7330-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3824-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
- Band
- 17
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 256
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 20
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 21 - 29
- Voraussetzungen gelingender Demokratisierung Kein Zugriff Seiten 30 - 38
- Optionen jenseits der gemeinsamen Demokratie Kein Zugriff Seiten 38 - 40
- Staatsbildung vor Nationsbildung Kein Zugriff Seiten 40 - 47
- Nationsbildung vor Staatsbildung Kein Zugriff Seiten 47 - 49
- Staats- und Nationsbildung im Teufelskreis Kein Zugriff Seiten 49 - 49
- Die Rolle externer Mächte Kein Zugriff Seiten 49 - 52
- Vorgehen der Studie Kein Zugriff Seiten 52 - 61
- Der Krieg um die Republik Bosnien und Herzegowina Kein Zugriff Seiten 62 - 65
- Die Ausgangslage nach Kriegsende Kein Zugriff Seiten 65 - 69
- 1996 bis 2000: Demokratisierung bei fehlender Akzeptanz des gemeinsamen Staates Kein Zugriff Seiten 69 - 76
- 2001 bis April 2006: Die beste Phase und dennoch nicht gut Kein Zugriff Seiten 76 - 84
- Seit Mai 2006: Rhetorische Eskalation Kein Zugriff Seiten 84 - 91
- Bilanz: Teilerfolge der Staatsbildung, Fort- und Rückschritte der Nationsbildung Kein Zugriff Seiten 91 - 93
- Ausblick: Eine geteilte Gesellschaft treibt auseinander Kein Zugriff Seiten 93 - 96
- Der Kosovo-Krieg Kein Zugriff Seiten 97 - 102
- Ungünstige Ausgangslage Kein Zugriff Seiten 102 - 105
- 1999-2001: Mühsame Anfänge Kein Zugriff Seiten 105 - 109
- 2001-2004: Demokratisierung ohne gemeinsamen Staat Kein Zugriff Seiten 109 - 115
- 2004-2007: Statusverhandlungen und serbische Obstruktion Kein Zugriff Seiten 115 - 123
- Nach 2008: Die Unabhängigkeitserklärung schlägt ein neues Kapitel auf Kein Zugriff Seiten 123 - 131
- Bilanz und Ausblick: Nationsbildung gescheitert am ungeklärten Status Kein Zugriff Seiten 131 - 135
- Der bewaffnete Konflikt in Makedonien Kein Zugriff Seiten 136 - 141
- Die Ausgangslage nach dem Friedensabkommen Kein Zugriff Seiten 141 - 145
- 2002-2006: Demokratie unter „Guns ’n’ Roses“ Kein Zugriff Seiten 145 - 152
- 2006-2010: Wiedergeburt der VMRO-DPMNE, Überleben des Rahmenabkommens Kein Zugriff Seiten 152 - 159
- Bilanz: Kein Teufelskreis und doch Demokratie-Defizite Kein Zugriff Seiten 159 - 162
- Ausblick: Potenziale der Destabilisierung Kein Zugriff Seiten 162 - 164
- Die Fälle im Überblick Kein Zugriff Seiten 165 - 176
- Die Abwesenheit des Teufelskreises in Makedonien Kein Zugriff Seiten 176 - 179
- Fortschritte der Demokratisierung trotz fehlender Staats- und Nationsbildung Kein Zugriff Seiten 179 - 184
- Misserfolge aufgrund fehlender Staats- und Nationsbildung Kein Zugriff Seiten 184 - 186
- Hindernisse der Demokratisierung jenseits fehlender Nationsbildung Kein Zugriff Seiten 186 - 189
- Die Studie im Überblick Kein Zugriff Seiten 190 - 200
- Folgerungen Kein Zugriff Seiten 200 - 209
- Agenda für die weitere Forschung Kein Zugriff Seiten 209 - 211
- Implikationen für den Umgang mit Nachbürgerkriegsgesellschaften Kein Zugriff Seiten 211 - 218
- Anhang: Kodierregeln für den Stand der Staatsbildung Kein Zugriff Seiten 219 - 224
- Literatur Kein Zugriff Seiten 225 - 249
- Zitierte Interviews Kein Zugriff Seiten 250 - 252
- Index Kein Zugriff Seiten 253 - 256





