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Chronik des Knoblauchhauses in Berlin

Aus den Tagebüchern und Akten des Familienarchivs, neu herausgegeben von Jan Mende
Autor:innen/Herausgeber:innen:
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Das Knoblauchhaus in Berlins historischer Mitte ist ein Glücksfall der Geschichte. Vor 260 Jahren erbaut, hat es die Zeiten überdauert und ist heute ein beliebtes Museum. Daran haben die Nachkommen der früheren Nutzerfamilie Knoblauch großen Anteil: Vieles, was sich ehemals im Haus befand, ist nun in der hiesigen Ausstellung zu sehen. Richard Knoblauch (1867 – 1952), ein Ur-Urenkel des Erbauers, legte zwischen 1935 und 1942 eine Chronik des Gebäudes vor. Sie wurde damals vom Verein für die Geschichte Berlins in mehreren Folgen herausgegeben. Heute ist dieses Werk kaum bekannt, sehr zu Unrecht. Denn Richard Knoblauch verstand es, die Historie des Gebäudes geschickt mit der Geschichte Berlins der Schinkelzeit zu verknüpfen. Ausgehend von der Seidenhändler­familie Knoblauch wird deutlich, wie das bürgerliche Leben Berlins funktionierte. Die Humboldt-Brüder, die Bildhauer Rauch und Tieck spielen hier ebenso eine Rolle wie der Theologe Schleiermacher und natürlich Schinkel, der Stararchitekt. Mit Knoblauch geht es nach Schloss Tegel und zum Stralauer Fischfest, man ist dabei, wenn »Der Freischütz« im Schauspielhaus Premiere feiert oder Alexander von Humboldt beim Naturforscherkongress seinen großen Auftritt hat. Richard Knoblauchs Chronik ist heute selbst eine bedeutende Quelle aus zweiter Hand. Denn viele der von ihm wiedergegebenen Archivalien gingen im Krieg verloren. Das sollte Grund genug sein, dieses Werk neu herauszugeben.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2017
Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-86732-402-1
ISBN-Online
978-3-86732-621-6
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
313
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
  1. Vorwort Kein Zugriff Seiten 6 - 8
    Autor:innen:
  2. Richard Knoblauch und der Verein für die Geschichte Berlins Kein Zugriff Seiten 9 - 12
    Autor:innen:
  3. Zwischen Inszenierung und Authentizität. Im Berliner Knoblauchhaus wird die Biedermeierzeit lebendig Kein Zugriff Seiten 13 - 56
    Autor:innen:
  4. Geschichte des Knoblauchhauses in Stichpunkten Kein Zugriff Seiten 57 - 61
  5. Notizen zur Chronik Richard Knoblauchs Kein Zugriff Seiten 62 - 66
    Autor:innen:
  6. 175 Jahre Knoblauchsches Haus. Aus Tagebüchern und Akten des Familienarchivs. Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins 1935–1942 Kein Zugriff Seiten 67 - 206
    Autor:innen:
  7. Bildtafeln Kein Zugriff Seiten 207 - 287
    1. Dank Kein Zugriff
    2. Abkürzungen Kein Zugriff
    3. Bildnachweis Kein Zugriff
    4. Personenregister Kein Zugriff

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