Was ihr hört
Werke, was sie durch uns gewesen sein werden- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Musikalische Werke in der europäisch-amerikanischen Tradition sind zum Hören gedacht. Wo sehen wir das Musikhören aus Geschichte und Gegenwart? Welche Bilder und welche Sprache verwenden Hörende dabei? Und inwiefern sprechen sie sogar durch die Werke hindurch?
Ein starker musikalischer Schriftbegriff hat es mit sich gebracht, dass diese Fragen in der musikwissenschaftlichen Erforschung von Kunstmusik nicht im Zentrum stehen. Wichtige Ausnahmen bilden Rezeptionsästhetik und -geschichte, die sich mit Reaktionen auf Kunstwerke beschäftigen. Die Erfahrung des Hörens bestimmt jedoch nicht allein deren Rezeption, sondern auch die musikalische Interpretation und sogar den Vorgang der Komposition. Komponierende erschaffen Notentexte in Prozessen auditiver Erfahrung. Im Durchhören von Einfällen erarbeiten sie sich kontinuierlich ein Stück. Im Abgleich zwischen auditiver Imagination und realem Klangerleben übernimmt das kompositorische Hören die Funktion eines wichtigen Korrektivs. So ist das musikalische Kunstwerk insgesamt als ein Kommunikationsgeschehen lesbar, in dem verschiedene Gruppen von Hörenden miteinander interagieren.
Im Wiederlesen exemplarischer Stationen europäisch-amerikanischer Kunstmusik begibt sich das Buch auf eine ästhetische und musikphilosophische Suche nach den Spuren und Abdrücken, die hörende Subjekte in Werken hinterlassen.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-96707-523-6
- ISBN-Online
- 978-3-96707-524-3
- Verlag
- edition t+k, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 312
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 20
- À propos: Werk und Widerreden Kein Zugriff Seiten 21 - 32
- 1.1 Musikhören im / mit dem Bild Kein Zugriff
- 1.2 Komponisten als Autoren betrachten Kein Zugriff
- 1.3 Eindrücke des Komponierens Kein Zugriff
- 1.4 Das interpretari des Hörens Kein Zugriff
- 2.1 Eine dialektische Kunst des Hörens Kein Zugriff
- 2.2 Externalisierte Affekte Kein Zugriff
- 2.3 Reflexion – Selbstreflexion – meditatio mortis Kein Zugriff
- 2.4 Der Fortschritt der Werke Kein Zugriff
- 2.5 Identifikation und visuelle Übersetzung Kein Zugriff
- 2.6 Formbilder – Formen durchleben Kein Zugriff
- 3.1 Die exzentrische Positionalität des Menschen Kein Zugriff
- 3.2 Zentrischer Odysseus, Sirenen Kein Zugriff
- 3.3 Exzentrischer Narcissus, Echo(s) Kein Zugriff
- 3.4 Die Komposition auditiver Erfahrung: ›(zu-)hören‹ Kein Zugriff
- 3.5 Erfahrung auf zweiter Stufe Kein Zugriff
- 4.1 Aufführungen als Schichtungen von Erfahrungen Kein Zugriff
- 4.2 Die Suche nach dem Inhalt Kein Zugriff
- 4.3 Versuch über die musikalische Bedeutung Kein Zugriff
- 4.4 Form als Praktizieren von Beziehungen Kein Zugriff
- 4.5 Mehr an der Musik Kein Zugriff
- 5.1 Medien im Medium Kein Zugriff
- 5.2 Die Landkarten der Subjekte Kein Zugriff
- 5.3 Der Streit über das Mithören Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 273 - 302
- Abbildungen Kein Zugriff Seiten 303 - 308
- Namensregister Kein Zugriff Seiten 309 - 312





