
Kurt Meyer 1888–1944
Städtebauer in Köln und Moskau- Autor:innen:
- |
- Verlag:
- 2005
Zusammenfassung
Die Baugeschichte wäre unvollkommen geschrieben, würden wir uns nicht auch jener Architekten und Städtebauer erinnern, die nicht durch spektakuläre Theorien und Entwürfe hervortraten, aber doch Bedeutsames auf wichtigen Gebieten des architektonischen Schaffens leisteten. Eine solche Persönlichkeit war der Kölner Stadtbaumeister Kurt Meyer (1888–1944). Hierzulande ist er so gut wie unbekannt, in Russland dagegen ein Begriff. Denn wie kein anderer deutscher Architekt war er in der ersten Hälfte der 1930er Jahre mit der Generalplanung für Moskau verbunden und hat diese eine Zeitlang stark beeinflusst. Er war der einzige Ausländer, der wesentliche Inhalte des Generalplans für Moskau von 1935 vorbereitete und mitgestaltete und wohl überhaupt einer der bedeutendsten ausländischen Städtebau-Spezialisten in den 1930er Jahren in der Sowjetunion. Meyers Werk steht für eine der realistischen Methodik verpflichtete Stadtplanung. Im Bestreben, Kontinuität und Fortschritt zu vereinen, bewies er Gespür für die Realität urbanistischer Entwicklung. Im Sommer 1936 endet seine Arbeitsbiografie tragisch. Er wurde verhaftet und zur Zwangsarbeit in einem Lager verurteilt. Das Lager überlebte er nicht. Die Publikation unternimmt den Versuch, Kurt Meyers Lebensweg, der sich mit dem von Fritz Schumacher und Konrad Adenauer in Köln sowie von Ernst May, Hannes Meyer und Bruno Taut in Moskau überschnitt, detailliert zu rekonstruieren, seine Arbeitsbiografie und seine persönliche Lebensgeschichte nachzuvollziehen, sein Umfeld zu skizzieren und Einblick in städtebauliche Ideen aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu geben.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2005
- Copyrightjahr
- 2005
- ISBN-Print
- 978-3-86732-401-4
- ISBN-Online
- 978-3-86732-620-9
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 233
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorbemerkungen Kein Zugriff
- Familie und Ausbildung Kein Zugriff
- Erste Praxis als Architekt in Frankfurt am Main 1912–1915 Kein Zugriff
- Als Kriegsgegner im Ersten Weltkrieg Kein Zugriff
- Politische Tätigkeit für die Kölner USPD 1918–1920 Kein Zugriff
- Als Architekt bei der Kölner Eisenbahndirektion 1919–1921 Kein Zugriff
- Köln nach dem Ersten Weltkrieg – »Wettbewerb für den inneren Rayon der ehemaligen Befestigungswerke der Stadt Köln« 1919 Kein Zugriff
- Kurt Meyers Arbeitsbeginn im Stadterweiterungsbüro von Köln 1921 Kein Zugriff
- Teilnahme am »Wettbewerb für Vorentwürfe zu einem Bebauungsplan der Stadt Breslau und ihrer Vororte« 1921/22 Kein Zugriff
- Der Kölner Generalsiedlungsplan 1923 Kein Zugriff
- Teilnahme am »Wettbewerb für die neue Anger-Grünanlage in Frankfurt an der Oder« 1923 Kein Zugriff
- Die Meyers in der ersten Hälfte der 1920er Jahre Kein Zugriff
- Untitled Kein Zugriff
- Teilnahme an Städtebau- und Architekturwettbewerben 1926–1928 Kein Zugriff
- Die Meyers und ihr gesellschaftliches Engagement in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre Kein Zugriff
- Die Zeit der Weltwirtschaftskrise – Verhandlungen über eine Berufstätigkeit in Moskau – Abreise nach Moskau Kein Zugriff
- Städtebauliche Konzepte für die Hauptstadt Moskau um 1930 Kein Zugriff
- Kurt Meyers Arbeitsbeginn bei der Moskauer Gebietsabteilung für Kommunalwirtschaft im Herbst 1930 Kein Zugriff
- Die Familie Meyer Anfang 1931 Kein Zugriff
- Kurt Meyers Generalplan-Entwurf für Moskau vom Frühjahr 1931 Kein Zugriff
- Vorträge Kurt Meyers in Berlin und in Köln im Juni 1931 Kein Zugriff
- Das Juniplenum 1931 – ein Wendepunkt im sozialistischen Städtebau Kein Zugriff
- Der Beginn des Wettbewerbs zur Umgestaltung von Moskau im Herbst 1931 Kein Zugriff
- Eine Intrige gegen Ernst May Ende 1931 /Anfang 1932 Kein Zugriff
- Neunzehnhundertzweiunddreißig Kein Zugriff
- Kurt Meyers Wettbewerbsbeitrag für den Generalplan von Moskau 1932 Kein Zugriff
- Die Auswertung des Wettbewerbs 1932 Kein Zugriff
- Die russischen Fachleute der alten Schule Kein Zugriff
- Die staatlichen Architektur- und Planungswerkstätten – Kurt Meyer als Leiter der Planungswerkstatt Nr. 6 Kein Zugriff
- Die Arbeit der Planungswerkstatt Nr. 6 Kein Zugriff
- Der Moskauer Generalplan 1935 Kein Zugriff
- Die verschärfte politische Situation seit Ende 1934 Kein Zugriff
- Die Familie Meyer im ersten Halbjahr 1936 Kein Zugriff
- Der Stadterweiterungsplan für Kalinin (Tver’) von Kurt Meyer 1935/36 Kein Zugriff
- Der erste Moskauer Schauprozess vom 19. bis 24. August 1936 Kein Zugriff
- »Es traf uns wie ein Axthieb« Kein Zugriff
- Die Familie Kurt Meyers nach dessen Verhaftung Kein Zugriff
- Das letzte Lebenszeichen von Kurt Meyer und die Verhaftung Gertrud Meyers 1937 Kein Zugriff
- Das weitere Schicksal Kurt Meyers Kein Zugriff
- Gertrud Meyers Ausweisung und Inhaftierung Kein Zugriff
- Der Sohn der Meyers und der lange Weg der Rehabilitierung Kein Zugriff
- Die Bedeutung des Städtebauers Kurt Meyer Kein Zugriff
- Dokumente 1930–1935 Kein Zugriff
- Dokumente 1936–1957 Kein Zugriff
- Kurzbiografie Kurt Meyer Kein Zugriff
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff
- Quellen und Literatur Kein Zugriff





