Cover des Buchs: A Hierarchical Framework for Physical Human-Robot Interaction
, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

A Hierarchical Framework for Physical Human-Robot Interaction

Autor:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Heutzutage sind Roboter mehr als Maschinen, die nur die stets gleichen Bewegungen hinter Sicherheitszäunen ausführen. Moderne Roboter müssen mehrere komplexe Aufgaben erfüllen können, während sie mit dem Menschen zusammenarbeiten. Hierzu besitzen moderne Roboter häufig zwei Haupteigenschaften: eine erhöhte Vielseitigkeit durch eine große Anzahl von Gelenken und die Fähigkeit, den Umgebungskontakt durch Drehmoment/Kraftsensoren wahrzunehmen. Solche komplexen Roboter erfordern die Entwicklung von ausgefeilten Regelungsarchitekturen. In den letzten Jahren wurden viele Architekturen vorgeschlagen, die auf die durch die große Anzahl von Gelenken verursachte Redundanzproblematik zielen. Diese Architekturen (auch „Framework“ genannt) lösen das Redundanzproblem, indem sie verschiedene Aufgaben in einer hierarchischen, also priorisierten, Weise verarbeiten. Eine solche Priorisierung ist allerdings in Anwendungen problematisch, in denen der Roboter mehrere Einschränkungen gleichzeitig unbedingt einhalten muss, z.B. aus Sicherheitsgründen. Ein Sonderfall sind einseitige Einschränkungen wie z.B. Gelenkgrenzen oder Begrenzungen des Arbeitsraums. Um diese zu implementieren, beruhen aufgabenhierarchische Methoden auf der Aktivierung abstoßender Potentialfelder. Nachteilig ist dabei jedoch, dass diese je nach Roboterkonfiguration und Bewegungsgeschwindigkeit zu Schwingungen oder hohen Kräften des Roboters führen können. Diese Arbeit schlägt ein Framework vor, um verschiedene Aufgaben unter gleichzeitiger Einhaltung mehreren Einschränkungen umzusetzen. Ziel dieses Frameworks ist es, redundante Roboter in kollaborativen Szenarien zu steuern. Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, dass der Roboter auf physische Interaktion mit dem Menschen stets intuitiv und sicher reagiert: so darf der Roboter auf den Menschen keine hohen Kräfte ausüben oder mit unerwarteten Bewegungen auf äußere Kräfte reagieren. Das Framework verwendet neuartige Methoden, um Positions-, Geschwindigkeits und Beschleunigungsgrenzen im Gelenkraum sowie im kartesischen Raum einzuhalten. Eine vergleichende Studie von weit verbreiteten Algorithmen zur Redundanzauflösung, die auf Projektoren und quadratischer Programmierung beruhen, wird durchgeführt, um die gewünschte intuitive Reaktion auf externe Kräfte herzuleiten. Die Experimente wurden an einem redundanten kollaborativen Industrieroboter durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die vorgeschlagene Methode zur Grenzvermeidung eine stets sichere und erwartbare Reaktionen hervorruft, wenn der Mensch externe Kräfte ausübt. Dabei überschreitet der Roboter die festgelegten Grenzen nicht, während die vorgegebenen Aufgaben hierarchisch abgearbeitet werden.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Online
978-3-95900-762-7
Verlag
TEWISS, Garbsen
Reihe
Berichte aus dem imes
Sprache
Deutsch
Seiten
122
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Vorwort Kein Zugriff
    2. Kurzfassung Kein Zugriff
    3. Abstract Kein Zugriff
    4. Contents Kein Zugriff
    5. Nomenclature Kein Zugriff
    1. 1.1 Related work Kein Zugriff
    2. 1.2 Problem statement Kein Zugriff
    3. 1.3 Concept of hierarchical constraints/tasks framework Kein Zugriff
    4. 1.4 Contributions and overview Kein Zugriff
    1. 2.1 Impedance control Kein Zugriff
    2. 2.2 Task hierarchy based on null-space projectors Kein Zugriff
    3. 2.3 Task hierarchy based on Quadratic Programming (QP) Kein Zugriff
    4. 2.4 Mixed task hierarchy Kein Zugriff
    5. 2.5 Discussion Kein Zugriff
    1. 3.1 Potential field approach Kein Zugriff
    2. 3.2 Potential field approach with variable field force Kein Zugriff
    3. 3.3 Saturation in Joint Space method - SJS Kein Zugriff
    4. 3.4 Experiments and results Kein Zugriff
    5. 3.5 Discussion Kein Zugriff
    1. 4.1 Generalization of unilateral constraints Kein Zugriff
    2. 4.2 Inclusion of unilateral constraints in the task hierarchy based onnull-space projectors Kein Zugriff
    3. 4.3 Inclusion of unilateral constraints in the task hierarchy based onQuadratic Programming Kein Zugriff
    4. 4.4 Obstacle avoidance Kein Zugriff
    5. 4.5 Limitation for rotational coordinates Kein Zugriff
    6. 4.6 Simulations and experiments Kein Zugriff
    7. 4.7 Discussion Kein Zugriff
    1. 5.1 Time Invariant Motion Controller (TIMC) Kein Zugriff
    2. 5.2 Simulation and experiments Kein Zugriff
    3. 5.3 Discussion Kein Zugriff
    1. 6.1 The dynamically-consistent constrained task hierarchy solver (DCTS) Kein Zugriff
    2. 6.2 Simulation and experiments Kein Zugriff
    3. 6.3 Discussion Kein Zugriff
  1. 7 Summary Kein Zugriff Seiten 99 - 102
  2. Appendix Kein Zugriff Seiten 103 - 106
  3. Bibliography Kein Zugriff Seiten 107 - 120
  4. Curriculum Vitae Kein Zugriff Seiten 121 - 122