Die zfwu ist eine wissenschaftliche Fachzeitschrift. Durch ihre interdisziplinäre theoretische und praktische Ausrichtung an der Schnittstelle von Ökonomie und (praktischer) Philosophie stellt sie in erster Linie der Wissenschaft, aber auch interessierten Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschaft, Politik sowie anderen relevanten Institutionen ein wirtschaftsethisches Diskussionsforum auf hohem Niveau zur Verfügung. Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch.
In kaum einem anderen Bereich ist die Idee des Eigentums derart symbolisch aufgeladen wie bei der Restitution von Kulturgütern. Dabei können diese symbolischen Zuschreibungen recht widersprüchliche Formen annehmen. Neben der formalen juristischen...
Sophie Schönberger geht es in ihrem Text zu ›eingefrorener Zeit‹ um einschneidende Veränderungen von Eigentumsvorstellungen und deren Wirkungen in Diskursen um die Wiedergutmachung historischen Unrechts nach 1945 am Beispiel der Restitution...
Der Artikel argumentiert, dass im Fall von ›human remains‹ der Unterschied zwischen Eigentum und Eigentümer*in durch koloniale wissenschaftliche Praktiken im Kontext historischen Unrechts hervorgebracht wurde. Für Restitutionsprozesse ist...
John Stuart Mill betrachtete die Privateigentumsordnung im England des 19. Jahrhunderts als verheerend, aber reformierbar. Er argumentierte, dass sich die exklusive Aneignung von Grund und Boden nicht auf die gleiche Weise rechtfertigen lasse, wie...
Im aktuellen wirtschaftsethischen Diskurs wird die Genossenschaftsidee oft als ein positives Beispiel für eine moralisch wünschenswerte Form des Wirtschaftens angeführt. Die Idee genossenschaftlichen Eigentums selbst aber ist und war von Anfang...
Vor dem Hintergrund sich weiter zuspitzender sozialer und ökologischer Problemlagen steht auch die Frage der Eigentumsordnung auf der Tagesordnung. Besonders kontrovers diskutiert wird dabei die Rolle des Privateigentums für den Umgang mit den...
Das Papier führt zwei jüngere Beiträge von Karen Bradshaw und Sarah Vanuxem ein, die in unterschiedlicher Weise Eigentum nicht-menschlicher Entitäten begründen, und zwar als Eigentum von Ökosystemen am Land. Darauf aufbauend wird der eigene...