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Monographie Kein Zugriff

Frankreichs engagierte Intellektuelle

Von Zola bis Bourdieu
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Das Eingreifen der Intellektuellen in die Verhältnisse – eine französische Tradition.

In Frankreich haben seit Voltaire immer wieder charismatische Figuren kritisch in politisches Handeln eingegriffen. Zolas Intervention für den unschuldig verurteilten jüdischen Offizier Alfred Dreyfus entsprach insofern einer langen Tradition. Im Zuge der Dreyfus-Affäre identifizierten sich jedoch Hunderte von Wissenschaftlern und Schriftstellern mit Zola, sodass für die Akteure dieses kollektiven Engagements ein neuer Begriff geschaffen wurde, der des Intellektuellen. Dieser Begriff bezeichnet seither in Frankreich ange­sehene Schriftsteller und Gelehrte, die zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen Stellung beziehen. Intellektuelle griffen immer wieder ein, während des Ersten Weltkrieges, im Sinne des Pazifismus und des Antifaschismus in der Zwischenkriegszeit, für Widerstand oder Kollaboration während der Besatzungsperiode, gegen die Verletzung der Menschenrechte im Algerienkrieg, gegen eine neoliberale Wirtschaftsideologie. Im Fokus der Intellektuellen­geschichte lässt sich so die spannende Geschichte Frankreichs im 20. Jahr­hundert verfolgen.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8353-1048-3
ISBN-Online
978-3-8353-2236-3
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
288
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
    1. Die Entstehung des Begriffs in Frankreich Kein Zugriff
    2. Die Dominanz der Gelehrten in Deutschland Kein Zugriff
    3. Die Dominanz der Schriftsteller in Frankreich Kein Zugriff
    1. Die Aufklärer des 18. Jahrhunderts Kein Zugriff
    2. Voltaire als Vorbild Kein Zugriff
    3. Dichter als charismatische Figuren:Lamartine und Victor Hugo Kein Zugriff
    4. Die Intelligenz als Gruppe im 19. Jahrhundert Kein Zugriff
    1. Strukturelle Bedingungen Kein Zugriff
    2. Die historische Innovation von »J’accuse« Kein Zugriff
    3. Die Solidarisierung der Intellektuellen Kein Zugriff
    4. Die Debatte über die Legitimation desintellektuellen Engagements Kein Zugriff
    1. Spannungen im Dreyfus-Lager Kein Zugriff
    2. Die Formation des nationalistischen Lagers:Barrès und die Action française Kein Zugriff
    3. Die studentische Jugend und die Gruppedes ›dritten Weges‹ Kein Zugriff
    1. Unterschiedliche Einschätzungen derBedrohung durch Deutschland Kein Zugriff
    2. Die ›Union sacrée‹ Kein Zugriff
    3. Die Mobilisierung der Wissenschaftler Kein Zugriff
    4. Die nationalistischen Schriftsteller Kein Zugriff
    5. Implizite Kriegsidealisierung Kein Zugriff
    6. Realistische Schilderung der Kriegswirklichkeit Kein Zugriff
    7. Explizite Kriegsablehnung Kein Zugriff
    1. Der spontane Pazifismus und die Gründungder Kommunistischen Partei Kein Zugriff
    2. Barbusse und die Intellektuellenbewegung ›Clarté‹ Kein Zugriff
    3. Die Auseinandersetzung Barbusse – Rolland Kein Zugriff
    4. Der Rifkrieg: das Engagement der Surrealistenund der Gruppe ›Philosophies‹ Kein Zugriff
    5. Das nationalistische Lager: die Action française Kein Zugriff
    6. Plädoyer für die ›zivilisatorische Mission‹in den Kolonien Kein Zugriff
    7. Die N. R. F. – weder nationalistisch noch internationalistisch Kein Zugriff
    8. Julien Bendas Essay La trahison des clercs (1927) Kein Zugriff
    1. Der Bewusstseinswandel zu Beginn der 1930er-Jahre Kein Zugriff
    2. Sammelbewegungen als neueOrganisationsform der Intellektuellen Kein Zugriff
    3. Der Antifaschismus der Intellektuellen Kein Zugriff
    4. Die Stellungnahmen zum Äthiopienkrieg Kein Zugriff
    5. Die Bipolarisierung zur Zeit der Volksfront Kein Zugriff
    6. Solidarisierung mit den spanischen Republikanern Kein Zugriff
    7. Die neue faschistische extreme Rechteund der Spanische Bürgerkrieg Kein Zugriff
    8. Die traditionelle Rechte und Franco-Spanien Kein Zugriff
    9. Solidarisierung katholischer Intellektuellermit dem baskischen Volk Kein Zugriff
    10. Ausdifferenzierung des intellektuellen Feldes Kein Zugriff
    11. Aragon als Parteiintellektueller Kein Zugriff
    12. André Malraux als ›Weggefährte‹ Kein Zugriff
    13. André Gide, der unabhängige Intellektuelle Kein Zugriff
    1. Die Debatte über die ›schlechten Vorbilder‹ Kein Zugriff
    2. Die Logik der Kollaboration Kein Zugriff
    3. Die Intellektuellen des Vichy-Regimes Kein Zugriff
    4. Die Pariser Kollaboration Kein Zugriff
    5. Die N. R. F. unter Drieu La Rochelle Kein Zugriff
    6. Die Logik des Widerstands Kein Zugriff
    7. Verteidigung der geistigen Tradition Frankreichs Kein Zugriff
    8. Strukturen des Widerstands im Untergrund Kein Zugriff
    9. Der Widerstand des Freien Frankreich Kein Zugriff
    10. Die ›Säuberungen‹ von 1944/45 und dieVerantwortung der Intellektuellen Kein Zugriff
    1. Sartres Konzept einer ›engagierten Literatur‹ Kein Zugriff
    2. Der ›totale Intellektuelle‹ Kein Zugriff
    3. Die institutionelle Dimension Kein Zugriff
    4. Albert Camus Kein Zugriff
    5. Raymond Aron Kein Zugriff
    6. Die Intellektuellen der gaullistischen Bewegung Kein Zugriff
    7. ›Les Hussards‹ Kein Zugriff
    8. Die KP und die Intellektuellen Kein Zugriff
    1. Der Algerienkrieg und die Foltermethoden Kein Zugriff
    2. Die Parteiapparate und der Algerienkrieg Kein Zugriff
    3. Katholische Intellektuelle und derVerlag Seuil gegen die Folter Kein Zugriff
    4. Das Engagement der Editions de Minuit Kein Zugriff
    5. In der Tradition der Dreyfus-Affäre Kein Zugriff
    6. Die politische Dimension: das Jeanson-Netzwerk und das ›Manifest der 121‹ Kein Zugriff
    7. Sartres Antikolonialismus Kein Zugriff
    8. Raymond Arons realpolitische Position Kein Zugriff
    9. Camus’ Vorstellung eines Dritten Weges Kein Zugriff
    10. Die Folgen des Algerienengagements Kein Zugriff
    11. Strukturalismus und Dritte-Welt-Engagement Kein Zugriff
    12. Mai 68 Kein Zugriff
    13. Eine Revolte der Studenten Kein Zugriff
    14. Die Infragestellung der symbolischen Ordnung Kein Zugriff
    1. Sartre, Foucault, Bourdieu: vom ›universellen‹ zum ›spezifischen‹ Intellektuellen Kein Zugriff
    2. Das Schweigen der Intellektuellen? Kein Zugriff
    3. Heteronome Intellektuelle:›Medienphilosophen‹ und ›Experten‹ Kein Zugriff
    4. Bourdieu: Wissenschaft und Verpflichtung zur engagierten Intervention Kein Zugriff
  2. Fazit Kein Zugriff Seiten 237 - 246
    1. 1. Wissenschaftler, Schriftsteller, Intellektuelle Kein Zugriff
    2. 2. Die Vorgeschichte: von den Aufklärern zurBildung der sozialen Gruppe der Intelligenz Kein Zugriff
    3. 3. Die Geburt der ›Intellektuellen‹im Kontext der Dreyfus-Affäre Kein Zugriff
    4. 4. Von der Dreyfus-Affäre bis zum ›Großen Krieg‹ Kein Zugriff
    5. 5. Die Intellektuellen und der ›Große Krieg‹ Kein Zugriff
    6. 6. Die intellektuellen Debatten der 1920er-Jahre Kein Zugriff
    7. 7. Die Politisierung des intellektuellenFeldes der 1930er-Jahre Kein Zugriff
    8. 8. Extreme Fremdbestimmung:die Zeit der Besatzung (1940-1944) Kein Zugriff
    9. 9. Das intellektuelle Feld der Nachkriegszeitund die Hegemonie Sartres Kein Zugriff
    10. 10. Die Intellektuellen, der Algerienkrieg und Mai 68 Kein Zugriff
    11. 11. Epilog Kein Zugriff
    12. Fazit Kein Zugriff
  3. Bibliografie Kein Zugriff Seiten 269 - 282
  4. Register Kein Zugriff Seiten 283 - 288

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