Jürgen Habermas und der Papst
Glauben und Vernunft, Gerechtigkeit und Nächstenliebe im säkularen Staat- Autor:innen:
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
In der Gegenwartsgesellschaft dringe die Sprache des Marktes in alle Poren des Sozialen. Selbst unsere rationale Moral mit ihren reziproken Rechten und Pflichten sei dem merkantilen Vertragsprinzip nachgebildet. Darum bringt Habermas das Moralprinzip »Nächstenliebe« ins Spiel, das auch zentraler Gegenstand der ersten Enzyklika des neuen Pontifex ist, die weltweit hohe Aufmerksamkeit erregt. Habermas und der spätere Papst waren sich bei ihrem Zusammentreffen 2004 in der Gesellschaftsanalyse einig und auch darin, dass Gerechtigkeit hergestellt und darüber hinaus die Nächstenliebe angemahnt werden müsse. Unterschiedlich sehen beide allerdings die Rolle der Religion im säkularen Staat. Detlef Horster setzt sich in seinem Essay kritisch mit den beiden Positionen auseinander und fragt von einem sozialphilosophischen Standpunkt aus nach den Möglichkeiten und Grenzen religiöser Impulse für die Moral der Gegenwart.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2015
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-411-9
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0411-9
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- X-Texte zu Kultur und Gesellschaft
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 128
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Frontmatter Vollzugriff Seiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- Inhalt Vollzugriff Seiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- 1. Werteverfall oder Werterelativismus - was sind die Gründe? Kein Zugriff Seiten 13 - 32
- 2. Habermas und Putnam Kein Zugriff Seiten 33 - 40
- 3. Habermas und Benedikt XVI. Kein Zugriff Seiten 41 - 54
- 4. »Die jüdische Gerechtigkeits- und die christliche Liebesethik« (Habermas) Kein Zugriff Seiten 55 - 58
- 5. Gerechtigkeit, globale und lokale Kein Zugriff Seiten 59 - 76
- 6. Die Nächstenliebe Kein Zugriff Seiten 77 - 84
- 7. Das Verhältnis der Nächstenliebe zur Gerechtigkeit Kein Zugriff Seiten 85 - 90
- 8. Wo und wie lernt man, was man soll? Kein Zugriff Seiten 91 - 110
- 9. Resümee Kein Zugriff Seiten 111 - 114
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 115 - 116
- Literatur Kein Zugriff Seiten 117 - 126
- Dank Kein Zugriff Seiten 127 - 127
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 128 - 128





