
Fürst und Fürstin als Künstler
Herrschaftliches Künstlertum zwischen Habitus, Norm und Neigung- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Schriften zur Residenzkultur, Band 11
- Verlag:
- 2004
Zusammenfassung
Die Künste gehörten seit der Antike zu den wichtigsten Feldern herrschaftlicher Praxis, da erst ihre Kenntnis und Förderung den Typus des klugen, gebildeten Regenten zu sinnfälliger Anschaulichkeit verhalf. Von daher war es für Herrscher aller Zeiten eine Selbstverständlichkeit, Künstlern ein passendes Betätigungsfeld am Hof oder in der Stadt zu verschaffen. Ein Regent, der künstlerisch selbst tätig wird und dies noch dazu in aller Öffentlichkeit zelebriert, ist hingegen erklärungsbedürftig. Denn möchte man ein solches Verhalten nicht einfach nur als charakterliche Marotte, sondern als Ausdruck von Normen, Mustern und möglichen Topoi oder als Habitus bewerten, entstehen eine Reihe von Fragen und Problemen. Hier setzen die Beiträge des Buches an und nehmen erstmals aus einer interdisziplinären Perspektive heraus das nur wenig untersuchte Phänomen von zeichnenden, architekturentwerfenden, konstruierenden, drechselnden, stickenden oder komponierenden Fürsten und Fürstinnen diachron in den Blick. Zugleich gehen sie auf die damit verbundenen Theorien, Kategorien und historischen Habitus-Entwürfe ein. Der Fokus liegt dabei auf den Mitgliedern reichsunmittelbarer Familien, eigenständigen Territorialherren, Fürsten und Fürstinnen aus dem Alten Reich und den angrenzenden europäischen Ländern. Das Resultat sind neue Erkenntnisse zur Kunst-, Kultur- und Sozialgeschichte, aber auch zur materiellen Kultur höfischer Gesellschaften im Europa der Frühen Neuzeit.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2004
- Copyrightjahr
- 2004
- ISBN-Print
- 978-3-86732-278-2
- ISBN-Online
- 978-3-86732-677-3
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Reihe
- Schriften zur Residenzkultur
- Band
- 11
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 393
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort der Herausgeber Kein Zugriff
- Fürst und Fürstin als Künstler Kein Zugriff Seiten 11 - 27Autor:innen: |
- Kulturelle Produktion im höfischen Kontext Kein Zugriff Seiten 28 - 46Autor:innen:
- Zwischen Staatstugend und interesselosem Wohlgefallen Kein Zugriff Seiten 47 - 67Autor:innen:
- Kaiser Maximilians »enzyklopädischer Dilettantismus« Kein Zugriff Seiten 69 - 103Autor:innen:
- Optimo architecto und Duca artificere. Kein Zugriff Seiten 104 - 116Autor:innen:
- Türme und Territorium: Vincenzo Giustiniani als adeliger »Konzeptkünstler« Kein Zugriff Seiten 117 - 141Autor:innen:
- Zwischen Unterrichtung und künstlerischer Produktion Kein Zugriff Seiten 142 - 159Autor:innen:
- Der drechselnde Herrscher: fürstliche Drechselkunst Kein Zugriff Seiten 161 - 177Autor:innen:
- Lacca Povera und Découpure Kein Zugriff Seiten 178 - 197Autor:innen:
- Friedrich Christian von Sachsen lernt Zeichnen Kein Zugriff Seiten 199 - 218Autor:innen:
- »Die Dame die den Brief zerreißt« Kein Zugriff Seiten 219 - 238Autor:innen:
- »Mit Degen und Feder« Kein Zugriff Seiten 239 - 259Autor:innen:
- »alle seitten spyel erlernt« Kein Zugriff Seiten 261 - 282Autor:innen:
- Nach innen vernetzt, nach außen anonym Kein Zugriff Seiten 283 - 295Autor:innen:
- Herrscherliche Nähe und Distanz durch Musik und musikalische Praxis an italienisch-katholischen Höfen im deutschsprachigen Raum des 17. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 296 - 313Autor:innen: |
- »une musique assés comique« oder: Der Landgraf singt Kein Zugriff Seiten 314 - 339Autor:innen:
- Zwischen Staatsraison und Plaisir Kein Zugriff Seiten 340 - 354Autor:innen:
- Der Fürst als Tänzer: Prekäre Balance der Körper Kein Zugriff Seiten 355 - 363Autor:innen:
- Anhang Kein Zugriff Seiten 364 - 364
- Farbtafeln Kein Zugriff Seiten 365 - 386
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 387 - 392





