Sigmund Freuds erstes Land
Eine Kulturgeschichte der Psychotherapie in der Schweiz- Autor:innen:
- Reihe:
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
»Ich lasse mir das Partikelchen Schweiz gerne gefallen in dem Sinne, zu dem Sie mich angeleitet, als eine Huldigung des einzigen Landes, in dem ich reich begütert bin, Sinn und Gemüt starker Männer mir geneigt weiß.«
Sigmund Freud an Oskar Pfister
Die Schweiz galt lange als das Eldorado der Privatkliniken, in denen Menschen aus ganz Europa Heilung von seelischen Beschwerden suchten. Der Schweizer Paul Dubois war neben Freud als einer der prominentesten Psychotherapeuten international gefragt, und mit dem Zürcher Burghölzli unter Eugen Bleuler besaß die Schweiz eine der modernsten psychiatrischen Kliniken.
Für die theoretische Entwicklung der Psychotherapie spielt die Schweiz bis heute eine zentrale Rolle. Neben C.G. Jungs Analytischer Psychologie und Ludwig Binswangers Daseinsanalyse sind auch die Theorien Hermann Rorschachs und Jean Piagets weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden. Seither haben Schweizer Therapeuten wie Oskar Pfister, Gustav Bally, Raymond de Saussure, Jürg Willi, Paul Parin und viele andere wichtige Beiträge zur Theorie und Praxis geleistet.
Gut lesbar zeichnet der Autor im vorliegenden Buch erstmals die umfassende Geschichte der Psychotherapie und Psychoanalyse in der Schweiz nach – von den Anfängen des Gesundheitstourismus über das oft beschworene Drama Freud/Jung bis hin zur weltweiten Verbreitung der Schweizer Impulse.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2234-9
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6650-3
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 625
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- Kapitel 1: Vorgeschichte Kein Zugriff Seiten 15 - 36
- 2.1 Freuds einziges Land: Bleuler und sein Burghölzli Kein Zugriff
- 2.2 »Ich bin zuversichtlich, wir erobern bald die Psychiatrie«:Der künftige Konquistador wächst heran Kein Zugriff
- 2.3 Freud und Jung 1: Freunde Kein Zugriff
- 2.4 Hauptstadt der psychoanalytischen Bewegung Kein Zugriff
- 2.5 Freud und Jung 2: Feinde Kein Zugriff
- 3.1 Von Jung zu den Jungianern Kein Zugriff
- 3.2 Die Freudianer: Zaghafter Neubeginnund schwerwiegende neue Verluste Kein Zugriff
- 3.3 Binswanger kämpft mit dem philosophischen Teufelund unterliegt ihm Kein Zugriff
- 3.4 Neue Akteure: Die Psychoszene wird farbiger Kein Zugriff
- 4.1 Jung will die Psychotherapie vor den Nazis retten und versinktselbst im bräunlichen Sumpf Kein Zugriff
- 4.2 Prekäre Normalität in der Schweizund ein überforderter Luzerner Kongress Kein Zugriff
- 4.3 Um ihr Überleben zu sichern, zerstört sich die deutsche Psychoanalyse endgültig und der schweizerischen bleibt nur das Staunen Kein Zugriff
- 4.4 Im Auge des Wirbelsturms Kein Zugriff
- Streiflicht 1: Warum hat sich Jung derart verrannt?Und was lässt sich daraus lernen? Kein Zugriff
- Streiflicht 2: Die Schweizer Psychiatrie und Psychotherapie angesichtsvon Ethik und Staatsräson Kein Zugriff
- Streiflicht 3: Öffentliche Irrenhäuser und private Kliniken Kein Zugriff
- 5.1 Die deutsche Katastrophe und ihr grandioser Schweizer Interpret Kein Zugriff
- 5.2 Schüler und Lehrer tauschen ihre Rollen, wenn auch nicht für lange Kein Zugriff
- 5.3 Jungs Schüler trotzen ihrem Meister ein Institut ab Kein Zugriff
- 5.4 Streit unter Daseinsanalytikern. Heidegger salbt Boss zum wahren Propheten Kein Zugriff
- 5.5 Der Psychoboom wirft seine Schatten voraus Kein Zugriff
- 5.6 Die goldenen Jahre des Psychoanalytischen Seminars Zürich Kein Zugriff
- 6.1 Die nichtärztlichen Psychotherapeutenorganisieren sich erstmals, aber Einigkeit herrscht keine Kein Zugriff
- 6.2 Der Gesetzgeber beginnt,sich für die Psychotherapie zuständig zu fühlen Kein Zugriff
- Siglen Kein Zugriff
- Zitierte Literatur Kein Zugriff
- Weiterführende Literatur Kein Zugriff
- Mein Dank gilt … Kein Zugriff Seiten 621 - 625





