Im Anfang war die Schrift
Sigmund Freud und die Jüdische Bibel. Beiheft 29 zum Jahrbuch der Psychoanalyse- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Keinen Text hat Freud in seinen Schriften und Briefen häufiger zitiert als die Jüdische Bibel. Doch mehr noch: Er hat sein geistiges Leben mit der Lektüre der Bibel begonnen – denkt man an die frühe gemeinsame Lektüre mit seinem Vater in der Philippson-Bibel – und sich im Mann Moses und die monotheistische Religion am Ende seines Lebens erneut mit der jüdischen Schrifttradition auseinandergesetzt. Trotz aller Ambivalenz, seiner Ablehnung der osteuropäischen Herkunft der Eltern während seiner Adoleszenz und seines Glaubensverlusts blieb die Jüdische Bibel für Freud ein zentraler Bezugspunkt gerade in Krisenzeiten. Wolfgang Hegener macht Freuds Leben als permanentes Ringen um eine eigene Position in Reflexion seiner jüdischen Herkunft begreifbar. Auf profunde Weise erschließt er den Einfluss der biblischen und rabbinischen Bildungs- und Schrifttradition des Judentums auf Leben und Werk Freuds. So wird eine im deutschsprachigen Raum lange vernachlässigte Dimension des Freud’schen Werkes wieder zugänglich.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3213-3
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7942-8
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Jahrbuch der Psychoanalyse. Beihefte
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 499
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Im Anfang: Die Widmung (Almuth Sh. Bruckstein) Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 42
- Einleitung Kein Zugriff
- Genealogische Szenen: Die Philippson-Bibel im Besitz der Familie Freud Kein Zugriff
- Einträge aus dem Jahr 1856: Tod, Geburt, Beschneidung und erste Zähne Kein Zugriff
- Jacob Freuds Widmungsschreiben Kein Zugriff
- Nachtrag: Sünde, Frevel und Rauch – ein Geburtstagsbrief an Alexander Freud Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Von der »Heiligen Schrift« zum »Buch der Bücher« Kein Zugriff
- Bibelübersetzung als christlich-koloniales Projekt im Protestantismus Kein Zugriff
- Deutsch-jüdische Bibelübersetzungen im Kontext Kein Zugriff
- Ludwig Philippson und sein Bibelwerk Kein Zugriff
- Freuds Besuch einer jüdischen Privatvolksschule Kein Zugriff
- Freuds Gymnasialzeit Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- 1856–1900: Zwischen Glaube und Unglaube Kein Zugriff
- 1900–1939: Götzendienst und Wiederannäherung an das väterliche Erbe Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Zur Strukturähnlichkeit von talmudischer Textlesung und psychoanalytischer Traumdeutung Kein Zugriff
- Der Mann Moses und die monotheistische Religion: Ein säkular-psychoanalytischer Midrasch Kein Zugriff
- Häufig zitierte Literatur Kein Zugriff
- In dieser Arbeit erwähnte historische Bibelausgaben in der zeitlichen Reihenfolge ihres Erscheinens (mit Ausnahme der Ausgabe der Philippson-Bibel) Kein Zugriff
- Historische Quellen und Literatur Kein Zugriff
- Sigmund Freud: Werke, Briefe, Briefwechsel Kein Zugriff
- Allgemeine und Sekundärliteratur Kein Zugriff
- Abbildungen Kein Zugriff Seiten 491 - 492
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 493 - 499





