Szene & Tribunal - Orte der "Wertschöpfung"?
- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Wertewelten, Band 2
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Szene und Tribunal – zwei Orte an denen Werte verhandelt und kommuniziert werden. Nicht nur in Schillers Ballade Die „Kraniche des Ibykus“, sondern ganz allgemein und bis in die Gegenwart.
„Wertewelten“ ist den mentalen Topographien dieser beiden Spielorte nachgegangen und hat hierzu Experten aus dem Bereich des Theaters und des Gerichts eingeladen. Insbesondere interessieren uns Momente des Umschlags, Momente, in denen die Szene zum Tribunal wird, oder auch jene, in denen das Tribunal zur Szene mutiert und nicht nur Werte, sondern auch Emotionen und Energien freigesetzt werden.
Ziel des Projekts „Wertewelten“ ist es, verschiedene in ihrer charakteristischen Denkweise begründete Wertesysteme einander gegenüberzustellen und ihre Spezifika zu erkunden. Statt ein abstraktes Modell zu konstruieren, das auf die Etablierung globaler Standards abzielt, liegt der Schwerpunkt auf der sprachlichen Vermittlung und Konstruktion von Werten – auch mit Blick auf deren substanzielle kulturelle Unterschiede bzw. Ähnlichkeiten. Das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6699-7
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3177-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Wertewelten
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 184
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Vorwort: Szene und Tribunal Kein Zugriff Seiten 9 - 10 FRANK BAASNER
- Die Tribunalisierung des Weltverständnisses. Zur rechtlich vermittelten Konstruktion von Weltwissen und Weltvorstellung Kein Zugriff Seiten 11 - 22 Heinz-Dieter Assmann
- Inszenierte Wahrheit: Die Gerechtigkeit als schöner Schein Kein Zugriff Seiten 23 - 32 Jürgen Wertheimer
- Bei uns hat der größte Wert den kleinsten Preis Kein Zugriff Seiten 33 - 42 Marlene Streeruwitz
- Wertekonflikte in der multikulturellen Gesellschaft – Die Gleichberechtigung der Geschlechter als Zerreißprobe Kein Zugriff Seiten 43 - 54 Seyran Ates
- Werteästhetiken – auf Abweichungskurs in der Literatur und im Recht Kein Zugriff Seiten 55 - 64 Anne-Katrin Lorenz, Alexander Baur
- Zeugen und Gesellschaft. Überlegungen zu Jayne Taylors Ubu and the Truth Commission (1997) und Peter Weiss’ Die Ermittlung (1965) Kein Zugriff Seiten 65 - 76 Carlotta von Maltzan
- Truth Commissions as a New Form of Public Tribunals: The Case of the Truth and Reconciliation Commission in South Africa Kein Zugriff Seiten 77 - 84 Elmar G. M. Weitekamp, Stephan Parmentier, Hans-Jürgen Kerner
- Die Schaubühne als moralische Anstalt oder das Scheitern des Tribunals Kein Zugriff Seiten 85 - 94 Chetana Nagavajara
- Ein NS-Prozess als Prüfstein aufklärerischer Werte. Zu Bernhard Schlinks Roman Der Vorleser Kein Zugriff Seiten 95 - 104 Ihmku Kim
- Die politische Szene als Welttheater Kein Zugriff Seiten 105 - 110 Mohammed Benmoussa
- Le Procès du pilon. Vom Palaver zum Tribunal: „Le monde a changé, autrefois on n’avait pas besoin d’un tribunal“ Kein Zugriff Seiten 111 - 118 Mamadou Diop
- Tribunal am Scheidepunkt der Kulturen am Beispiel von Ousmane Goundiams Werk Le Procès du pilon Kein Zugriff Seiten 119 - 128 Amadou Oury Ba
- Wiederherstellung der Gerechtigkeit: Phantastische Wunschbilder in den japanischen Fernsehserien Mito-kōmon, Der wilde Shōgun und Die zuverlässigen Auftragsmörder Kein Zugriff Seiten 129 - 138 Teruaki Takahashi
- Die Klage und Anklage einer geprügelten Frau Kein Zugriff Seiten 139 - 144 Mun-Yeong Ahn
- Trials and Justice in Eighteenth-Century China: The Imperial Household Tribunal Kein Zugriff Seiten 145 - 160 Roger Greatrex
- Ansichten eines Dilemmas. Zum Wert des Lebens vor Gericht (Sokrates, Jesus von Nazareth, Gottfried von Berlichingen, Galileo Galilei) Kein Zugriff Seiten 161 - 182 Arata Takeda
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 183 - 184





