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Chantal Akerman: JEANNE DIELMAN

Autor:innen/Herausgeber:innen:
Reihe:
Film-Lektüren, Band 9
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

"For the first time in 70 years the Sight and Sound poll has been topped by a film directed by a woman – and one that takes a consciously, radically feminist approach to cinema. Things will never be the same." Laura Mulvey Im Dezember 2022 wurde in der alle zehn Jahre stattfindenden Umfrage von Sight and Sound überraschend Chantal Akermans "Jeanne Dielman" (1975) zum "besten Film aller Zeiten" gewählt. Mit ihren rituell ausgeführten, repetitiven Gesten produzieren die Figur Jeanne Dielman und ihre Darstellerin Delphine Seyrig nicht nur ein Bild von sich selbst – ein Bild, das jedem unterstellenden Blick standhält –, sondern machen auch ein in den Privatbereich abgeschobenes Arbeitsfeld öffentlich: die unbezahlte, weil unzahlbare Haus- und Sorgearbeit. Durch eine einzigartige Verklammerung von Film(-arbeit) und Hausarbeit bildet "Jeanne Dielman" ein Bollwerk gegen die Kapitalisierung von Lebenszeit und ermöglicht im geteilten Kinoerlebnis den Fokus auf jene Dinge zu lenken, die den feinen und schließlich entscheidenden Unterschied machen. Insofern hat der Film nichts von seiner damaligen Schlagkraft eingebüßt: "It felt as though there was a before and after Jeanne Dielman just as there had once been a before and an after Citizen Kane" (Laura Mulvey). Im Gegenteil: Die stille Revolution, die der Film anstößt, scheint ihr volles Potenzial erst in der Zwischenzeit entwickelt zu haben.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-96707-997-5
ISBN-Online
978-3-96707-998-2
Verlag
edition t+k, München
Reihe
Film-Lektüren
Band
9
Sprache
Deutsch
Seiten
90
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
    1. 1.1. Gestaltungsspielräume wider den »male gaze«: Porträt, Genrebild und Stillleben Kein Zugriff
    2. 1.2. Gegen die Unterstellung von Sichtweisen: Aufmerksamkeit und Nähe statt Identifikation Kein Zugriff
    1. 2.1. Film- und Hausarbeit: Zeitliche Verbindlichkeit, Serialität und die Logik des Spurlosen Kein Zugriff
    2. 2.2. Die stumme Sprache der Gesten: Hausarbeit und Schauspiel als performative Praxis Kein Zugriff
    1. 3.1. Freigesetzte Zeit: Zeitgestaltungen und die Produktion von Sinn Kein Zugriff
    2. 3.2. Die Verletzlichkeit des Gegenübers: Beziehung und Solidarisierung statt Autonomie Kein Zugriff
  2. 4. Register Kein Zugriff Seiten 89 - 90

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