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Monographie Kein Zugriff

Delinquenz als Schicksal?

Zur Stabilität delinquenter Verhaltensmuster vor dem Hintergrund der Kontrolltheorien
Autor:innen:
Reihe:
Kriminalsoziologie, Band 1
Verlag:
 2013

Zusammenfassung

„Delinquenz als Schicksal“ unterzieht die für die moderne Kriminologie zentrale Selbstkontrolltheorie von Gottfredson/Hirschi einer kritischen Analyse und entwickelt auf dieser Grundlage aus der Übertragung zweier wesentlicher Begriffe der Anthropologie Arnold Gehlens auf das Selbstkontrollkonzept das Modell der plastischen Selbstkontrolle. Dieses Modell stellt einen kausalen Zusammenhang zwischen der Stabilität der Lebensbedingungen einer Person und deren Fähigkeit zur Selbstkontrolle her und ist mit den Erkenntnissen der Lebenslaufforschung vollständig kompatibel, ohne die empirisch vielfach belegten Kernannahmen der Selbstkontrolltheorie aufzugeben.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2013
ISBN-Print
978-3-8487-0562-7
ISBN-Online
978-3-8452-4835-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Kriminalsoziologie
Band
1
Sprache
Deutsch
Seiten
394
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
      1. Erster Teil: Die Invarianzhypothese Kein Zugriff Seiten 13 - 21
      2. Zweiter Teil: Die Age-Crime-Debate Gottfredson/Hirschi vs. Sampson und Laub Kein Zugriff Seiten 21 - 23
    1. Fragestellung und Aufbau der Arbeit Kein Zugriff Seiten 23 - 26
      1. Das Wesen der Kriminalität aus klassischer Sicht Kein Zugriff Seiten 27 - 30
      2. Die Begriffe „crime“ und „criminality“ Kein Zugriff Seiten 30 - 32
      1. Die Veränderung der Perspektive: der biologistische Positivismus Kein Zugriff Seiten 32 - 34
      2. Der psychologische, ökonomische und soziologische Positivismus Kein Zugriff Seiten 34 - 41
      1. Die Merkmale des „Ordinary Crime“ Kein Zugriff Seiten 41 - 45
      2. Das Konzept der Selbstkontrolle Kein Zugriff Seiten 45 - 48
      3. Die „delinquente Persönlichkeit“ Kein Zugriff Seiten 48 - 50
      4. Die Quellen der Selbstkontrolle Kein Zugriff Seiten 50 - 56
      5. Das Stabilitätspostulat und die Rolle der Gelegenheiten Kein Zugriff Seiten 56 - 59
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 59 - 62
    1. Die „General Theory “ von Jeremy Bentham Kein Zugriff Seiten 63 - 66
    2. Die „Sanction Systems“ nach Bentham Kein Zugriff Seiten 66 - 68
    3. „Certainty, severity, celerity“ – Dimensionen der Wirksamkeit Kein Zugriff Seiten 68 - 70
      1. Vier Formen der Bindung Kein Zugriff Seiten 70 - 76
      2. Hirschis Einfluss auf die GTC Kein Zugriff Seiten 76 - 78
      1. Zur Tautologie des Selbstkontrollkonzeptes Kein Zugriff Seiten 79 - 81
      2. Die Rolle der Gelegenheiten Kein Zugriff Seiten 81 - 82
      3. Das „Versatility Construct“ Kein Zugriff Seiten 82 - 83
      4. Analyse und Kritik der GTC durch Stephan Schulz Kein Zugriff Seiten 83 - 84
    1. Das Stabilitätspostulat und die Altersverteilung der Kriminalität Kein Zugriff Seiten 84 - 86
      1. Der Begriff „crime“ in der GTC Kein Zugriff Seiten 87 - 90
      2. Der Begriff der „Gelegenheit“ Kein Zugriff Seiten 90 - 91
        1. Zur Etymologie des Begriffes „Selbstkontrolle“ Kein Zugriff
        2. Der Begriff der Selbstkontrolle bei Gottfredson und Hirschi Kein Zugriff
        3. Das Verhältnis der etymologischen Begriffsdeutung der „Selbstkontrolle“ zum Verständnis von „self-control“ in der GTC Kein Zugriff
          1. Die „zeitliche Dimension“ der Selbstkontrolle Kein Zugriff
          2. Exkurs: Opportunismus und der Begriff der Gelegenheiten Kein Zugriff
        1. Selbstkontrolle und „cognitive skills“ (Intelligenz) Kein Zugriff
          1. Zur Rationalität des Benthamschen Handlungsmodells Kein Zugriff
          2. Emotionale Argumente und das Selbstkontrollkonzept Kein Zugriff
          3. Zum Begriff des Egozentrismus Kein Zugriff
          4. Selbstkontrolle und Stabilität sozialer Beziehungen Kein Zugriff
          1. Irritation, Affektentladung und Selbstkontrolle Kein Zugriff
          2. Frustrationstoleranz und Selbstkontrolle Kein Zugriff
          3. Risikobereitschaft und Selbstkontrolle Kein Zugriff
        2. Zusammenfassende Betrachtung der Elemente der Selbstkontrolle Kein Zugriff
        1. Zur Wirkung von Bestrafungen auf die Persönlichkeit Kein Zugriff
        2. Zur Begründbarkeit des Stabilitätspostulates Kein Zugriff
      1. Das deduktiv-nomologische Modell Kein Zugriff Seiten 149 - 151
      2. Das Explanandum: „crime“ Kein Zugriff Seiten 151 - 153
      3. Das Explanans Kein Zugriff Seiten 153 - 156
      4. Die empirische Überprüfbarkeit von Explanans und Explanandum Kein Zugriff Seiten 156 - 159
      1. Die rational-utilitaristische Logik und das Konzept der Selbstkontrolle Kein Zugriff Seiten 159 - 166
      2. Die unklare Rolle der Gelegenheiten Kein Zugriff Seiten 166 - 167
      3. Das Selbstkontrollkonzept – ein Reiz-Reaktions-Schema? Kein Zugriff Seiten 167 - 169
      4. Das Stabilitätspostulat der Selbstkontrolle Kein Zugriff Seiten 169 - 170
      1. Die Selbstkontrollskala nach Grasmick et al Kein Zugriff Seiten 171 - 177
      2. Das Verhältnis Selbstkontrolle zu Devianz/Delinquenz in empirischen Studien Kein Zugriff Seiten 177 - 181
      1. Die Frage der Dimensionalität Kein Zugriff Seiten 181 - 182
      2. Empirische Befunde zum Stabilitätspostulat Kein Zugriff Seiten 182 - 186
      1. Langzeitstudien zum Thema „Parenting“ und Selbstkontrolle Kein Zugriff Seiten 186 - 189
      2. Querschnittsstudien zum Thema „Parenting“ und Selbstkontrolle Kein Zugriff Seiten 189 - 193
      3. „Parenting“ und Selbstkontrolle Kein Zugriff Seiten 193 - 195
    1. Zum empirischen Status der GTC Kein Zugriff Seiten 195 - 196
    1. Sampson/Laub und die Frage der kriminologischen Perspektive Kein Zugriff Seiten 197 - 201
      1. Der Anomiegedanke nach Durkheim Kein Zugriff Seiten 201 - 208
      2. Die Kontrolltheorie von Reiss Kein Zugriff Seiten 208 - 213
      3. Die interaktionale Kontrolltheorie von Thornberry Kein Zugriff Seiten 213 - 217
      1. Theoretische Kernannahmen Kein Zugriff Seiten 217 - 218
      2. „Trajectories“, „Transitions“ und „Turning Points“ Kein Zugriff Seiten 218 - 220
      3. Akkumulation von sozialem Kapital und Mediatisierung von Nachteilen Kein Zugriff Seiten 220 - 222
      4. Der interaktionistische Aspekt der Delinquenz und die Mediatisierungsthese Kein Zugriff Seiten 222 - 224
      5. Empirische Ergebnisse des Lebenslaufansatzes nach Sampson und Laub Kein Zugriff Seiten 224 - 226
      6. Die interaktionistische Komponente der AGTISC Kein Zugriff Seiten 226 - 229
    2. Fazit: Menschenbild und Delinquenzverständis des altersgestuften Modells der Delinquenzentwicklung Kein Zugriff Seiten 229 - 232
      1. Fragestellung und theoretischer Hintergrund Kein Zugriff Seiten 233 - 235
      2. Methodischer Aufbau und Durchführung der Befragung Kein Zugriff Seiten 235 - 238
      3. Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 238 - 240
      4. Zur Persistenz delinquenten Verhaltens in der BLDL Kein Zugriff Seiten 240 - 243
    1. Die Tübinger Jungtäter-Vergleichsuntersuchung (TJVU) als Langzeitstudie zu den theoretischen Annahmen der AGTISC Kein Zugriff Seiten 243 - 246
    1. Die theoretische Lage Kein Zugriff Seiten 247 - 250
    2. Zum Problem der Delinquenzneigung als „latent trait“ Kein Zugriff Seiten 250 - 253
    3. Die empirische Lage Kein Zugriff Seiten 253 - 256
      1. Emile Durkheim und das soziologische Menschenbild Kein Zugriff Seiten 257 - 259
      2. Die Bestimmungen sozialen Handelns nach Max Weber Kein Zugriff Seiten 259 - 262
      3. Die normativistische Handlungstheorie von Talcott Parsons Kein Zugriff Seiten 262 - 265
      1. Die klassische (ökonomische) Theorie der Rational Choice: Hobbes, Bentham, Beccaria Kein Zugriff Seiten 265 - 267
      2. Moderne Weiterentwicklungen des Rational Choice-Ansatzes Kein Zugriff Seiten 267 - 270
      1. Unterschiede und Gemeinsamkeiten – die Annäherung der Perspektiven Kein Zugriff Seiten 270 - 282
      2. Subjektive und objektive Rationalität Kein Zugriff Seiten 282 - 287
      3. Fazit: Kompatibilität und Menschenbilder der soziologischen Handlungstheorien und der Theorien der Rational Choice Kein Zugriff Seiten 287 - 290
      1. Zur Kompatibilität zwischen AGTISC und einer RREEMM-basierten Variante der GTC Kein Zugriff Seiten 290 - 297
      2. Vergleich der Sozialisationstheorien der GTC und der AGTISC Kein Zugriff Seiten 297 - 301
      3. Schlussfolgerungen zu einer Weiterentwicklung der kontrolltheoretischen Perspektive Kein Zugriff Seiten 301 - 308
      1. Zur Rolle der Eintrittswahrscheinlichkeiten Kein Zugriff Seiten 309 - 313
      2. Devianz und Delinquenz unter Berücksichtigung von Eintrittswahrscheinlichkeiten Kein Zugriff Seiten 313 - 319
      3. Ein Beispiel: Legale Erwerbstätigkeit und Selbstkontrolle Kein Zugriff Seiten 319 - 321
      1. Die Anthropologie Gehlens: eine Einordnung Kein Zugriff Seiten 321 - 325
      2. Der Mensch: das handelnde Wesen Kein Zugriff Seiten 325 - 329
      3. Antriebsleben und Handlung Kein Zugriff Seiten 329 - 332
      4. Der Hiatus Kein Zugriff Seiten 332 - 335
      5. Die Hintergrundserfüllung Kein Zugriff Seiten 335 - 339
      6. Hintergrundserfüllung und Selbstkontrolle Kein Zugriff Seiten 339 - 344
      7. Sozialisationstheoretische Rückschlüsse aus dem Modell der Hintergrundserfüllung Kein Zugriff Seiten 344 - 345
      8. Zur Stabilität der Bedürfniserfüllungslagen delinquenter Handlungen Kein Zugriff Seiten 345 - 346
      9. Zur Kompatibilität zwischen Gehlens Anthropologie und der Rational Choice-Theorie Kein Zugriff Seiten 346 - 351
    1. Die Dynamisierung der Selbstkontrolle Kein Zugriff Seiten 351 - 354
    2. Totale Dynamik? Zur stabilisierenden Wirkung von Erfahrungswerten Kein Zugriff Seiten 354 - 360
      1. Das Menschenbild Kein Zugriff Seiten 360 - 361
      2. Das sozialisationstheoretische Modell Kein Zugriff Seiten 361 - 362
      3. Der Begriff der Delinquenz Kein Zugriff Seiten 362 - 363
      4. Die Delinquenzneigung Kein Zugriff Seiten 363 - 369
      5. Plastische Selbstkontrolle und der Peak der Delinquenzbelastung in der Adoleszenz Kein Zugriff Seiten 369 - 371
      6. Zur Erklärungsreichweite des Modells der plastischen Selbstkontrolle Kein Zugriff Seiten 371 - 372
      1. Items zur Stabilität sozialer Bedürfniserfüllungslagen und sozialer Regeln Kein Zugriff Seiten 372 - 377
      2. Items zur Stabilität materieller Bedürfniserfüllungslagen Kein Zugriff Seiten 377 - 379
      3. Items zur Existenz und Stabilität von Regeln der Konsequenzenkalkulie Kein Zugriff Seiten 379 - 380
  2. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 381 - 390
  3. Bibliographie Kein Zugriff Seiten 391 - 394

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