
Buchmalerei und Frauenmystik in Zürich um 1300
Eine Spurensuche- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Um 1300 erblühte Zürich als Zentrum der Buchkunst. Ausgangspunkt dieses Buchs ist eine Serie von Bildinitialen aus einem Antiphonar aus dem Dominikanerinnenkonvent von Oetenbach in Zürich. Die auf die Verehrung des Evangelisten Johannes ausgerichtete Ikonographie, interpretierbar über Predigten der für Oetenbach zuständigen Zürcher Dominikaner, gilt als seltenes Zeugnis der Zürcher Buchkunst zur Zeit der Manessischen Liederhandschrift. Im zweiten Teil stehen die Bildminiaturen des «Minnemeisters» im Mittelpunkt, der wohl identisch ist mit dem 1. Nachtragsmaler der Manessischen Liederhandschrift. Mit dem Agnes-Zyklus im Antiphonar St. Georgen 5 (Karlsruhe) und einem Katharinen-Vita-Fragment (Frauenfeld) erweist er sich als origineller Künstler, der für seine Bilderfindungen Motive der profanen Minne ins Sakrale der Christusminne überführte, die bis ins folgende Jahrhundert nachhallten.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-7965-5449-0
- ISBN-Online
- 978-3-7965-5470-4
- Verlag
- Schwabe, Basel / Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 102
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Dreizehn Fragmente eines Antiphonars für die Klosterfrauen von Oetenbach in Zürich Kein Zugriff
- Die Fragmente des dominikanischen Antiphonars aus dem Konvent von Oetenbach in der bisherigen kunsthistorischen «fortuna critica» Kein Zugriff
- Der Meister des Oetenbacher Antiphonars, ein in der Wand- und Glasmalerei bewanderter Buchmaler in Zürich Kein Zugriff
- Die Stifter und die Provenienz aus dem Dominikanerinnenkloster Oetenbach in Zürich Kein Zugriff
- Der Bildzyklus als Zeugnis dominikanischer Mystik in Zürich um 1300 Kein Zugriff
- Der Minnemeister, ein Buchmaler aus dem Umkreis des Buchmalerkollektivs der Manesse-Liederhandschrift Kein Zugriff
- Sakrale Minne in liturgischen Büchern und in der erbauenden Literatur. Ihre Deutung im Lichte der dominikanischen Frauenmystik um 1300 Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 96 - 100





