Zeitgefühle – Wie die DDR ihre Zukunft besang
Eine Emotionsgeschichte- Autor:innen:
- Reihe:
- Histoire, Band 180
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
»Wir singen schon heute die Lieder von Morgen« erklang es 1964 auf dem Deutschlandtreffen der Jugend in Ostberlin. Mit neuen Liedern legte die DDR ihren Kindern und Jugendlichen die Hoffnung auf eine bessere sozialistische Zukunft in den Mund und wollte sie auf emotionaler Ebene den »Hausherren von Morgen« einschreiben. Die DDR als »modernes Zeitregime« gedacht, erzählt Juliane Brauer die Geschichte einer versprochenen Zukunft und der Folgen ihrer Nichteinlösung. Denn anfängliche Fortschrittsgläubigkeit wurde abgelöst von Misstrauen und Enttäuschung über eine Jugend, die ihre eigenen Träume hatte. Deutlich wird hierbei, wie sich die erwünschten Gefühle von Vertrauen und Heimatliebe um konkrete sozialistisch geprägte Vorstellungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gruppieren lassen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8376-5285-7
- ISBN-Online
- 978-3-8394-5285-1
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Histoire
- Band
- 180
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 430
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Singen, Fühlen und Erziehen. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 38
- Neues fühlen. Nachkriegsjahre (1945-1949) Kein Zugriff Seiten 39 - 114
- Zukunft fühlen. Jugendtreffen 1950/1951 Kein Zugriff Seiten 115 - 140
- Patriotisch fühlen. 1952-1961 Kein Zugriff Seiten 141 - 208
- Vertrauen fühlen. Die Jahre 1961-1965 Kein Zugriff Seiten 209 - 252
- Authentisch fühlen. Die FDJ-Singebewegung 1960-1973 Kein Zugriff Seiten 253 - 320
- Selbstbewusstsein fühlen. Das Jahr 1973 Kein Zugriff Seiten 321 - 348
- Zukunft als Programm. Fazit und Ausblick Kein Zugriff Seiten 349 - 368
- Anhang Kein Zugriff Seiten 369 - 430





