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Monographie Kein Zugriff

Gegen die Normativität in der Psychoanalyse

Autor:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Die Psychoanalyse ist mit rapiden Veränderungen in den zeitgenössischen Familien- und Beziehungsformen konfrontiert. Eine zu normative Auslegung verschiedener Konzepte von Freud und Lacan verhindert jedoch, dass der faktischen Vielfalt von Liebes- und Familienleben theoretisch und klinisch angemessen Rechnung getragen werden kann. Begriffe wie »der Ödipuskomplex und sein Untergang« oder »reife genitale Sexualität« sind nicht ausreichend, um das psychische Geschehen und seine Interaktionen zu fassen. Susann Heenen-Wolff eröffnet neue, vielversprechende Perspektiven, um zeitgenössische Formen des Sexuallebens zu verstehen.

In ihrem innovativen Plädoyer gegen die Normativität in der Psychoanalyse hinterfragt die Autorin auch die kulturellen, historischen und wissenschaftstheoretischen Bedingungen, im Rahmen derer das psychoanalytische Wissen entstanden ist, sowie dessen Verwaltung in den psychoanalytischen Institutionen. Die engagierten Ausführungen der Autorin machen deutlich, wie wichtig es ist, in Zukunft allzu einfache Schemata zurückzulassen, um den Herausforderungen unserer Lebenswelt gewachsen zu bleiben.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2018
Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-8379-2795-5
ISBN-Online
978-3-8379-7423-2
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Bibliothek der Psychoanalyse
Sprache
Deutsch
Seiten
151
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 12
  3. 1 Dekonstruktion vom Konzept eines universalen Ödipuskomplexes Kein Zugriff Seiten 13 - 48
  4. 2 Gleichgeschlechtliche Elternschaft Kein Zugriff Seiten 49 - 58
  5. 3 Die Falldarstellung als Mutmaßung Kein Zugriff Seiten 59 - 82
  6. 4 Werkstattbericht aus einer freudo-lacanianischen Gruppenarbeit Kein Zugriff Seiten 83 - 102
  7. 5 Die Position des Analytikers aus der Sicht von Laplanche Kein Zugriff Seiten 103 - 116
  8. 6 Die psychoanalytische Institution – eine autoritäre Sekte? Kein Zugriff Seiten 117 - 132
  9. 7 Zum Abschluss Kein Zugriff Seiten 133 - 138
  10. Literatur Kein Zugriff Seiten 139 - 151

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