Wüsten
- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- schliff, Band 17
- Verlag:
- 01.09.2023
Zusammenfassung
Wüsten breiten sich zunehmend aus. In der Literatur spielen sie nicht nur als Realitäten eine Rolle, sondern sind auch Faszinationsobjekte vielfältiger kultureller Zuschreibungen. Seit der Antike sind Wüsten Orte ambivalenter kultureller Zuschreibungen. Für Forschungsreisende und die Naturwissenschaften sind sie immer wieder neu zu entdeckendes Faszinationsobjekt, Eremiten und Pilger suchen sie auf, um zur (Selbst-) Erkenntnis zu gelangen. Und auch moderne Reisende erfahren die Durchquerung von Wüsten als liminalen Prozess, aus dem sie als andere hervorgehen. Im Bereich der Literatur sind Wüsten nicht nur an geografische bzw. naturräumliche Erfahrungen geknüpft. Vielmehr dienen sie dort auch als Reflexionsbilder alternativer Daseinsentwürfe in einer krisenbewussten Moderne. Gerade durch die Assoziation der Wüste mit dem Ungeformten kommt solchen Entwürfen ein seismografisches Potenzial zu, um auch gegenwärtig Formen kultureller Sinnbildung zu beobachten. So werden nicht nur Dürre und extreme Trockenheit als Effekte des menschengemachten Klimawandels, als Phänomene der Desertifikation beobachtbar und ökokritisch diskutiert, sondern Wüsten auch als kulturelle Metapher lesbar. schliff N°17 bildet den fünften Band der Themenreihe Elementarwelten und versammelt literarische, bildkünstlerische und literatur- bzw. kulturwissenschaftliche Beiträge zum Thema "Wüsten".
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- Erscheinungsdatum
- 01.09.2023
- ISBN-Print
- 978-3-96707-712-4
- ISBN-Online
- 978-3-96707-713-1
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- schliff
- Band
- 17
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 196
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Wüsten. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- Kleine Wüsten-Phänomenologie in drei Teilen: Metapher, Bühne, liminaler Raum Kein Zugriff Seiten 13 - 18 Rolf Parr
- Die Küste bei Namie Kein Zugriff Seiten 19 - 27 Marcel Beyer
- Windschliff Kein Zugriff Seiten 28 - 30 Lina Theiß
- verwüsten. (von der praxis künstlerischer prozesse) Kein Zugriff Seiten 31 - 39 Ulrike Draesner
- Arctic drifting, Paris shifting Kein Zugriff Seiten 40 - 44 Christin Berg, Jakob Stark
- Die Wüste als Zufluchtsort Kein Zugriff Seiten 45 - 49 Alida Bremer
- Kaktus Kein Zugriff Seiten 50 - 51 Stefanie Kopetschke
- Verwüstung Kein Zugriff Seiten 52 - 53 Lorenz Brückner
- In meinem Kopf wohnt Kein Zugriff Seiten 54 - 54 Markus B. Altmeyer
- November Kein Zugriff Seiten 55 - 55 Louis Molitor
- Schwarzer Sand Kein Zugriff Seiten 56 - 57 Jasper Sander
- In der Wüste Kein Zugriff Seiten 58 - 64 Rainer Merkel
- Spuren der Zeit Kein Zugriff Seiten 65 - 66 Ines Ziemniak
- Nachrichten nach Hause Kein Zugriff Seiten 67 - 68 Lisa Ndokwu
- Blick auf die Tirasberge Kein Zugriff Seiten 69 - 69 Bernhard Jaumann
- Solitaire Kein Zugriff Seiten 70 - 70 Bernhard Jaumann
- Tage aus Sand Kein Zugriff Seiten 71 - 71 Bernhard Jaumann
- Übersetzen Kein Zugriff Seiten 72 - 72 Bernhard Jaumann
- Belagerungszustand Kein Zugriff Seiten 73 - 73 Bernhard Jaumann
- schattengleich Kein Zugriff Seiten 74 - 75 Andreas Erb
- termitenzeit Kein Zugriff Seiten 76 - 76 Rainer Komers
- afrika ruft Kein Zugriff Seiten 77 - 77 Rainer Komers
- Katunka, bumm! Kein Zugriff Seiten 78 - 82 Tina Pagel
- gewüstet Kein Zugriff Seiten 83 - 89 Andreas Erb
- Das Stundenbuch. Romanauszug Kein Zugriff Seiten 90 - 103 Michael Roes
- Durch die Wüste. Von Traumwüsten und realen Landschaften unter der Sonne Kein Zugriff Seiten 104 - 110 Klaus Reichert
- Passage, Purgatorium und Paradies. Wofür das Bild der Wüste in den Überlieferungen steht Kein Zugriff Seiten 111 - 123 Martin Hielscher
- Gemeinsam einsam sein. Von der gemeinschaftsbildenden Funktion und literarischen Überlieferung der Wüstenväter Kein Zugriff Seiten 124 - 135 David Gabriel
- Winterwüsten Kein Zugriff Seiten 136 - 145 Andreas Lörcher
- Luftschlösser und Trugbilder. Der Imaginationsraum Wüste in Joseph von Eichendorffs Fee Morgana Kein Zugriff Seiten 146 - 154 Alina Boy
- „Man nennt mich den Herrn der Wüste; ich bin der Räuber Orbasan“. Die Wüste als literarisch-politische Heterotopie in Texten von Wilhelm Hauff, Michael Ende, Raoul Schrott und Christian Kracht Kein Zugriff Seiten 155 - 165 Stefan Neuhaus
- „saubere Bettwäsche gegen ein Biwak im Eis“. Kultursoziologische und ästhetische Dimensionen literarischer Wüsten-Reisen in Christoph Ransmayrs Die Schrecken des Eises und der Finsternis und der Balla... Kein Zugriff Seiten 166 - 173 Kathrin Schuchmann
- Durchquerungen: Wüste, Grenzen, Spuren Kein Zugriff Seiten 174 - 188 Tanja Nusser
- Beiträger*innen Kein Zugriff Seiten 189 - 196





